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16.12.2013

sweetdream

Peniskunst in St. Moritz?!

Gaaanz, Gaaanz böse Welt! Die einen nennen es "Schlüpfrige Kunst" - wir Schwulen sagen dazu einfach nur: Geil!
Während den Live-Übertragungen des SF Schweizer Fernsehen zum Super G & Riesenslalom, blieb in dessen Kamera's nach einem zufälligen Umschwenker auf den zugefrorenen See folgendes Bild drin stecken: Ein gigantischer Penis im Eis eingekratzt vor einem renommierten Luxushotel.
Während der gut betuchten Gesellschaft vielleicht wohl die einen oder anderen Gesichtszüge entgleisten, hoffen wir doch für die - ach so gequälten, das wenn dort im Speisesaal gleichzeitig das Mittagessen eingenommen wurde, das dem einen oder anderen nicht noch ein Bissen oder ein Häppchen im Hals stecken blieb.
Die Gemeinde wollte das "Teil" jedenfalls NICHT wegfräsen - zu gross!
Ein paar Schlittschuhläufer täten das auch so zum Verschwinden bringen...
Hoffentlich noch ein paar Stunden NICHT, liebe betuchte!
Gaaanz, Gaaanz böse Welt!
Igitt aber auch!!! ;-P
Nur - wie reagierten wohl die Zuschauer vor den Bildschirmen Zuhause?!
Mal ganz Ehrlich: Wollen wir das auch noch wissen???

08.11.2013

pressetext

Europäischer Gerichtshof anerkennt Asylgrund sexuelle Orientierung

(regenbogenfamilien) Hocherfreut nehmen Politikerinnen und Politiker von links bis rechts zur Kenntnis, dass der Europäische Gerichtshof (EuGH) Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung unmissverständlich als Asylgrund anerkennt. Der EuGH stellt sich dabei auf den Standpunkt, dass Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung in ihren Ländern tatsächlich verfolgt werden, unter „soziale Gruppe“ gemäss Genfer Flüchtlingskonvention fallen.

Verstecken der sexuellen Orientierung unzumutbar

Gleichzeitig hält der Europäische Gerichtshof fest, dass die sexuelle Orientierung derart wichtig für die Identität eines Menschen sei, dass nicht verlangt werden könne, sie aus Angst vor Verfolgung zu verstecken. Damit wird klar, dass Asylgesuche nicht mehr länger mit der Begründung abgelehnt werden können, die betroffen Person könne ihre sexuelle Orientierung in ihrem Heimatland verstecken. Gerade diese Begründung wurde europaweit bei abgelehnten Asylgesuchen häufig verwendet – was lange von LGBT Organisationen immer wieder scharf kritisiert wurde.

Praxiswechsel in der Schweiz nötig

Auch in der Schweiz wurden Gesuche von homosexuellen Asylsuchenden immer wieder mit der Begründung abgelehnt, die betroffene Person hätte kaum etwas zu befürchten, so lange sie in ihrem Heimatland ihre sexuelle Orientierung versteckt. Das Urteil des EuGH verwirft diese Argumentation nun in aller Deutlichkeit. Aus diesem Grund fordern die Unterzeichnenden das Bundesamt für Migration auf, Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verfolgt werden, nicht länger in ihre Heimatländer zurückzuschicken und anzuerkennen, dass die sexuelle Orientierung ein so wichtiger Bestandteil der persönlichen Identität ist, dass es als unzumutbar und Verstoss gegen die Menschenwürde betrachtet werden muss, sie verstecken oder unterdrücken zu müssen.

Fachkommission sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentiät der SP
Alan David Sangines

31.10.2013

BjoernSunshine

Let's go to Burning Man Festival 2014

Wenn euch die Welt zu klein wird, wenn euch die Gayszene wie ein Kindergarten vorkommt, oder wie ein App Store, wenn ihr mal wieder etwas richtig Verrücktes erleben wollt, eine Woche im Wüstenstaub, ohne Facebook und Handyempfang, jenseits aller Vorstellungskraft, dann solltet ihr im nächsten Sommer mit uns kommen!

Das Burning Man Festival in der Wüste Nevadas hat keine zentrale Bühne, aber über 50'000 Attraktionen. Mitmachen statt konsumieren heisst die Devise. Wir alle sind die Stars. Selbstdarstellung und Kreativität ohne Grenzen. Jede(r) ist willkommen.

Fast alle Burners berichten, dass BM weit mehr ist als eine Party in der Wüste. Es ist ein Event, der deine Einstellung zum Leben verändern kann. Wenn du dich darauf einlässt.

Zu den Idealen des Festivals gehört auch der Grundsatz des Schenkens. Während des Festivals gibt es weder Geld noch Tauschhandel, auch keine Werbung und kein Sponsoring. Jeder gibt was er kann ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Das dies in mitten des Kapitalismus funktioniert, ist beeindruckend.

Burning Man entsteht in der Wüste aus dem Nichts und wird nach einer Woche wieder vollständig abgebaut. Keine Spuren hinterlassen ist ebenfalls eines der Grundprinzipien. Alles was du bringst, nimmst du wieder mit. Ausser Eis kann man nichts vor Ort kaufen.

Schaut euch den Film an und lasst euch verzaubern.



Wenn du ohne Smartphone und Beautycase nicht überleben kannst, ist es nicht dein Ding. Wenn du vom Leben mehr erwartest als 5 Sterne-Luxus, dann lass dich faszinieren. Weitere Infos hier:

Burning Man (official site)
Queer Burners
Comfort & Joy (Gay Camp)
GlamCocks (Gay Camp)

02.09.2013

BjoernSunshine

Russland: LGBT-Filmfestival verurteilt

(pinkapple) Ende Juni trat in Russland ein Gesetz in Kraft, das die Verbreitung von Infos verbietet, die unter Minderjährigen den Eindruck erwecken könnten, dass gleichgeschlechtliche Beziehungen «normal» seien. Auch öffentlich gezeigtes Schwul- oder Lesbischsein ist strafbar. Bei Zuwiderhandlung drohen Geldbussen und Haftstrafen – Organisationen können geschlossen und AusländerInnen des Landes verwiesen werden.

Nun ist dem LGBT-Filmfestival «Bok o bok» («Side by Side») in St. Petersburg, genau dies widerfahren: In einer Gerichtsverhandlung wurde die gemeinnützige Organisation aufgrund ihrer Festivalaktivität bizarrerweise zum «ausländischen Agenten» erklärt und zu einer Geldstrafe von 300 000 Rubel (8500 Fr.) verurteilt. Der Prozess gegen die Festivalleiterin, Gulya Sultanova, hat am 6. August begonnen und ist noch im Gange.

Das Festival hofft auf eure Unterstützung!

Link für Spenden und mehr Infos.

Pressemitteilung, 26. Juli 2013
Thema: Bestrafung ohne Verbrechen: das russische lesbisch-schwule Filmfestival Side by Side wurde in der zweiten Gerichtsinstanz zum ausländischer Agent erklärt.

Am 25.Juli 2013 hat im Kuybischew-Bezirksgericht von Sankt-Petersburg die Anhörung des LGBT-Filmfestivals «Side by Side» hinsichtlich seines Status als « ausländischer Agent » stattgefunden. Am nächsten Tag, dem 26 Juli 2013, bestätigte Richterin Botanzowa E.W. wortgetreu die Entscheidung des ersten Richterspruchs: die gemeinnützige Organisation erfülle die Funktion eines «ausländischen Agenten».

Der Prozess begann mit einstündiger Verspätung, weil der Staatsanwalt Wereschtschagin D.G., unangekündigt eine Stunde später als erwartet vor Gericht erschien – ohne selbst die Richterin zu unterrichten. Er erhielt daraufhin eine Verwarnung.
Zwei Stunden lang führten die Verteidiger Dmitrij Bartenew und Sergej Golubok die Argumente zu Gunsten der Organisation auf: Unklarheit in Bezug auf den Zeitpunkt der Rechtsverletzung ; Rechtswidrigkeit selbst innerhalb der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen, bei denen es zu vielen Gesetztesverstößen kam; Rechtswidrigkeit der Einleitung des Verfahrens gegen die gemeinnützige Organisation durch die Staatsanwaltschaft, welche nach ihrem eigenen Gesetz nicht dazu befugt ist; ungenaue Gesetzesbestimmungen, welche es nicht erlauben den Begriff der "politischen Tätigkeit" festzuschreiben; die extrem überhöhte Summe der Geldstrafe (500 000 Rubel) gegen eine gemeinnützige Organisation, die über keinerlei freie Mittel verfügt.

Der Staatsanwalt Wereschtschagin D. G. hat sich wieder wie im ersten Prozess an den Verhandlungen fast nicht beteiligt, er hat sich keinerlei Mühe gemacht, Beweise und Argumente vorzulegen: er hatte keine. Mit seiner ungenauen und leisen Art sich zu artikulieren, konnten selbst die Zuhörer seine Ausführungen nicht zu jedem Zeitpunkt wahrnehmen.

Aber die ganze Situation hat die Richterin Botanzowa E.W. jedoch keineswegs in ihrem Urteilsspruch verunsichert, welchen sie am nächsten Tag verkündigt hat. Sie bestätigte das Urteil der ersten Instanz in allen Anklagepunkten, mit Ausnahme der ergangen Strafhöhe (500 000 Rubel), welche um 100 000 Rubel verringert wurde.

«Wir sind unzufrieden mit der Herabsetzung der Strafe um 100 00 Rubel durch die Richterin. Leider hatte sie nicht den Mut und die Objektivität, alle Gesetzesverstöße zu ahnden. Sie scheute sich die Dinge klar beim Namen zu nennen. Wir wollen nicht für etwas verurteilt werden, das wir nicht begangen haben. In einem Land, in dem Verbrechen ungestraft bleiben, werden Strafen ohne Straftaten verhängt. Aber wir werden nicht nachgeben und weiterhin einen fairen Prozess fordern – vor dem Stadtgericht, dem Verfassungsgericht und dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte» - so die Stellungnahme der Organisatorinnen des Filmfestivals Side by Side zum Urteil.

Die Spendensammlung zur Begleichung der Geldstrafe läuft noch immer. Es wurden bereits 5.900 € in Russland und im Ausland gesammelt. Das Filmfestival braucht nochmals die gleiche Summe für die Begleichung der Strafe gegen die Organisation und eventuell für die Strafe gegen die Leiterin des Festivals. Der Prozess gegen die Leiterin Gulya Sultanova beginnt am 6. August 2013.

08.08.2013

BjoernSunshine

La Demence Cruise 2013 - Again and again!

We did it again! - Eigentlich wollten wir ja dieses Jahr streiken, nachdem die letzte Gay Cruise unter der Moslemcrew von Croisière de France etwas an Freiheit zu wünschen übrig liess. Aber da viele unserer Freunde wieder gebucht hatten - und auf gute Freunde kommt's schliesslich an - entschlossen wir uns auch dieses Jahr kurzfristig auf eine Kreuzfahrt mit der Brüsseler Partylegende La Demence.

Die dritte La Demence Cruise von Athen nach Tel Aviv und zurück war wieder auf einem Schiff der spanischen Pullmantur mit einer Latino-Crew, die uns Gays vom ersten Tag an offen und herzlich begegnete. Die Organisation klappte perfekt. Null Wartezeit beim Checkin. Nur die Einreiseformalitäten in Israel gestalteten sich zumindest für einige Leute mit den falschen Stempeln im Pass sehr mühsam. Wir erlebten Tel Aviv als eine sehr weltoffene, schwulenfreundliche Stadt. Andere hatten leider weniger Glück: Eine Gruppe Gays wurde vom Carchauffeur des Busunternehmens auf halber Strecke fluchend ausgeladen und einen DJ der supergeilen Gaypride Party "Beef" hielten die Behörden angeblich für einen Dealer und steckten ihn 4 Tage unschuldig in den Knast.

Die MS Zenith ist das Schwesterschiff der MS Horizon, auf der die ersten beiden La Demence Cruises stattfanden. Ebenfalls nicht mehr ganz neu, aber vom Layout her ideal für eine Partycruise. Die Partys sind bei La Demence eindeutig das Highlight und der beste Grund die Cruise mitzumachen. Angefangen beim T-Dance von 6-9 über die Hauptparty von 12-6 bis zur Afterparty kann man täglich tanzen bis zu umfallen. Das muss man einfach mal erlebt haben. Oder am besten einmal jedes Jahr! Fast jede Party hat ein Motto: Camouflage, Underwear, Where-are-you-from, Dress-like-a-Lady (ich spielte nur den Hahn im Korb), White, Fetish, Naked,... Nein, Naked war leider auch diesmal kein Thema. Aber als Männeken Pis an der Fetishparty unten ohne auf der Bühne stand, musste ich ihm das natürlich nachmachen. Der Cruise-Director trug meine kleine Rebellion gegen die Kleiderordnung mit Fassung, und ich glaub' die Crew hat den Pimmel-Schock auch ganz gut überlebt. ;-)

Naja, eine Gay Cruise ist eine Gay Cruise. Und wo Gays Cruisen, da stehen auch Kabinentüren offen und es laufen gelegentlich nackte Jungs mit dicken Dödeln durch die Gänge. Ich bin da noch vergleichsweise harmlos. Was solls - wir sind zwar alle ein Bisschen schwanzfixiert, aber dafür macht die Crew an der Bar auch doppelt so viel Umsatz und Trinkgeld wie auf den üblichen Seniorenkreuzfahrten. Am Schluss waren jedenfalls alle von uns begeistert und wollten unbedingt wiedermal bei einer Gay Cruise dabei sein.

Die Shows und Ausflüge haben wir grösstenteils verpennt. Naja, Santorini kannten wir schon und irgendwann muss man einfach mal schlafen.

Wer gerne stimmungsvolle Partys in fantastischer Openair-Atmosphäre feiert und mit heissen Jungs in den Sonnenaufgang tanzen will, der sollte sich die nächste La Demence Cruise nicht entgehen lassen!

Weitere Bilder von der Kreuzfahrt und unserer Rückreise quer durch Südosteuropa findest du hier.

Eine Woche nach unserer schwulen Kreuzfahrt strandete übrigens die MS Zenith mit Maschinenschaden bei Venedig. Wer von euch hat da in den Tank gewichst?

17.05.2013

Andrin

Homophopie und Hassverbrechen in der Ukraine

Mit einem Gesetzesentwurf gegen «homosexuelle Propaganda» schickt sich das Parlament der Ukraine an, das herrschende homophobe Klima im Land weiter anzuheizen. Dessen Verbreitung reicht bis in die höchsten Etagen des Staatsapparates und führt zu Hassverbrechen bis hin zum Mord, wie ein neuer Bericht von Amnesty International zeigt. Die Menschenrechtsorganisation fordert wirksame Gesetze und Massnahmen gegen die Diskriminierung von Lesben und Schwulen.


Im Oktober 2012 wurde der junge Schwule Armen Ovcharuk beim Verlassen eines Gay-Lokals in Kiew derart zusammengeschlagen, dass er wenige Tage später seinen Verletzungen erlag. Bis heute hat Amnesty International keine Antwort auf ihre Anfrage beim Innenministerium, was aus der Untersuchung des Vorfalls geworden ist.

Im März 2013 wurde Mykola Lebed in einer Bar in Riwne von einer Gruppe Betrunkener spitalreif geschlagen. Die herbeigerufene Polizei liess durchblicken, dass es sich bei den Tätern um hohe Justizbeamte handelte und liess sie laufen.


Das sind nur zwei von vielen Beispielen, die der neue Amnesty-Bericht «Kein Grund zum Stolz: Diskriminierung von LGBTI Menschen in der Ukraine» dokumentiert. Er kritisiert die mangelhafte Gesetzgebung: so gehört zum Beispiel Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung nicht zu den Tatbeständen, die ein 2013 erlassenes Antidiskriminierungsgesetz unter Strafe stellt. Ausserdem werden schwulen- und lesbenfeindliche Stereotype und Verhaltensweisen, die selbst bei Beamten, Regierungsmitgliedern und Kirchenvertretern an der Tagesordnung sind, dokumentiert.

Am 25. Mai 2013 soll in der Ukraine zum ersten Mal eine LGBTI-Parade (Pride) stattfinden. Im vergangenen Jahr war ein solcher Marsch in letzter Minute verboten worden, weil die Kiewer Polizei den Schutz der Demonstrantinnen und Demonstranten vor gewalttätigen Attacken homophober Bevölkerungskreise angeblich nicht gewährleisten konnte. «Ein erneutes Versagen in dieser Hinsicht wäre ein schlechtes Signal für die Ambitionen der Ukraine, der Europäischen Union beizutreten», stellt Ukraine-Experte Max Tucker fest.

Quelle: Queeramnesty

22.01.2013
17.01.2013

pressetext

Düsseldorf: Feels Like … Seven

Unter diesem Motto findet der DÜSSEL-CUP, Düsseldorfs schwul-lesbisches Multisportturnier, vom 22.-24. März 2013 statt, bei dem in 11 Sportarten, darunter Schwimmen und Laufen, Beachhandball und Volleyball, um Bestzeiten und Medaillen
gekämpft wird.
Bereits zum 7. Mal findet der Düssel-Cup nun statt und wird dieses Jahr wieder knapp 1000 Sportlerinnen und Sportler aus ganz Europa in die Landeshauptstadt locken.
Nach der Medaillenjagd in den Sportstätten der Rheinmetropole wird es am Samstag, 23. März ab 21 Uhr auf der offiziellen Düssel-Cup Sportlerparty im ZAKK noch einmal auf 2 Dancefloors heiß hergehen und ordentlich gefeiert.
Weitere Infos zur Veranstaltung, dem Outreach-Programm - der Unterstützung schwullesbischer Sportler aus Osteuropa - und der Sportlerparty gibt es unter: www.duessel-cup.de.

21.12.2012

BjoernSunshine

St. Barth: Traumstrände für nackte Jungs und Superyachten

Von St. Martin oder Guadeloupe her erreicht man St. Barthélemy mit dem Propellerflugzeug. Der Anflug auf den winzigen Flughafen der Insel ist spektakulär. Je nach Windlage fliegt man über einen Berg und sieht dann durchs Cockpitfenster plötzlich die ultrakurze Piste gleich dahinter. Man hält den Atem an und krallt sich mit aller Kraft in den Oberschenkel des Freundes auf dem Nebensitz, während der Pilot im Sturzflug zur Landung ansetzt... und diese in beeindruckender Perfektion ausführt. Wow! Das ist noch Fliegen!

Auf der anderen Seite endet die Piste direkt im Sandstrand. Kein Zaun - nichts als ein paar Sandkörner zwischen Flugzeugen und Badegästen. Nach 2 Minuten hat man Passkontrolle und Gepäckausgabe passiert und steht vor dem Flughafen, wo auch schon das Mini Cabrio wartet.

Auf St. Barth fährt man Mini Cabrio. Und das macht super Spass! Die Strassen sind eng und kurvig und manchmal so steil, dass man sich fühlt wie beim Start in einer Apollo-Kapsel. Nach 3 Tagen kennt man alle Kurven und Schlaglöcher auswändig und will den Autoschlüssel nicht mehr aus der Hand geben.

Residieren und Dinieren
Saint-Barth ist definitiv keine Destination für den Massentourismus. Man residiert hier in einer Villa, oder etwas günstiger in einem Bungalow. Es gibt auch ein paar wenige sehr teure Hotels. Wir leisteten uns in der Vorsaison einen einfachen, kleinen Bungalow aber mit einem privaten Pool auf einer grossen Terrasse mit Blick über die halbe Insel. Einfach Traumhaft!

St. Barth ist nicht billig. In St. Martin am Strand bekommt man noch einen Cuba Libre für 5 Dollar. In St. Barth zahlt man für einen Drink 12 Euro. Plus Trinkgeld. Wenn man am Abend essen geht, spürt man erst recht, wo man gelandet ist. Im Niki Beach direkt am feinen Sandstrand genossen wir eine fantastische Sushiplatte. Dazu bestellten wir den zweitbilligsten Weisswein. Der teuerste Wein auf der Karte kostet hier 16'000 Euro! Am Schluss zahlten wir für edle Atmosphäre, fantastisches Essen, Top-Service, Life-Musik und Feuershow zu zweit gut 300 Euro. Zu meinem nicht ganz Standesgemässen Beach-Outfit mit Blümchen-Shorts und ultraweit ausgeschnittenem ES-Tanktop hatte niemand etwas einzuwenden.

Am nächsten Tag war dann aber zur Budget-Schonung erst mal wieder wieder Pizza mit Cola (flüssig) bei Andy's Hideaway in St. Jean angesagt. Zu Zweit für 80 Euro.

Relaxen und Schnorcheln
Auf St. Barthélemy gibt es viele schöne Strände zu erkunden. Windsurfer, Kitesurfer und Familien treffen sich im Nordosten. Unsere Favoriten waren die Gouverneur Beach und Saline Beach im Süden. Keine Strandbars, keine Liegestühle, keine Badehosen - nur Natur. Und viele schöne Fische. Schnorcheln lohnt sich. Da die meisten Superreichen am Pool ihrer Villa bleiben, hat man an den Stränden viel Platz und kann auch schon mal ungestört mit Schätzchen und Schwänzchen spielen ;-)

Ein besonders schöner Strand liegt auch im Norden. Die Colombier Beach erreicht man nur zu Fuss oder per Schiff und kann dort Romantik und wunderschöne Sonnenuntergänge erleben. Einmal jedoch erlebten wir eine Invasion einer Superjacht. Das läuft dann ähnlich ab wie die Invasion in der Normandie. Zuerst stürmen Landungsboote den Strand und laden tonnenweise Material ab. Dann bauen 10 Leute eine Zeltstadt auf, richten Bar und Sportgeräte ein. Wenn alles steht, landen die erlauchten Herrschaften, hängen 2 Stunden am Strand ab, bevor sie wieder zurück in die klimatisierten Räume ihrer Yacht flüchten und sich vom Sand befreien müssen. Dann kommen wieder die Schlauchboote und laden die Zeltstadt und Champagnerkisten wieder auf. Ein tolles Schauspiel, wenn man nackt im Sand liegt und eine Freiheit geniesst, die sich der kamerascheue Jetset offenbar nicht leisten kann.

Nightlife
In einem Gayguide hatten wir vom LeTi's gelesen. Wie das Lokal in den Guide gekommen ist, ist uns jedoch schleierhaft. Auf der Homepage nur Fotos von Frauen. Drinnen stehen junge Girls auf der Bühne und Herren über 50 im Langarmshirt sitzen am Tischchen. Wir kippten nur schnell den Wein runter und machten, dass wir raus kamen. Das hübscheste im LeTi's ist der Typ vom Valet-Parking.

Nun hatten wir aber ungestillten Durst auf Party. Also packten wir alle goldenen Kreditkarten zusammen und fuhren nach Gustavo in den Yacht Club. Der war dann aber halb so versnobt wie sein Name andeutet - man trifft hier auch alle Barkeeper und Kellner der Insel. Deshalb ist wohl auch erst ab 1 etwas los, wenn die Restaurants zu machen. Der Club ist eigentlich voll hetero. Aufgetakelte Tussies und Typen die gleichzeitig balzen und saufen. Dem DJ muss man zu Gute halten, dass er wirklich mixen kann. Allerdings verfällt er nach 2, 3 guten Songs immer wieder in den Hip-Hop, der so langsam ist, dass man auch sturz betrunken noch den Weg über die Tanzfläche zur Bar findet. Nach 4-5 Vodka-RedBull lässt sich der Sound jedoch aushalten und man kann durchaus Spass haben. Als Schwuler hat man keine Probleme. Alles cool, Mann. Da kann es auch vorkommen dass dir auf dem Klo ein knallvoller Hetero seinen Pimmel zeigt, nachdem er 10 Minuten vergeblich versucht hat, die Hose zuzuknöpfen. Gelegentlich kommen auch wirklich reiche Yacht-People. Die hängen dann in einer Lounge und trinken flaschenweise Dom-Perignon bis man sie nicht mehr von Normalsterblichen unterscheiden kann.

Als um halb 5 die Musik unter 80 BPM rutschte und uns fast die Flip-Flops einrosteten, packten wir unseren Mini und fuhren zum Sex-on-the-Beach an den Strand. Und siehe da, schon auf dem Weg zum Strand kam uns ein nacktes Päärchen entgegen, dass genau die gleiche Idee hatte...

Nach der dritten Nacht im Yacht-Club kriegt man schon mal einen Gratisdrink und nach dem dritten Besuch bei Andy serviert man uns zum Kaffe vier Karaffen Rum, bis wir dem Mini zuliebe passen müssen. Es gibt wohl auf dieser Jetset-Insel nur selten schwule Gäste in unserem Alter. Für die meisten jungen ist St. Barth (vor allem in der Hauptsaison) zu teuer, oder es gibt zu wenig Action. Die Superreichen bleiben in ihren Villen und auf Ihren Yachten und lassen dort das Catering kommen, statt zum Dinner in die vielen guten Restaurants der Insel zu fahren.

Alles in allem ist St. Barthélemy wunderbar schön und romantisch und deshalb das ideale Reiseziel für zwei verliebte Jungs wie uns. Singles und Partyanimals fliegen jedoch besser nach Ibiza.

St. Martin: Palmenstrände, Blowjobs und Dauerstau

21.12.2012

BjoernSunshine

St. Martin: Palmenstrände, Blowjobs und Dauerstau

Die Karibik kann nicht gerade als schwulenfreundliche Region bezeichnet werden. Mit 2 Ausnahmen: St. Martin (Sint Maarten) und die kleine Nachbarinsel St. Barthélemy (Saint Barth), die zu den französischen Antillen gehören und deutlich liberaler sind als Jamaika und Co.

Anflug + Jet blast
Von Paris, Amsterdam oder Miami landet man in Sint Maarten, dem niederländischen Teil von St. Martin. Schon der Flughafen ist eine Attraktion, denn am Strand am Pistenende landen die Jets nur wenige Meter über den Köpfen der Touristen. Wer sich trotz aller Warnschilder beim Start eines Jets an den Zaun stellt (und mit aller Kraft festklammert!) kann dort den heftigsten Blowjob der Welt erleben. Siehe Video in der Gallery. (Nachmachen auf eigene Gefahr!)

Strände
St. Martin hat rund um die Insel 35 schöne Strände, an denen man sogar nahtlos braun werden kann. Der bekannteste Strand ist der Orient Beach wo neuerdings jedoch nackte und angezogene strikt getrennt werden. Hinter dem freiheitlichen Teil liegt der Club Orient, wo man sich nicht mal an der Bar oder im Restaurant in lästiges Textil hüllen muss. Mit einem nackten Mann in der Aussicht schmeckt der Salat doch gleich doppelt so gut!

Ebenfalls auf viele nackte Jungs trifft man am Cupecoy Beach, mit Höhlen, in denen gegen Abend gelegentlich sogar noch mehr Action läuft. Allerdings wird hinter dem Strand schon heftig betoniert und so wird die Freiheit wohl nicht mehr lange anhalten.

Der schönste Strand ist die Happy Bay, die man nur über einen Fussweg von der Friars Bay aus oder mit dem Boot erreicht. Die Badehose kannst du getrost zu Hause lassen. An einem Tag, als ich leider die Kamera nicht dabei hatte, trieb es eine Herde Kühe mitten am Strand. Sex on the Beach mit Milch, nennt man das wohl in Barkeeper-Kreisen.

Leider hat Hurrikan Sandy die Insel böse heimgesucht und an vielen Stränden den halben Sand ins Meer verfrachtet. Insbesondere am Orient Beach und Cupecoy blieb nur noch Platz für eine Reihe Liegestühle, und bei hohen Wellen stehen sogar die schon im Wasser.

Einflüsse von Frankreich und Holland
Auf der zweigeteilten Insel gibt es zwar keine Grenzzäune aber den Unterschied spürt man trotzdem. Der französische Teil im Norden ist viel idyllischer. Im niederländischen Süden spürt man wesentlich stärker den amerikanischen Einfluss. Man zahlt hier nicht in Euro sondern in Dollars und statt schmucken Häuschen im kreolischen Stil prägen im Süden 10-stöckige Hotels und Casinos das Panorama.

Staus ohne Ende
Im Gegensatz zur Dominikanischen Republik, wo alle Touristen in All-Inclusive-Resorts untergebracht werden, bereist man St. Martin individuell, wohnt in einem Appartment und erkundet die Insel, die fantastischen Strände und die vielen guten Restaurants per Jeep. Für die Einheimischen, insbesondere im amerikanisch orientierten Süden, ist das Auto das primäre Statussymbol. Vor jeder kleinen Wellblechhütte stehen mindestens vier Pick-up Trucks und an einem fünften wird noch herumgeschraubt. Am Abend sind dann alle Autos auf der Strasse und die einzige Route rund um die Insel wird dann zur Dauerstaumeile mit den Klängen von Hip-Hop und V8-Motoren.

Gay life
Tatsächlich hat die 92 km² grosse Insel mit 80'000 Einwohnern auch einen Gayclub (Eros-Club in Marigot). In dem ist allerdings nur am Samstagabend etwas los. Am Tag unserer Ankunft war mein Freund jedoch derart vom Jetlag erschlagen, dass ich ihn unmöglich an eine Party schleppen konnte.

St. Martin ist aber auch keine Party-Destination sondern eher eine Insel für erholsamen Strandurlaub abseits des Massentourismus.

St. Barth: Traumstrände für nackte Jungs und Superyachten
The hottest blow job... (Jetblast at St. Maarten Airport)

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