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31.05.2011

Avaaz

Petition zur Beendigung des Drogenkriegs

in 72 Stunden könnten wir endlich Zeuge des Anfangs vom Ende des Krieges gegen die Drogen werden. Dieser teure Krieg ist gänzlich an der Herausforderung gescheitert, die Plage der Drogenabhängigkeit einzudämmen. Stattdessen hat er zahllose Menschenleben gefordert, ganze Gemeinschaften zerstört und Milliarden von Dollar in gewalttätige, organisierte Verbrechernetzwerke fließen lassen.

Experten sind sich darüber einig, dass Regulierung die sinnvollste Strategie ist. Doch die Politiker scheuen sich, auf das Thema einzugehen. In wenigen Tagen wird eine globale Kommission - darunter ehemalige Staatschefs und Außenpolitiker aus der UNO, der EU, den USA, Brasilien, Mexiko und anderen Staaten - das Tabu brechen und öffentlich neue Ansätze fordern, einschließlich der Entkriminalisierung und der Regulierung von Drogen.

Dies könnte ein einmaliger Wendepunkt sein -- wenn genügend von uns ein Ende dieses Wahnsinns fordern. Politiker behaupten zwar, sie würden einsehen, dass der Krieg gegen die Drogen gescheitert ist, doch sei die Gesellschaft noch nicht bereit für eine Alternative. Lassen Sie uns ihnen zeigen, dass wir eine bedachte und humane Politik nicht nur akzeptieren -- sondern verlangen. Klicken Sie auf den Link, unterzeichnen Sie die Petition und sagen Sie es weiter -- wenn wir 1/2 Million Stimmen sammeln, wird die Petition von der globalen Kommission persönlich an führende Regierungschefs übergeben:

http://www.avaaz.org/de/end_the_war_on_drugs/?vl

Mehr als 50 Jahre lang hat die derzeitige Drogenpolitik in jeder Hinsicht versagt, doch die öffentliche Debatte hat sich festgefahren, zwischen Angst und Fehlinformationen. Jeder, selbst das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, welches für die Umsetzung dieses Ansatzes verantwortlich ist, stimmt zu. Das Militär und die Polizei einzusetzen, um Drogenfarmen niederzubrennen, Drogenhändler zur Strecke zu bringen und Händler und Süchtige einzusperren ist ein teurer Fehler, der unzähligen Menschen das Leben kostet. Von Afghanistan über Mexiko bis in die USA zerstört der illegale Drogenhandel Staaten auf der ganzen Welt, während Abhängigkeit, Todesfälle wegen Überdosis und HIV/Aids-Infektionen weiter zunehmen.

Indes haben Länder mit einer weniger strikten Gesetzeslage -- wie die Schweiz, Portugal, die Niederlande und Australien -- nicht den explosionsartigen Anstieg des Drogenkonsums beobachten müssen, der von den Befürwortern des Drogenkriegs prophezeit wurde. Stattdessen wurde dort sowohl ein wesentlicher Rückgang von drogenbedingten Verbrechen festgestellt, als auch niedrigere Abhängigkeitsraten und weniger Todesfälle. Diese Länder können sich demnach voll und ganz auf die Bekämpfung von organisierten Verbrechen konzentrieren.

Doch mächtige Lobby-Interessen stehen dem Wandel im Weg. Hierzu zählen das Militär, Strafverfolgungsbehörden und Justizvollzugsanstalten, die alle die Streichung Ihrer Haushaltsgelder fürchten. Und die Politker fürchten sich vor einer Abwahl durch die Bürger, denn sie glauben, dass eine Unterstützung liberaler Ansätze als Schwäche im Bereich der öffentlichen Ordnung und der Sicherheit ausgelegt werden würde. Doch viele ehemalige Minister und Staatschefs haben sich nach dem Verlassen ihrer Ämter für eine Reform ausgesprochen, und Umfragen zufolge wissen Bürger auf der ganzen Welt, dass der gegenwärtige Ansatz katastrophale Folgen hat. Doch die neue Strategie erhält immer mehr Unterstützung, vorallem in den Gebieten, die von dem Drogenkrieg heimgesucht sind.

Wenn es uns gelingt in 72 Stunden einen weltweiten Aufschrei zur Unterstützung des mutigen Vorstoßes der globalen Kommission einzuleiten, dann können wir die altbekannten Ausreden für den Status Quo übertönen. Unsere Stimmen halten den Schlüssel zum Wandel -- Unterzeichnen Sie die Petition und erzählen Sie Freunden und Bekannten von der Kampagne:

http://www.avaaz.org/de/end_the_war_on_drugs/?vl

Gemeinsam haben wir die Möglichkeit, das Schlusskapitel dieses brutalen “Krieges” einzuläuten, der Millionen von Menschenleben zerstört hat. Nur die Weltöffentlichkeit kann bestimmen, ob dieser katastrophalen Politik ein Ende gesetzt wird, oder ob Politiker vor einer Reform zurückscheuen werden. Lassen Sie uns die Bedenken und Befürchtungen der Entscheidungsträger aus dem Weg räumen und sie gemeinsam zur Vernunft bringen.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit

Alice, Laura, Ricken, Maria Paz, Shibayan und das ganze Avaaz-Team

25.05.2011

BjoernSunshine

La Demence Cruise Malaga - Athen

La Demence in Brüssel ist seit langem eine der heissesten Gaypartys in Europa. Wir waren schon mehrmals dabei und jedes Mal begeistert. Das könnt ihr mir glauben.

Nun haben die Organisatoren der erfolgreichen Partyserie erstmals ein Kreuzfahrtschiff gechartert und stechen von Malaga (Spanien) aus in See. In 7 Tagen geht es bis nach Athen. Die Jungs von La Demence waren selbst schon viele Male auf schwulen Kreuzfahrten (z.B. Atlantis) dabei. Am 1. Juli 2011 startet die erste Gay Cruise eines europäischen Veranstalters.

Das Schiff, die MS Horizon von Pullmantur ist mit einer Kapazität von rund 1800 Passagieren etwas kleiner als die grössten Atlantis-Schiffe, dafür mit den besten Partypeople und 11 internationalen DJs an Bord. Jede Nacht ist Gayparty-Nacht. Und mit dabei sind ausser La Demence auch GMF Berlin, Beyond London und The Week Brasil. Es gibt Mottopartys von Military über Disco, Underwear, Where-are-you-from, White bis Fetish (kein Dresscodezwang) und auch eine Cruising Area.

Wir sind dabei und hoffen auf eine namhafte Beteiligung der Schweizer Gayszene!

Infos und Buchung: www.lademence.com

13.05.2011

Andrin

Petition gegen Todesstrafe für Homosexuelle in Uganda

In 24 Stunden könnte das ugandische Parlament über ein brutales neues Gesetz abstimmen, das Homosexualität mit dem Tod bestraft. Tausenden von Ugandern könnte die Hinrichtung drohen -- einfach nur, weil sie homosexuell sind.

Wir haben schon einmal dabei geholfen, dieses Gesetz zu verhindern, und wir können es wieder tun. Nach einem massiven globalen Aufschrei im vergangenen Jahr hat der ugandische Präsident Museveni den Gesetzesfortschritt blockiert. Doch aufgrund der zunehmenden politischen Unruhen in Uganda hoffen religiöse Extremisten im Parlament, dass das Durcheinander und die Gewalt auf den Straßen die internationale Gemeinschaft von einem zweiten Versuch, dieses hasserfüllte Gesetz zu verabschieden, ablenken werden. Wir können ihnen zeigen, dass die Welt immer noch zuschaut. Wenn wir die Abstimmung noch 24 Stunden lang, bis zum Ende der aktuellen Legislaturperiode, verhindern können, dann wird der Gesetzesentwurf für immer verfallen.

Wir haben keine Zeit zu verlieren. Fast eine halbe Million Menschen haben sich bereits an der Telefonaktion beteiligt -- lassen Sie uns in den nächsten 24 Stunden zwei Millionen Stimmen gegen das ugandische Gesetz zur Todesstrafe für Homosexuelle sammeln -- klicken Sie hier, um mitzumachen und leiten Sie diese E-Mail an alle weiter, die Sie kennen:

www.avaaz.org/de/uganda_stop_homophobia_petition/?vl

In Uganda homosexuell zu sein ist jetzt schon gefährlich und furchterregend. Homosexuelle werden regelmäßig belästigt und zusammengeschlagen, und vor wenigen Monaten ist der Homosexuellenaktivist David Kato (oben abgebildet), in seinem eigenen Haus brutal ermordet worden. Nun werden lesbische, schwule, bi-und transsexuelle Ugander von diesem drakonischen Gesetz bedroht, welches Menschen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen mit lebenslanger Haft bestraft und ausserdem die Todesstrafe für "Serientäter" vorschreibt. Selbst Nichtregierungsorganisationen, die sich gegen die Verbreitung von HIV einsetzen, können unter diesem hasserfüllten Gesetz wegen "Förderung von Homosexualität" inhaftiert werden.

Im Moment herrschen in Uganda politische Unruhen -- nach dem Frühling in der arabischen Welt gehen die Menschen landesweit auf die Straßen, um gegen die hohen Lebensmittel- und Benzinpreise zu protestieren. Präsident Museveni hat darauf reagiert, indem er gewaltsam gegen diesen Widerstand vorgegangen ist. Diese Unruhen bieten religiösen Extremisten im Parlament eine ideale Gelegenheit, das zurückgestellte Anti-Homosexuellen-Gesetz wieder hervorzuholen, und das nur wenige Tage bevor die Legislaturperiode zum Ende kommt und alle Gesetzesvorschläge gestrichen werden.

Präsident Museveni ist letztes Jahr von diesem Gesetz abgerückt, nachdem internationale Druckausübung die Hilfsmittel und die Unterstützung für Uganda bedrohte. Mit gewaltsamen Protesten, die die Straßen in ihrem Bann halten, ist die Regierung nun anfälliger denn je. Lassen Sie uns eine millionenstarke Petition ins Leben rufen, um das Gesetz zur Todesstrafe für Homosexuelle noch einmal aufzuhalten und Menschenleben zu retten. Wir haben nur 24 Stunden -- unterzeichnen Sie die untenstehende Petition und erzählen Sie Freunden und Familie davon:

www.avaaz.org/de/uganda_stop_homophobia_petition/?vl

In diesem Jahr haben wir bereits unsere Solidarität mit der ugandischen Gleichberechtigungsbewegung bekundet, um zu zeigen, dass jedes Menschenleben, unabhängig von Glaube, Nationalität oder sexueller Orientierung, gleich viel wert ist. Unsere internationale Petition gegen einen Gesetzesvorschlag, der die Todesstrafe für Homosexuelle vorschreibt, wurde dem Parlament überreicht -- dies hat in den Nachrichten weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt und genug Druck ausgeübt, um das Gesetz monatelang zu blockieren. Als eine Boulevardzeitung vor kurzem 100 Namen, Photos und Adressen von verdächtigten Homosexuellen veröffentlicht hat, waren diejenigen, die als homosexuell identifiziert wurden, in Gefahr. Avaaz hat daraufhin einen Gerichtsprozess gegen die Zeitung unterstützt und gewonnen! Zusammen sind wir immer wieder für die Homosexuellen in Uganda eingetreten -- nun brauchen sie uns mehr denn je.

Hoffnungsvoll und entschlossen,

Emma, Iain, Alice, Morgan, Brianna und der Rest des Avaaz Teams

04.05.2011

BjoernSunshine

Anti-FKK-Gesetz: Barcelona wird prüde

Seit dem Ende der Diktatur lieben die Spanier ihre Freiheitsrechte. Unter anderem auch das Recht auf Nudismus. Jedenfalls gab es im Spanischen Strafgesetz keinen Paragraphen mehr, der das Nacktsein im öffentlichen Raum verbietet, was Spanien zu einem Paradies für FKK-Freunde machte.

Tatsächlich durfte man in Barcelona ganz legal nicht nur nackt am Strand liegen sondern auch nackt durch die Stadt laufen. Die Stadtverwaltung und das Amt für Frauen und Bürgerrechte verteilten sogar bis vor kurzem noch Broschüren, die über das Recht auf freie Wahl der Bekleidung oder Nicht-Bekleidung informierten (www.addan.com). In Barcelona gab es jedes Jahr eine Ausgabe des "World-Naked-Bike-Ride", einer nackten Velotour quer durch die Stadt (www.ciclonudista.net), und auch am CSD waren nackte Gays nichts Ungewöhnliches.

Doch jetzt haben prüde Politiker dem nackten Spass ein Ende bereitet: Der Gemeinderat Barcelonas hat beschlossen, „Nacktheit auf öffentlichen Plätzen“ zu verbieten. Ab Mitte Mai soll die Verordnung in Kraft treten - von da an sollen Leute, die sich nur in Badebekleidung in die Stadt wagen, zwischen 120 und 300 Euro zahlen. Nackte ausserhalb des Strandbereichs müssen sogar mit Bussen zwischen 300 und 500 Euro rechnen. Zuerst wird nur verwarnt. Dann folgt eine Anzeige. Noch nicht klar ist, was noch als Badehose und was bereits als Shorts gilt, was ein Top und was ein Bikini ist, und ob Bauarbeiter künftig nicht mehr oben ohne arbeiten dürfen.

Verbände wie der Verein für die Verteidigung des Rechts auf Freikörperkultur („Asociación por la Defensa del Derecho a la Desnudez“) fühlen sich von diesem Verbot bedroht. Ihr Argument lautet, dass es einen Unterschied zwischen Freikörperkultur auf den Strassen und Sex in der Öffentlichkeit gibt. Der Verein wägt derzeit ab, ob er juristisch gegen die Verordnung vorgehen soll.

Kommentar:
Ich bedaure diese Entwicklung sehr. Nicht nur weil ich es verpasst habe, einmal nackt durch eine Stadt flanieren zu können. Wiedermal hat die Spiessbürgerlichkeit über die Toleranz gesiegt, und die persönliche Freiheit wird einem undefinierbaren Gefühl zwischen Neid und Missgunst geopfert. Statt Vielfalt und Lebensfreude nun also auch in Barcelona lieber vereinheitlichte Sitte und Ordnung. Auf keinen Fall darf jemand mehr Spass haben als ein anderer. Oder gibt es einen rationalen Grund für ein Anti-Bikini-Gesetz in einer Stadt am Strand? Ob jemand nun links von der Promenade im Sand oder rechts auf der Strasse steht? Wo ist der Unterschied? Touristen mit hässlichen Gesichtern bleiben hässlich, selbst wenn sie sich von nun an ein noch hässlicheres T-Shirt überziehen. Es gibt doch auch schöne Touristen, die man gerne nackt sieht. Solche Verbote nehmen uns nicht nur den Frust sondern auch die Freude. Warum muss man eigentlich Schwänze und Brustwarzen verbieten, Nasen jedoch nicht? Schliesslich gibt es extrem hässliche Hakennasen. Und wer beschützt mich vor dem Anblick angewachsener Ohrläppchen? Überhaupt sollten alle Menschen mit Haarausfall Hüte tragen müssen. Der Anblick von Halbglatzen könnte womöglich Kinder im Wachstum stören. Stecken wir doch gleich alle Menschen in Mülltüten! Oder stechen allen präventiv die Augen aus, dann muss sich garantiert niemand mehr über einen belästigenden Anblick beklagen.

 

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