GAY SCHWEIZ

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24.06.2019

BjoernSunshine

LGBTQIA+... das (homo)sexuelle Alphabet

Das (nicht ganz ernst gemeinte) Lexikon zum lesbischwulen Alphabet:

A: Asexuelle leiden zwar nicht unter Prüderie, wollen aber trotzdem dazugehören, wenn Queere über sexuelle Diskriminierung jammern.
B: Bi sind Menschen, die sowohl Männer als auch Frauen lieben oder einfach lieber was Nacktes vögeln als ein haariges Schaf.
C: CIS-Menschen sind alle, die nicht transsexuell sind, also auch die bösen Heteros.
D: Drag Queens sind Männer in Frauenkleidern. Drag Kings Frauen in Männerkleidern. Beide singen meist Playback aber manchmal auch richtig gut.
E: Exhibitionisten sind alle, die ihre Schönheit nicht nur für sich behalten sondern andere damit erfreuen wollen. Leider in der prüden Gesellschaft nicht sehr populär.
F: Fussfetis finden Füsse geil und FF-Lover stehen auf Fäuste im Arsch. Füsse im Hintern sind dann schon etwas für Fortgeschrittene FFF.
G: Gay waren im englischen Sprachgebrauch eigentlich alle Homos inklusive Lesben, bis diese anfingen, sich daneben zu fühlen. Auf französisch heisst gay "heiter und lebensfroh".
H: Heteros brauchts für die Fortpflanzung. Sonst gibt's keine neuen Homos.
I: Intersexuell sind alle, die sich biologisch nicht klar als Mann oder Frau einordnen lassen. Nacktschnecken findet man aber unter Z.
J: Jung sind alle, die keinen über 30 daten wollen und junggeblieben sind alle die beim Alter schummeln.
K: Kaviar essen Reiche und solche, denen Pisse trinken zu wenig deftig ist.
L: Lesben sind Frauen, die auf Frauen und trotz Gleichberechtigung und Abschaffung des "Ladies first" immer am Anfang der Buchstabensuppe stehen.
M: Master erteilen gerne Befehle und halten sich devote Sklaven. Leider klappt das in meiner Beziehung nicht.
N: Naturisten sind Nudisten, die beim Nacktsein keine Erotik spüren und trotzdem gerne ohne Klamotten rumlaufen.
O: Ornithologen sind Leute, die gerne Vögeln (beim Sex zuschauen).
P: Pädophile sind die einzigen sexuell Abnormen, auf die alle andern rumprügeln dürfen, denn irgendeiner hat immer den schwarzen Peter.
Q: Queer sind alle, die von der Norm abweichen, also alle, die weder Bärte noch Handys vor dem Gesicht tragen und keine grauen Autos fahren.
R: Randalierer sind Menschen, denen erst einer abgeht, wenn sie etwas kaputt machen.
S: Sexisten sind Menschen, die zu wenig Sex haben und drum blöde Sprüche drüber machen. Also solche wie ich.
Sklaven haben keine Rechte und deshalb auch keinen Buchstaben.
T: Transsexuelle sind Menschen, die sich dem falschen Geschlecht zugeordnet fühlen und sich meist eine Geschlechtsumwandlung wünschen.
U: Urophile sind Leute, die auf Pisse stehen und sauer sind, dass die Pädos schon den Buchstaben P besetzt haben.
V: Vielweiberei ist zwar auch sexuell pervers, aber gehört (ausser wenn es sich um lesbischen Gruppensex handelt) nicht in dieses Alphabet.
W: Wixer sind alle, die es sich gern selber machen. Also so ziemlich alle, die vor dem PC eine Hand frei haben.
X: Xanit sind intersexuelle Araber im Oman, die meist in die Frauenrolle gedrängt werden, bis sie als Mann sexuell aktiv werden.
Y: Young Boys wichsen nicht im Berner Wankdorf, sondern spielen dort Fussball und tragen schwarz-gelb, obwohl sie sich nicht auf dem Rasen anpissen. Definitiv sexuell pervers ;-)
Z: Zwitter haben sowohl eine USB-, wie auch eine Lightning-Buchse und laufen gleichzeitig auf Apple und Android.

24.06.2019

BjoernSunshine

Zurich Pride: CIS-Mensch oder Non-Binär?

Seit über 20 Jahren war ich an jeder Zurich Pride dabei, aber dieses Jahr verstand ich bei den Reden nur noch Bahnhof.

Auf dem traditionell lesbisch dominierten Podium wurde lautstark gegen CIS-Menschen und binäre Menschen gewettert. Aus dem Klavierunterricht weiss ich, das CIS die schwarze Taste rechts vom C ist, die ziemlich schräg tönt. Und als Informatiker kenne ich mich mit Binärcodes aus. Aber was zum Geier sind binäre Menschen? Vielleicht die, die pausenlos am Handy hängen, weil sie zwei Dating-Apps gleichzeitig verwenden???

Ich fragte auf dem Helvetiaplatz mehrere Menschen unterschiedlichen Geschlechts, aber keine(r) wusste, gegen wen die Redner(in) so heftig wetterte.

Die Tirade ging weiter gegen die MALE-Party, die auf ihrem Flyer einen weissen Adonis zeigt und ich überlegte, ob ich mich jetzt dafür schämen musste, meine Haare blondiert und vor dem Umzug noch 15 Liegestützen gemacht zu haben, um oben ohne besser auszusehen.

Als der Umzug losging, tanzte ich erst mal mit dem Wagen der Credit Suisse mit. Vielleicht fallen ja unter CS-Leuten CIS Leute weniger auf. Der Sound war gut und am Wagen stand gross "DIVERSITY". Oben drauf standen aber alle im gleichen weissen Poloshirt.

Wesentlich kreativer und diverser ging es auf dem Opernhaus-Wagen ab. Und der Sound war erste Sahne: Techno vom Feinsten ist man vom Opernhaus nicht gewohnt, aber wir freuten uns sehr, dass die Steuergelder endlich auch mal unserer Generation zugute kamen und tanzten bis zum Ende mit.

Zuhause googelte ich dann noch die Begriffe:

CIS-Menschen sind gemäss Wikipedia das Gegenteil von Transmenschen. Also LGBIQAHFSXYZ+ ohne T.
Binäre Menschen sind alle, die sich entweder als Männchen oder Weibchen fühlen und nicht irgendwo dazwischen.


Wie auch immer.

Ich bin dafür, dass alle Menschen ein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung haben und niemand dafür diskriminiert werden darf, wie er geboren ist. Ich bin dafür, dass jeder öffentliche Neubau behindertengerecht gebaut werden soll und würde selbstverständlich einem Behinderten auch eine Treppe runter helfen, falls es keine Rampe gibt. Aber ich bin entschieden dagegen, dass jeder Buchstabe in der LGBTIQ???-Suppe gegen die anderen Buchstaben wettert. Auch binäre CIS-Adonisse haben ein Recht zu leben.

Lassen wir die Grabenkämpfe doch endlich beiseite, hören wir auf, immer neue Abkürzungen zu erfinden, die kein Schwein versteht und setzen wir uns stattdessen gemeinsam für eine freiheitliche Gesellschaft ein, in der jedes menschliche Wesen (einschliesslich Heteros) seine Sexualität frei entfalten darf!

Foto: Raymond Widmer

04.06.2019

BjoernSunshine

Zurich Pride Festival am 14.+15. Juni 2019

In 10 Tagen ist Zurich Pride, oder wie man wohl zum 50 Jahre Stonewall-Jubiläum auch wieder schreiben darf: Christopher Street Day (CSD). Damals vor 50 Jahren läutete eine Revolte in der Stonewall Bar an der Christopher Street in New York die homosexuelle Befreiung ein.

Die erste Gay Pride war eine Revolte. Das muss man mal festhalten. Die Gays hatten die Nase voll, sich vor Polizei und Gesellschaft verstecken zu müssen und setzten sich erstmals lautstark und mit Fäusten für ihre Rechte ein. Wer heute glaubt, dank Online-Dating hätte jeder die Freiheit in der Hosentasche, vergisst, dass unsere Freiheit nur möglich war, weil sich früher Gays sichtbar exponiert und aktiv für ihre Rechte demonstriert haben.

Leider ist in vielen Ländern die schwule Befreiung zum Erliegen gekommen, weil die Gays von der Bildfläche verschwunden sind und sich nur noch via App in privaten Kreisen treffen. Wenn Heteros aber keine sympathischen Schwulen mehr auf der Strasse sehen, bewegt sich nichts in ihren Vorurteilen.

Das Zurich Pride Motto "Strong in Diversity" weist auf die bunte Vielfalt hin, die LGBTIQxyz zumindest in der politisch korrekten Buchstabensuppe haben, aber im Alltag kaum noch darstellen. Ich finde, wir sollten wieder sichtbarer werden, Farben tragen und selbstbewusst zu unserer Vielfarbigkeit stehen. Nur eine Gesellschaft, die auch eine äusserlich bunte Vielfalt akzeptiert, akzeptiert unsere Unterschiede im Innern.

KOMMT NACKT ZUM CSD!

Ich habe diesen Aufruf schon vor 10 Jahren gebracht und natürlich hat sich im braven Zürich (ausser mir) nie einer getraut, aber man kann sexuelle Akzeptanz nicht fordern, ohne Körperlichkeit zu thematisieren. In den letzten 10 Jahren ist Zürich im öffentlichen Raum immer prüder geworden. Die Badeshorts werden immer länger, fast nirgends sieht man noch Männer oben ohne. Im Fussball gibts dafür die gelbe Karte. Seit #MeToo wird jede körperliche Berührung zur Sexualstraftat hochstilisiert. Man tut so, als ob ein Nacktfoto im Netz jede Karriere zunichte machen und der Anblick eines nackten Penis religiöse Menschen traumatisieren könnte. Was für ein Bullshit!

Früher machten wir Sport ohne T-Shirt und hatten Sex im Park. Im alten Laby gab es noch Schaumpartys, wo hunderte glitschige nackte Körper aneinanderklatschten und sich genüsslich ineinander suhlten, ohne Angst vor sexueller Belästigung und bürokratischen Consent-Debatten. Die meisten Gays unter 30 kennen solche Gefühle gar nicht mehr. Das ist doch wirklich ein Verlust.

Es ist euer Leben und Zürich ist eure Stadt! Lasst euch nicht immer weiter zurückdrängen in eine freiheitsfeindliche Macho- und Schleier-Kultur! Gebt nicht alles auf, das wir damals mühsam erkämpft haben! Und hört bitte auf zu jammern über Buchstaben und sprachliche Spitzfindigkeiten und steht stattdessen zusammen, geniesst die bunten Farben einer vielfältigen Gesellschaft und tragt eure Farbe und Sexualität dazu bei. Lasst eure Rüstungen fallen, zeigt Haut und lasst eure Haut berühren - vom Kuscheln stirbt man nicht! Geniesst das Gefühl spontaner menschlicher Nähe, statt Kontakte nur via Handy zu pflegen! Lasst euch fallen und feiert mit uns!

Wir sehen uns an der Zurich Pride. Free Hugs for naked Bodies!

20.08.2018

BjoernSunshine

Body and Freedom Festvial Zürich: Drei nackte Tage auf der Rathausbrücke

Vom Donnerstag, 23. bis Samstag, 25. August 2018 findet auf der Rathausbrücke mitten in Zürich ein nacktes Kunst-Festival statt.
Künstlerinnen und Künstler aus ganz Europa werden im öffentlichen Raum Passanten mit nackten Tatsachen konfrontieren und mit ihren Performances hoffentlich einige Gedanken zum Verhältnis der Gesellschaft zu Körper und Nacktheit anregen. Das Festival wird von einem kulturellen Abendprogramm mit Vorträgen, Feedbacks und Diskussionen begleitet.

Ich habe Thomas Zollinger, den Initiator des Festivals, getroffen und ihm einige Fragen gestellt:

Vor einigen Jahren sagte ein Polizeisprecher noch, ein World Naked Bike Ride (WNBR) wäre in Zürich "nicht bewilligungsfähig". Die Organisatoren gaben deshalb auf. War es schwierig, eine Bewilligung für das Body and Freedom Festival in Zürich zu erhalten?
Das Bewilligungsverfahren dauerte lange wegen Abklärung bei den verschiedenen Abteilungen und vor allem KiöR (Kunst im öffentlichen Raum), die schliesslich fand, die Thematik sei relevant. Ab dann wars kein Problem mehr.

Du hast schon einige Nacktperformances in diversen Städten organisiert. Welche Reaktionen hast du erlebt? Haben sich auch schon mal Passanten spontan ausgezogen und mitgemacht?
Es kommt ausnahmsweise vor, dass sich Passanten spontan ausziehen.

Vor 4 Jahren wurde ich nackt an der Street Parade Zürich tätlich angegriffen. Was tut das Body and Freedom Festival für die Sicherheit der Performer?
Es gibt zwei Security-Personen, die diskret präsent sind.

Nackt in der Öffentlichkeit höre ich oft den Satz: «Ich find’s toll, aber zieh doch lieber was an, denn es könnte vielleicht andere stören.» Sind wir Schweizer zu ängstlich, um Toleranz durchzusetzen?
Dieser Satz nervt mich, mich stören umgekehrt Gruppen von biertrinkenden Typen, müssen nicht mal grölen. Toleranz ist gefragt. Das lässt sich aber nicht durchsetzen.

Du forderst Freiheit im öffentlichen Raum. Viele Menschen suchen aber heute nur noch Freiheit in den eigenen vier Wänden und Schutz vor fremdem Einblick. Wie stehst du zum Thema Privatsphäre und Datenschutz? Sollen wir uns alle einigeln oder unser Inneres freilegen?
Zu Privatsphäre und Datenschutz habe ich ein lockeres Verhältnis. Der Missbrauch von Daten durch ungünstige Mächte ist immer zu befürchten. Weil das so ist, sich die Freiheiten nehmen, und wenn es heikel wird, sich zurückziehen, und später wieder aus der Einigelei raus.

Viele jammern, wir lebten in einer übersexualisierten Gesellschaft, doch die Hosen der Fussballer werden von Saison zu Saison länger und Leibchen ausziehen gibt neuerdings eine gelbe Karte. Was stimmt denn nun?
Die Übersexualisiertheit spielt sich auf der Ebene der (Ab-)Bilder ab, aber nicht auf der Ebene der realen Körper. Die Abbilder bestimmt heute leider den Umgang mit dem realen "Bild".

Das Leben vieler junger Menschen spielt sich zum grossen Teil in Social Media ab, die Nacktheit und Sex vollständig ausgrenzen. Verliert die Generation Z das Körpergefühl?
Es wird heftige Gegenreaktionen geben, spätestens dann, wenn diese Generation in den nächsten Lebensabschnitt kommt, und feststellt, alles war nur virtuell und gar nicht wirklich. Aber was, wenn die Chips in den Körpern das Leben zu steuern beginnen? Eventuell hast du solche Perspektiven in deinem Buch «222 nach Steve J.» behandelt. Stimmts?

Am Burning Man Festival gilt das Prinzip der «radical self-expression» und man sieht dort viele nackte Menschen. In letzter Zeit wird jedoch extrem viel Wert auf «verbal consent» gelegt: Man muss eine ausdrückliche Zustimmung vor jeder Körperberührung einholen. Haben wir heute alle so dünne Haut, dass jede Berührung schon fast eine Vergewaltigung ist?
Die ausdrückliche Zustimmung für Körperberührung tötet Spontanität und ein wichtiges Element des Kontaktaufnehmens ab, siehe der Samstagabend zu Taktilität, finde dies eine Übertreibung, Berührung ist doch schön! Na also, immer mit Respekt und wenns mal daneben geht, ein Stop, das defintiv respektiert werden soll.

Ist #meToo notwendig oder übertrieben?
Me Too ist wichtig zur Bewusstwerdung, solange das nicht in neue Prüderie und Körperfeindlichkeit ausartet. Mich persönlich interessiert sehr das Dazwischen bei Haut und Haut, wenn die Berührung noch nicht stattgefunden hat, aber eventuell stattfindet.

Ein dicker, ungepflegter Mann läuft oben ohne die Strasse entlang und jemand sagt: «Der sollte sich schämen!» Sollten wir das Körperschamgefühl unterdrücken und alle Schönheitsideale über Bord werfen oder ist ein bisschen Schämen sinnvoll, um uns zu mehr Fitness zu motivieren?
Die Sache mit der Scham ist komplex. Jeder hat die Möglichkeit, zu seinem Körper gutzusein und ihn so guts geht lebendig und attraktiv zu halten. Dem ungepflegten dicken Mann weiche ich aus oder lass ihn vorbeigehen, eventuell stört er mich nicht mal, eventuell strahlt er etwas Erhabenes aus, ein König als Bettler...

Hast du schon jemals gedacht: Der hässliche Typ da sollte besser was anziehen?
Das denke ich schon vielleicht, aber ich frag immer gleich nach der Schönheit im Hässlichen.

Wenn ich mich nackt auf mein Velo setze und fröhlich quer durch die Stadt fahre, ist das schon Kunst? Falls nein, was fehlt noch?
OK, DEIN NACKTVELOFAHREN MACHEN WIR ZU KUNST, AM DO 23. UM 18.30H. Kunst wird es, indem dein Ziel kein Ziel ist, indem du 20 Minuten auf der Rathausbrücke nach Lust und Laune am gleichen Ort rumfährst. Zusammen mit der nackten Inlineskaterin wird es witzig und fröhlich. Alle fragen sich, gehört das zum Festival oder nicht. Diese Verunsicherung ist ein Aspekt von Kunst.

Wenn jemand an deiner Haustür klingelt. Machst du nackt auf?
Das habe ich noch nie gemacht, nackt aufgemacht. Muss sagen, dass ich auf Türklingeln sowieso nie reagiere, ausser ich weiss, dass jemand zu mir kommt. Ich wohne im 5. Stock, und da vergebens runterzugehen passt mir nicht.


Herzlichen Dank fürs Interview und ich freue mich auf das Festival in 3 Tagen auf der Rathausbrücke, Zürich!

Liebe Gays: Das Verhältnis unserer Gesellschaft zu Freiheit und Nacktheit bedarf wirklich einiger Diskussionen. Nacktheit wird immer mehr kommerzialisiert und auf ein Mittel zum Zweck (Sex) reduziert. Dem möchte ich entgegentreten und würde mich sehr freuen, auch einige von euch am Body and Freedom Festival anzutreffen!

bodyandfreedom.com

29.11.2016

pressetext

80% NEIN zum "Schutz der Ehe"

Über 80% NEIN zur Initiative «Schutz der Ehe»: Ein Steilpass für die «Ehe für alle»

Das Komitee „Gemeinsam weiter Zürich“ freut sich über das äusserst deutliche NEIN zur EDU-Initiative, insbesondere auch darüber, dass keine einzige Gemeinde dem Anliegen zustimmte. Die Initiative wollte mit ihrer diskriminierenden Ehe-Definition in der Zürcher Verfassung gleichgeschlechtlichen Paaren die Eheschliessung ausdrücklich verbieten. Trotz dem irreführenden Initiativ-Titel „Schutz der Ehe“ kam eine sehr grosse Mehrheit zur Überzeugung, dass die Ehe nur wirklich gestärkt werden kann, wenn sie allen offen steht, die sie eingehen wollen.

Die deutliche Absage ist ein klares Zeichen, dass die Zürcher Stimmbevölkerung genug über konservative Ehedefinitionen debattiert und abgestimmt hat. Der Ball liegt nun beim Parlament in Bern, wo mit der „Ehe für alle“ bereits über eine Gesetzesgrundlage diskutiert wird, die allen Paaren diese Institution unabhängig ihrer sexuellen Orientierung öffnet. Gemäss einer repräsentativen Umfrage der nationalen LGBT-Organisationen sind beinahe 70% der Bevölkerung für die Öffnung der Ehe. Die heutige wichtige Ablehnung der EDU-Initiative untermauert diese Umfrage mit einer Volksabstimmung zur Gegenfrage noch deutlicher und liefert damit einen Steilpass für eine moderne Ehedefinition.

Wir danken nicht nur für diesen Steilpass sondern vor allem auch allen engagierten Personen im Komitee sowie den Parteien und Organisation, die sich im Abstimmungskampf stark engagiert haben:

Organisationen: FELS, Dachverband Regenbogenfamilien, HAZ, LOS, Network, Operation Libero, Pink Cross, Queeramnesty, Queer.Swiss, schmaz, TGNS, Wybernet, ZAH, Zurich Pride Festival.

Parteien: AL, BDP, CVP, FDP, glp, Grüne, jCVP, jglp, Junge Grüne, Jungfreisinnige, JUSO, SP, up!

20.09.2016

pressetext

Gründung Komitee «Gemeinsam weiter Zürich» gegen die EDU-Initiative «Schutz der Ehe»

Nach der Ablehnung der CVP-Initiative «Für Ehe und Familie» auf Bundesebene versucht die EDU am 27. November 2016 mit ihrer Initiative «Schutz der Ehe» nun im Kanton Zürich, die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau in der Kantonsverfassung festzuschreiben. Damit will sie faktisch gleichgeschlechtlichen Paaren im Kanton die Ehe verbieten.

Die erfolgreiche nationale Kampagne gegen die CVP-Initiative lief unter dem Titel «Gemeinsam weiter». Zusammen mit verschiedenen Organisationen und Parteien haben die Homosexuellen Arbeitsgruppen Zürich (HAZ) das Komitee «Gemeinsam weiter Zürich» gegründet. Mit einer breit abgestützten Gegenkampagne zu dieser Abstimmungsvorlage will das Komitee im Kanton Zürich eine mindestens 70%ige Ablehnung erreichen.

Dem Komitee gehören an:
Organisationen: Dachverband Regenbogenfamilien, HAZ, LOS, Network, Pink Cross, Queeramnesty,
Queer.Swiss, schmaz, Wybernet, Zurich Pride Festival.
Parteien: AL, CVP, glp, Grüne, jCVP, jglp, Junge Grüne, Jungfreisinnige, JUSO, SP, up!

Weitere Organisationen und Parteien fassen Ihre Beschlüsse/Parolen später und treten dem Komitee
danach bei. Am 7. Oktober 2016 wird das Komitee über die Kampagne und geplante Aktionen
orientieren.

Gemeinsam wollen wir ein deutliches NEIN zur EDU-Initiative erreichen.

13.06.2016

BjoernSunshine

Zurich Pride - Teamplay mit Ausschluss

Das Motto gefiel mir gut: "Team for Love". Und nach dem Terroranschlag auf einen Schwulenclub in Orlando wäre Zusammenhalt in der freien Welt noch viel wichtiger. Umso mehr stösst mir sauer auf, wie sehr das Team, das auf einem Foto von Raymond dieses schöne Banner trägt, den Ausschluss eines Teils der Zürcher Szene praktizierte.

Wer den Zürcher CSD vor 10 Jahren noch kannte, erinnert sich an einen farbenfrohen Umzug mit schrillen Drag Queens, leckeren Gogo-Boys mit jeder Menge Sexappeal und hammermässigem Sound wie an der Street Parade. Der Umzug war damals für Zürich keine nervige Demo sondern eine tolle Parade, die alle begeisterte und uns grosse Sympathien und das Volks-Ja zum Partnerschaftsgesetz einbrachte. Dass am Samstag das Wetter nicht mitspielte, kann man dem Pride-Vorstand nicht anlasten. Dass der Umzug trotz angeblicher Rekordteilnehmerzahlen seit Jahren immer langweiliger wird und kaum noch ein Wagen guten Sound und Stimmung auf die Strasse bringt*, aber schon.

Ich kenne die Konditionen nicht, die die Veranstalter hätten zahlen müssen, um ins offizielle Programm aufgenommen zu werden, und kann nicht beurteilen, ob der Preis für Werbung auf dem Festplatz angemessen oder überrissen war. Aber der Umstand, dass es nicht gelingt, die ganze schwule Partyszene in die Pride miteinzubinden, wirft sicher keinen Glanz auf Zürich und lässt das Motto "Team for Love" ziemlich hohl aussehen.


*Leider konnte ich selbst am Umzug nicht dabei sein (und kann nur wiedergeben, was unsere Freunde sagten). Dank einer Magenverstimmung lag ich den ganzen Samstag krank im Bett und bei 15 Grad und Regengüssen traute sich auch kein anderer, mit nackter Haut auf dem Festplatz für die Freiheit der Liebe zu demonstrieren. Die Shows vom Samstag haben wir deshalb nicht gesehen. Freunde erzählten uns, die offizielle Pride-Party im Kaufleuten sei sehr gut gewesen. Es gab dort angeblich (entgegen meiner Prognose) auch viele heisse Jungs mit nacktem Oberkörper. Nur einen Freund von uns hätte die Security fast rausgeschmissen, weil er sich (welch Skandal!) zu einer homosexuellen Tat an einer homosexuellen Pride-Party hinreissen liess**. Nach der Erklärung, er heisse Steve und sei hier als DJ, liess man ihn dann mit einer Verwarnung laufen. Woher sollte auch ein internationaler Stargast die Prüderie von Zürich kennen?
** ich hätte das gleiche getan und nein, es war nicht Steven Redant.

Wir entschieden uns am Abend für die Wonderworld-Party, einen der Szene-Events, die von offizieller Seite totgeschwiegen wurden. Als wir kurz nach 11 in den Saal im Zeughausareal kamen, waren wir sprachlos. "Dive into a colorful party world. Expect a spectacular decoration", stand auf der Homepage von Wonderworld, (s. Screenshot) aber alle Wände waren weiss, komplett weiss mit keinem einzigen Milligramm an Farbe oder Dekoration. Der absolute Höhepunkt der Verarschung - ein Künstler hätte es nicht schöner inszenieren können - waren zwei Klappstühle, die einsam in einer Ecke des Raumes vor den weissen Wänden standen und vermutlich die in der Werbung angekündigte Chill-out Area symbolisieren sollten.

Nein, liebe Veranstalter, nicht nur ich hatte eine Magenverstimmung und sah euren Event durch eine schwarze Brille sondern jeder, der in diesen leeren Raum trat, fühlte sich total verarscht. Das Label "Wonderworld", das einst für fantastisch dekorierte und mit viel Fantasie inszenierte Partys stand, habt ihr mit diesem Anlass selbst beerdigt. Die Partynacht rettete letztendlich der grossartige DJ Chris Bekker, der einzig mit seiner Musik die gesamte Stimmung in den Saal zaubern musste, die die leeren Versprechen in der Werbung vergeigt hatten.

Als kurz nach 5 die meisten Gäste fluchtartig die Party verliessen (genau wie damals, 2006, als das Labyrinth sein neues Lokal mit klinisch weissen Wänden präsentierte und kurz darauf in Konkurs ging), machten auch wir uns auf an die Wonderworld-Afterhour, wo uns der Veranstalter freundlicherweise die 10 Franken Eintritt schenkte und mir vorrechnete, wie teuer es ist, in der Stadt Zürich eine Party zu organisieren. Fact ist aber: Keiner reklamierte über den Preis. 25 Franken Eintritt für eine CSD-Party sind billig. In jeder anderen Stadt von Madrid bis London zahlt man gern das Doppelte ohne zu meckern, wenn eine richtig gute Pride-Party hält, was sie verspricht.


Die Wonderworld-Afterparty in der Alten Kaserne war zum Glück wieder besser, da dieser Raum zumindest schwarze Wände und eine gute Lightshow hat. Der Sound war geil und mit den von der offiziellen Pride-Party begeisterten Leuten kam sogar ganz gute Stimmung auf. Natürlich liess es sich auch diesmal die Security nicht nehmen, ein frischverliebtes schwules Päärchen sexuell zu bevormunden und einen dummen Kommentar zu meinem sexy Outfit zu machen. Ob der Typ wohl jedes Mal einen Ständer hat, wenn er uns Schwule, die schliesslich seinen Lohn finanzieren, von oben herab behandeln kann? Aber vielleicht haben wir Gays ja auch nichts besseres verdient, wenn wir uns immer nur anbiedern und keiner aus der Szene genug Eier hat, um einen eigenen Club mit unseren eigenen Regeln zu eröffnen.


Ach ja, einen Skandal hätte ich fast vergessen: Auf Facebook geistert irgendwo ein lustiges Foto von mir und meinen Freunden rum, das irgend so ein spiessiger Moralapostel als unpassend melden und eine Riesendiskussion lostreten musste. Ich sage nur: Zürich hat mal wieder bewiesen, die Hauptstadt aller Spiessigkeit zu sein und ich werde mein nächstes Züri Gschnetzlets nur noch verschämt hinter einem dunklen Vorhang essen.

06.06.2016

BjoernSunshine

Zurich Pride 2016 - offiziell und inoffiziell

Die Zurich Pride steht nächsten Samstag vor der Tür. Und nach 3x Nachfragen und persönlichem Betteln bei einem Vorstandsmitglied hat die Pride endlich auch meine Medien-Akreditierung geschluckt ("Nein, nein, ich glaube nicht, dass du geschnitten wirst, weil du eine eigene Meinung vertrittst und nicht nur brav die Pressetexte kopierst").

Wer meint, wir hätten nun den Freipass für alle VIP-Zonen und Partys geangelt, hat jedoch weit gefehlt. Alles was Medienleute nebst einem kleinen Apéro heute noch kriegen, ist ein Bändel zur kostenlosen Benutzung der WC-Anlagen. Eine nette Geste, um "Verpisst euch!" zu sagen?

Zugegeben, nach 5 grossen Bier finde ich Piss-Spiele ziemlich geil und VIP-Zonen fand ich schon immer Scheisse (letzteres war nicht ironisch gemeint, denn KV ist mir echt zu krass). Und ich will dem Pride-OK auch gar keine Bosheit unterstellen. Dass es den Party-Badge nicht mehr gibt, ist trotzdem schade. So werden wir uns wohl eine Begutachtung des grossen Kommerzanlasses schenken und den Bericht darüber derjenigen Gaypresse überlassen, die nie einen Werbekunden kritisiert und immer nur brav die Pressetexte druckt.

Was läuft am Zürcher CSD?
Im Laufe der Woche gibt's ein paar Schnuppertrainings von GaySport Zürich. Das Gayringen ist leider nicht die Variante nackt in Öl sondern nur die brav mit Klamotten. Anmeldung für alle Events erforderlich.

Mittwochabend gibts eine Pre-Pride-Party mit Deep House in der Heldenbar.

Donnerstagabend eine Lesung im HAZ-Centro und ein Znacht von z&h auf der Werdinsel (dem einzigen Ort an der Pride, an dem es nackte Schwänze gibt).

Das Festivalgelände auf der Kasernenwiese öffnet seine Tore am Freitag um 17 Uhr. Hoffen wir mal, dass es diesmal nicht regnet und weder ein Gewitter noch ein Wutbürger aus der Nachbarschaft die Musik verbietet. Man kann sich an Fressständen versorgen, sich über Geschlechtskrankheiten informieren und Dr Gay fragen, wie man am besten 2 Dildos gleichzeitig in den Arsch bekommt (aktuelles Thema auf der Webseite).

Auf der grossen Bühne spielt ab 16 Uhr (vermutlich allein, da dann die Wiese gemäss Wochenprogramm noch gar nicht geöffnet ist) DJ Countessa Reggaeton, Oriental, Hip-Hop, Latin House oder Balkan. Ab 18:30 spielt die "perverse" Charlet Crackhouse aus Berlin (Keine Angabe zum Musikstil). Um 19:30 bringen die Drag-Queens Petra & Lilly eine halbe Schlagerstunde, bevor um 8 Rykka vom ESC auftritt. Ab 20:40 mischt DJ Nico Pop und Deep House mit Elektro und ab 21:30 bringen uns die Vengaboys mit "Boom, Boom, Boom, Boom" zurück in die 90er. Nici Faerber, Resident-DJ bei Behave und Friedas Büxe macht den Abschluss ab 22:10.

Ab 23 Uhr, wenn auf dem Festplatz wieder behördlich verordnete Nachtruhe herrscht, können Tanzwütige im Heaven an der Official Opening Party (mit Charts und Drag-House) oder in Friedas Büxe (Rumlaut, Juen und Riccardo) weiterfeiern.

Nicht offiziell und bisher kaum beworben ist die Inside-CSD-Party im Stairs Club am Freitag ab 23 Uhr. Der Eintritt ist gratis und die DJs Angy Dee und 5th Element legen sicher geilen Progressive auf. Noch ein Argument spricht für die Inside-Party: Es ist die einzige Pride-Party, an der man fi**en darf. An allen anderen Events sorgen Hausordnung und Security leider dafür, dass Homosexualität keine sexuelle Komponente haben darf und Zürich seinen Ruf als prüdes Pflaster bewahren kann.

Am Samstag startet um 14 Uhr am Helvetiaplatz "der friedliche Demonstrationsumzug". Ich glaube kaum, dass von den verklemmten Zürchern irgendjemand meinen Newsletteraufruf zur Nacktheit befolgen wird. In den letzten Jahren trauten sich jeweils nur sehr wenige, mitten in der Stadt ihr T-Shirt auszuziehen, und die Vortänzer auf den Paradewagen der Grossbanken trugen jeweils weisse Poloshirts und vermieden allzu rhythmische Bewegungen, um ihr Geschäftsimage trotz Sponsoring und gutem Sound nicht in (homo)sexuellen Verruf zu bringen. Umso mehr überrascht es mich, dass die Pride-Organisatoren dieses Jahr Tim Kruger, einen deutschen Pornostar eingeladen haben, um am Umzug mitzulaufen und sich dabei von allen befummeln zu lassen ("Ein Pornostar zum Anfassen" steht im Programm). Sollte die Zurich Pride 2016 also wirklich wieder eine erotische Komponente erhalten? Wir dürfen gespannt sein.

Ich habe mir zumindest vorgenommen, Farbe zu bekennen und eine grosse Rainbow-Fahne mit Smiley drauf gekauft. Klar, so ein Statement ist heute völlig out, aber ich bin nun mal eine sture, unverbesserliche Regenbogenschwurelle.

Auf der Kasernenwiese
soll mit DJane Kimbro direkt nach dem Umzug endlich Tech- und Deep House laufen, bevor ab 18:30 Drag Queen Vicky Goldfinger wieder zu Kommerzpop wechselt. Eine Stunde danach kommt Kery Fay aus Hamburg (gefühlvoll akustisch bis Elektropop). Um 8 legt Marco de Rosa von der Heldenbar auf, gefolgt um 21:30 von Alex Lo aus Mexiko (Deep und Tech House). Um 22:30 ist wieder Drag-Queen-Zeit mit Alaksa Thunderfuck. DJ Steven Redant aus Barcelona steht ab 23 Uhr auf dem Programm. Berühmt ist er für seine Produktionen zusammen mit Rihanna, Katy Perry und Lady Gaga. Sein härteres, geiles Club-Repertoire wird er - wenn überhaupt - wohl erst an der After-Party bringen.

Die offizielle Pride-Afterparty findet im Kaufleuten statt, startet um 23 Uhr, bietet für 29.- im VVK viele Stars wie z.B. den Israeli DJ Aron, endet aber schon morgens um 5. Der edle Club ist bekannt für VIP-Tischchen und Schicki-Micki-Sehen-und-Gesehenwerden. Für gewöhnlich feiert dort eher die junge Generation und niemand zieht sein T-Shirt aus. DJ Alex Lo posiert zwar oben ohne auf dem Flyer, aber ich befürchte, dass dies kaum etwas an der Verklemmtheit des Publikums ändern wird.

Auch nicht offiziell im Programm steht die Wonderworld-Party (VVK 25.-) im Kunstraum Walcheturm direkt am Festareal. Die DJs Chris Bekker, Vasco und Bobby Bella sind für heissen House, Tribal und Progressive bekannt. Einen zweiten Dancefloor für Pop-Liebhaber soll es auch noch geben. Spätestens um 6 ist dort ebenfalls Schluss und man muss knapp 100 Meter rüber zur Alten Kaserne wechseln und an der Afterhour nochmal seine Geldbörse zücken. Immerhin kostet die After für Gäste der Wonderworld-Hauptparty nur 10 Franken, was für zusätzliche 5 Stunden Spass (diesmal bitte kein Putzlicht vor 11!), doch ganz anständige Preise sind. Etwas nervig an der Partyzweiteilung ist nur die Garderobe, deren Langsamkeit in der Alten Kaserne berühmt und berüchtigt ist. Liebe Veranstalter: Könnte man nicht einfach schon im Walcheturm seine Klamotten durchchecken, so dass um 6 einfach jemand die ganze Kleiderstange rüberschiebt und die hübschen Jungs in Unterhosen über den Platz flitzen dürfen?

Abseits der Pride wird noch im Niederdorf schwul gefeiert. Die Party im Club Heaven heisst Molke 7 und bietet elektronische Musik der DJs Nico und Sentiment und eine Alien Drag Show.

Für alle, die eine Pride am liebsten mit schwulem Sex zelebrieren und auf Musik verzichten können (Sex auf dem Dancefloor ist im prüden Zürich ja leider, leider nirgends mehr möglich), steht das übliche Angebot von Sexclubs (z.B. Rage) oder Saunas zur Verfügung.

Am Sonntagmorgen ab 10 serviert die HAZ im Restaurant Zeughaushof einen Sonntagsbrunch, wo ausgeschlafene Frühaufsteher übernächtigte Partyhuschen bewundern können. Den Abschluss bilden dann Lesbenspaziergänge ab Tessinerplatz, ein Spielenachmittag und ein Gottesdienst nach dem Motto: "Es lebt alles durch Liebe".

LOVE
B.S.

www.zurichpridefestival.ch

22.02.2016

BjoernSunshine

Abstimmen: NEIN zur CVP-Ehe-Initiative am 28.2.!

Schweizer Gays aufgepasst: Die CVP-Initiative zur Abschaffung der Heiratsstrafe ist eine Mogelpackung. Es geht den Initianten nicht nur um Steuererleichterungen für wohlsituierte Ehepaare sondern auch darum, die Definition der Ehe als Gemeinschaft von Mann und Frau in die Verfassung zu schreiben und so eine gleichberechtigte Homo-Ehe für immer zu verhindern.

Bitte geht abstimmen und fordert auch eure Familien und Freunde auf, ein NEIN in die Urne zu legen. Der Entscheid wird sehr knapp!

Die steuerliche Gleichberechtigung wird trotzdem kommen, auch ohne die diskriminierende Initiative.

www.gemeinsam-weiter.ch


Ebenfalls am 28.2. stimmen wir über die SVP-Durchsetzungsinitiative ab. Bitte stimmt auch hier mit NEIN! Die Initiative ist unmenschlich und hintergeht die Grundwerte des Rechtsstaats. Es kann nicht angehen, dass gut integrierte Secondos ohne ein rechtstaatliches Verfahren wegen Bagatelldelikten des Landes verwiesen werden.

Unsere Demokratie ist auf aufgebaut auf einer Gewaltentrennung von Parlament, Exekutive und Justiz. Die SVP versucht immer wieder, Kontrolle über die Justiz zu erlangen. Diesen faschistischen Tendenzen müssen wir Einhalt gebieten. Die Gerichte müssen unabhängig von Parteipolitik bleiben. Menschen- und Völkerrecht gehen vor!

Bitte informiert euch und geht abstimmen!

www.durchsetzungsinitiative-nein.ch

16.09.2015

pressetext

H24: Ein neuer Gayclub in Bern

Am Freitag 18. September, 22 Uhr öffnet das H24 in Bern seine Tore. Man darf gespannt sein, ob sich in der Bundesstadt endlich wieder ein Treffpunkt etablieren kann!

Es isch sowit, Bärn hett wider e Club für Gays, Lesbians & Friends

Bern hat wieder einen offziellen Club für Gays, Lesbians & dear Friends. Am 18. September 2015 öffnen sich die Türen des H24 Clubs - gleich beim Hotel National, am Hirschengraben 24 in Bern. Der Club H24 wird jeweils am Donnerstag, Freitag und Samstag geöffnet sein.
Am Donnerstag feiern wir jeweils von 20 bis 01.00+ Uhr - mit Remember the Time Partys (70er-, 80er- und 90er-Sound, Schlager & more).
Am Freitag und Samstag lassen es unsere DJs ab 22 Uhr so richtig krachen, während unsere Crew an zwei Bars für Bewirtung und gute Stimmung sorgt.

Am Eröffnungswochenende, also am Freitag, dem 18. Sepember, und am Samstag, dem 19. September 2015, ist der Eintritt frei.

Thony und das ganze H24-Team freuen sich darauf, Euch bald
im neuen Club willkommen zu heissen!

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