(pink cross) 1312 Männerpaare und Frauenpaare, haben im ersten Halbjahr nach Inkrafttreten des Schweizer Partnerschaftsgesetzes ihre Partnerschaft eintragen lassen.
Wie erwartet, ebbte der Ansturm im Januar (377 Paare) kontinuierlich ab. Erst gegen Sommer nahmen die Eintragungen wieder zu (April 154, Mai 169, Juni 183). Spitzenreiter ist der Kanton Zürich, wo sich laut einem Bericht der Agentur AP bis Mitte Juli 512 Paare eintragen leissesen. Im Kanton Bern waren es bis Ende Juni 135 Paare, im Kanton Genf bis Mitte Juli 87. In ländlichen Kantonen war die Partnerschaft weniger gefragt. Immerhin 17 Eintragungen meldet beispielsweise der Kanton Wallis und 3 Paare der Kanton Uri.
Bereits nach den ersten Tagen hatte sich abgezeichnet, dass sich bedeutend mehr Männerpaare als Frauenpaare eintragen lassen. Das hat sich bisher nicht verändert. Das Verhältnis ist ungefähr 7:3.
Häufige Anfragen erhält PINK CROSS im Zusammenhang mit binationalen Partnerschaften. Einerseits ist die Angst vor unkorrekter Behandlung in Schweizer Vertretungen in homophoben Staaten gross. Anderseits ist der Umgang der hiesigen Behörden mit Gesuchen ausländischer Staatsbürger von Kanton zu Kanton verschieden geregelt und im Einzelfall nicht immer nachvollziehbar.
Wir sind mitten unter euch - das ist der Slogan des Coming-out-Days 2007. Damit sichtbar wird, dass dem auch so ist, brauchen möglichst viele Lesben und Schwule, die am 11. Oktober eine Regenbogenfahne ins Fenster oder über den Balkon hängen.
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Die nationale Coming-out-Koordination ist eine gemeinsame Fachgruppe von LOS und PINK CROSS, unterstützt von FELS und verschiedenen Regionalen Organisationen.