Ausschluss von Lesben und Schwulen von der Psychoanalyse?
LOS und PINK CROSS verlangen Klarheit
Aufgrund von Informationen, wonach die Schweizerische Gesellschaft für Psychoanalyse SGPsa keine offen lesbischen und schulen Mitglieder auf aufnimmt, verlangen die Lesbenorganisation Schweiz LOS und die Schweizerische Schwulenorganisation PINK CROSS eine klare Stellungnahme. In dem Brief an die SGPsa weisen die beiden Organisationen darauf hin, dass eine solche Praxis ein Widerspruch zu den Zielen der Psychoanalyse selbst ist. Ein Ausschluss von Lesben und Schwulen vom Verband käme zudem einem Berufsausschluss gleich. Gemäss den Recherchen der AutorInnen des neu erschienenen Buches "Rechte der Lesben und Schwulen in der Schweiz" (Stämpfli Verlag AG Bern) ist der Ausschluss von Leben und Schwulen aus der SGPsa zumindest in der Westschweiz ein allgemein sehr bekannter Fakt.
Verwaltungen, Arbeitgeber, Schulen – viele von ihnen möchten nicht, dass auf ihren Computern erotische und pornographische Seiten zugänglich sind. Die Swisscom bietet ein Filtersystem an – mit dem leider auch die Infoseiten von LOS und PINK CROSS und andere (z.B. auch diese Seite hier!) mit weggefiltert werden.
BITTE TESTET, wie es auf eurem Arbeitsplatz, in eurer Schule ist – UND MELDET UNS, wenn ihr nicht auf unsere Seiten kommt: www.pinkcross.ch, www.los.ch, www.gayagenda.ch, www.zuerigay.ch
Intervenieren lohnt sich.
-> Der Kanton Bern stellt den lesbischwul-Filter im Programm "Schulen ans Internet" ab, dank der Aktion der Union der Schweizerischen Schüler- und Schülerinnenorganisationen US.
-> Dank Intervention der LOS sind wir auch an den SBB-Kundenterminals nicht mehr zensiert.
Bitte ausprobieren - und Aufruf weiterverbreiten. Meldungen an [a mailto:info@pinkcross.ch]info@pinkcross.ch