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Das Skandalblatt "20 Minuten" hat eine neue Titelstory:
"Nacktwanderer in Schweizer Bergen. Wanderer und Ordnungshüter sind schockiert..."
Ein Vater mit seinem vierjährigen Kind sah sich mitten in der Natur plötzlich mit menschlicher Natürlichkeit konfrontiert. Klar, dass er sofort die Polizei alarmierte, die den Nackten kurz darauf dingfest machen konnte. Der Nackt-Täter wurde der Staatsanwaltschaft übergeben, die ihn nun wegen Erregung öffentlichen Ärgenisses hängen will. Doch es kommt noch schlimmer: Offenbar ist dieser kein Einzelfall - die Behörden seien schon des öfteren auf Nackte Wanderer im idyllischen Alpsteingebiet verwiesen worden.
Die ganze Schweiz ist jetzt bestürzt und stellt sich bange Fragen:
- Wieviele Jahre lang muss der 4-jährige nun in psychiatrische Behandlung?
- Werden die Angehörigen des geschockten Vaters von einem Care-Team betreut?
- Wurde bereits eine internationale Tourismuswarnung für die Region Appenzell ausgegeben?
- Was unternimmt Samuel Schmid und das VBS um die Alpsteiner Bevölkerung zu schützen?
- Wann folgt endlich die lückenlose Videoüberwachung der Schweizer Bergwelt?
Poll: Have you ever been naked in public?
Das ist wirklich zu unübersichtlich ich möchte nämlich auch gerne einen Link posten zu einem, meiner Meinung nach sehr interessantem Artikel auf viceland.com/ch
Da kann man sich durchlesen, worüber sich die Heteros alles Gedanken machen. Ich denke wir werden bald sehr viel zuwachs bekommen, wenn jeder Typ damit anfängt sich in unbekannte Gebiete vorzuarbeiten...
Schauts euch mal an: http://www.viceland.com/germany/v4n8/htdocs/ass-invaders-131.php
Ciao,
Prostatamelker
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In den Abstimmungsunterlagen zur Rauchverbotsinitiative schreibt der Kantonsrat einen denkwürdigen Abschnitt, den jeder schwule Zürcher einrahmen und aufhängen sollte:
Eigenverantwortlichkeit und Toleranz
Die Mehrheit des Kantonsrates lehnt die absolute Haltung ab, von der die Initiative geprägt ist. Das Moralisierende gegenüber Andershandelnden widerspricht den Auffassungen der Ratsmehrheit in Bezug auf die freiheitliche Grundausrichtung des Staates. Mit Verboten allein konnten noch nie Probleme gelöst werden, denn die Menschen lasssen sich eine andere Haltung nicht aufzwingen. Eigenverantwortlichkeit, Individualität, Autonomie und Toleranz sind in unserer Kultur und Gesellschaft Werte, die einen hohen Stellenwert haben. Diese Werte gelten auch im Verhältnis mit den Rauchenden.
... so argumentieren die Politiker, wenn die mächtige Tabaklobby im Hintergrund steht. Aber wo bitte sind diese Werte, wenn es nicht um Zigarettenrauch sondern um Darkrooms und schwulen Sex geht?
Ich würde viel lieber mitten in einem Gayclub ficken, als in einem Restaurant rauchen dürfen. Sex ist anerkannt gesund und auch vom Zuschauen kriegt man keinen Krebs. Nur leider haben Schwänze in Zürich keine Lobby