GAY SCHWEIZ

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30.05.2008

BjoernSunshine

Neukomm: "Leben richtet sich nicht immer nach Juristen"

Diesen denkwürdigen Satz sagte der stellvertretende Polizeivorsteher Robert Neukomm (SP) anlässlich einer Medienorientierung zum Verkehrskonzept der Euro08. An der Euro08 sollen bekanntlich vom 7.-29. Juni in Zürich ganze Stadtteile für den Verkehr gesperrt werden, was nicht nur riesige Staus verursachen, sondern auch viele Gewerbebetriebe unzugänglich machen wird. Diese hatten gegen die Zwangssperrung geklagt und sind nun in zweiter Instanz abgeblitzt. Hätte das Gericht gegen die Euro-Sperrung der Stadt entschieden, hätte die Polizeivorsteherin die Sperrungen einfach trotzdem tageweise angeordnet, was Herr Neukomm eben mit dem Satz kommentierte: "Das Leben richtet sich nicht immer nach den Juristen".

Fazit: Wenn es im Interesse einer genügend grossen Gruppe (z.B. Fussballfans) liegt, kann man hinderliche Gerichtsentscheide auch schon mal ignorieren.

Falls also das gleiche Gericht dereinst entscheiden sollte, dass Darkrooms und schwuler Sex an schwulen Partys illegal sind, berufen wir uns doch einfach auf Herrn Neukomm, ignorieren das Urteil, schmeissen die städtischen Aufpasser aus unseren Clubs und vögeln wie es uns passt. Denn an unseren Gaypartys sind wir Gays in der Mehrzahl, und das Leben richtet sich bekanntlich nicht immer nach den Juristen!

30.05.2008

BjoernSunshine

Regenbogen-Vodka

Die Regenbogen-Fahne feiert ihren 30. Geburtstag. Und langsam aber sicher merken auch die grossen Konzerne, dass die Gays, als Doppelverdiener ohne Kinder, eine ideale Zielgruppe für Konsumgüter darstellen, die man keinesfalls vernachlässigen sollte.

So entschloss sich die Schwedische Vodkadestillerie ABSOLUT, für uns Gays eine spezielle Flasche im Rainbow-Look zu kreieren. Die limitierte Sonderedition ABSOLUT COLORS ist in der Schweiz bei Globus, Jelmoli und Manor sowie in ausgewählten Bars und Restaurants erhältlich.

29.05.2008

pressetext

Live-Radio vom Christopher Street Day

Zürich - Radio queertunes sendet am Christopher Street Day (CSD) in Zürich live aus einem fahrenden Wohnwagen. Das rollende Sendestudio wird begleitet von der Miss Drag Queen 2008, Jazzmin Dian Moore, und der Miss Zürich 2008, Alexandra Feibly. Auch die Reden während der Kundgebung auf dem Helvetiaplatz vor dem Start der grossen Strassenparade der Schwulen und Lesben am Samstag (31. Mai) werden live übertragen.

Das Eventradio sendet noch bis am Sonntag (1. Juni) auf dem Kabel in der Deutschschweiz. Im Raum Zürich ist das Programm zudem auf der Frequenz 96,9 MHz über UKW empfangbar. Radio queertunes wird hauptsächlich von Schwulen und Lesben gemacht. Der Sender richtet sich aber an alle, die im Einheitsbrei der kommerziellen Formatradios eine Alternative suchen.

Promi-Interviews an der queertunes-Bar
Von Freitag bis Sonntag stehen bei queertunes in der In-Bar Daniel H. in Zürich immer wieder prominente Gäste vor dem Mirkofon. Anschliessend an den CSD-Umzug vom Samstag werden die Promi-Interviews live an der queertunes-Bar auf dem CSD-Festgelände beim Turbinenplatz durchgeführt.

Am Sonntag steigt in der In-Bar Daniel H. die grosse Abschiedsparty. Pünktlich um Mitternacht wird der Sender offiziell ausgeschaltet. Träger des Projektes ist der Verein queertunes. Der Verein ist von der Organisation des CSD unabhängig.

Bewerbung als Eventradio für EuroPride 09
Nächstes Jahr will die Crew von queertunes als offizielles Eventradio der EuroPride 09 während einem Monat ein informatives und unterhaltsames Programm anbieten. Der Verein queertunes hat sich hierfür beim Verein EuroPride 09 mit einem Konzept beworben. Der Entscheid steht noch aus. Weitere Infos gibt es unter www.queertunes.ch.

29.05.2008

BlondFox

Football (UEFA) & gays...mmmh!

I'm getting excited to watch the UEFA Euro2008 football competition here in Zurich in June. Even BETTER, I just heard from my friend that there will be ONE gay-bar on the FanMile in the city-center www.thelockerroom.ch . Of course it will welcome all sorts of fabulous people who love sports and crowds and drinks, but you won't see Heidi there (unless she's in drag!), and there will be sassy DJs, hot bartenders, and special events such as an art exhibition with the theme of gays in sports. Well, though I'm sounding like a promoter, I'm just happy to see the city sponsor our diversity and see our community make a presence within the athletics and festivities. (ok, ...AND I'm hoping to meet some sporty guys at The LockerRoom...)

19.05.2008

PinkCross

S.O.S. Sexuelle Orientierung und Schule

Berührungsängste dominieren den Umgang der Schule mit Homo- und Bisexualität, vom Klassen- übers LehrerInnenzimmer bis hinauf in die Schaltstellen der Bildungspolitik. Zum internationalen Tag gegen Homophobie haben PINK CROSS, die Lesbenorganisation Schweiz LOS und die FreundInnen und Eltern von Lesben und Schwulen FELS am 17. Mai alle Beteiligten dringend aufgerufen, das Problem nun anzupacken.

Im Bezug auf die Schule lauten die Forderungen
• Die sexuelle Orientierung ist an den Schulen selbstverständlich Thema.
• Die Erziehungsdirektionen setzen sich aktiv für eine zeitgemässe sexuelle Bildung an den Schulen ein.
• Die Parteien fordern von den Behörden eine zeitgemässe Sexualpädagogik.
• Die sexuelle Orientierung führt im Bildungswesen zu keiner Art von Nachteilen

Musterlehrplan und Lehrmittelanalyse
An der dritten Tagung S.O.S - Sexuelle Orientierung und Schule hat die gemeinsame Fachgruppe Bildung von PINK CROSS, LOS und FELS ihre bisherigen Vorarbeiten vorgestellt: Einen Musterlehrplan, der aufzeigt, wie die sexuelle Orientierung (Homo- und Bisexualität neben Heterosexualität) von der Unterstufe an in den Unterricht eingebaut werden kann, sowie eine Lehrmittelanalyse. Sie zeigte, dass es für alle Schulstufen Lehrmittel gibt, welche die sexuelle Orientierung sachgerecht, ohne falsche Scham und ohne Weichzeichner behandeln. Beide Arbeiten waren an der zweiten S.O.S.-Tagung von 2006 angeregt worden.

Argumente sammeln
Auch die dritte S.O.S-Tagung hat wieder konkrete Schritte angeregt, unter ihnen die Erarbeitung von Argumenten für die möglichst selbstverständliche Integration unseres Themas in die Schulen. Als erstes wird die Fachgruppe im Sommer eine Übersicht der vorhandenen Zahlen und Studien zur Selbstmordgefährdung junger Lesben und Schulen erarbeiten.

Die Fachgruppe Bildung ist eine gemeinsame Fachgruppe der Schweizerischen Schwulenorganisation PINK CROSS, der Lesbenorganisation Schweiz sowie der Vereinigung der Freundinnen, Freunde und Eltern von Lesben und Schwulen FELS. Sie wird aktiv mitgetragen durch die Schulprojekte, GLL Schweiz und GLL Zürich, das lesbischwule Jugendprojekt Hallo Welt, die Homosexuellen Arbeitsgruppen Zürich HAZ, das Lilaphon Luzern und die LesBiSchwule Konferenz Zentralschweiz.

16.05.2008

PinkCross

Bundesrat verteidigt Adoptionsverbot

(pink cross) Die absurde Situation, dass ledige Lesben und Schwule adoptieren können, verpartnerte dagegen nicht, bleibt. Dies hält der Bundesrat in seiner Antwort an den Zürcher Nationalrat Mario Fehr fest.

Der Bundesrat führt zwei Argumente für den Ausschluss von Frauenpaaren und Männerpaaren von Kindern ins Feld:
• Kinder sollten Eltern unterschiedlichen Geschlechts haben
• Die breite Akzeptanz des seit Anfang 2007 geltenden Partnerschaftsgesetzes habe auch damit zu tun, dass die Diskriminierung von Schwulen und Lesben beseitigt werden konnte, ohne Lesben- und Schwulenpaaren gleichzeitig den Weg zur Adoption und medizinisch-assistierter Fortpflanzung zu öffnen.

Die gleiche Beurteilung gilt laut Bundesrat für die Stiefkindadoption.

Mario Fehr (SP/ZH) hatte in seiner Anfrage darauf hingewiesen, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die französischen Behörden gerügt hatte, weil sie einer lesbischen Frau eine Adoption verweigert hatten, mit dem Argument, Kinder sollten zwei Elternteile haben.

Laut Bundesrat hat dieser Fall mit der eingetragenen Partnerschaft nach schweizerischem Recht indessen nichts zu tun. Die adoptionswillige Frau in Frankreich lebe mit ihrer Partnerin im Konkubinat, so dass es um eine Einzeladoption gegangen sei, hält die Landesregierung fest. Eine Einzeladoption verbiete auch das schweizerische Recht einer gleichgeschlechtlich veranlagten Person nicht.

Die absurde Situation bleibt somit: Lesben und Schwule können in der Schweiz adoptieren, solange sie ihre Partnerschaften nicht rechtlich regeln.

14.05.2008

PinkCross

Lesben und Schwule ohne Diskriminierungsschutz

(pink cross) Am 8. Mai hat die Universelle Periodische Überprüfung (UPR) die Länderüberprüfung der Schweiz, durch den UNO-Menschenrechtrat stattgefunden. Micheline Calmy-Rey musste dabei einräumen, dass es in der Schweiz kein Gesetz gibt, dass Lesben und Schwule vor Diskriminierung schützt. Dass der Schweiz die richtigen Fragen gestellt wurden, dafür hatten PINK CROSS und die Lesbenorganisation Schweiz zuvor über ihre internationalen Kontakte gesorgt.

Namentlich Frankreich, Holland und England stellten der Schweiz Fragen nach dem Stand der Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen. So wollte Frankreich von der Schweiz wissen, wie die Schweiz vorgeht, um ein Antidiskriminierungsgesetz zu schaffen, welches LGBT vor Diskriminierungen schützt. Holland empfiehlt der Schweiz gestützt auf Art. 8 der Bundesverfassung ein nationales Gesetz zu schaffen, welches vor Diskriminierungen aufgrund der sexuelle Orientierung und Identität schützt. England begrüsst die Existenz des Partnerschaftsgesetzes und empfiehlt der Schweiz, weitere Schritte zu unternehmen, damit lesbische und schwule Paar keine Diskriminierungen erfahren. Dies bedeutet, dass die Adoption lesbischen und schwulen Paaren offen stehen soll und lesbische Paare nicht von der Möglichkeit der künstlichen Befruchtung ausgeschlossen werden sollen.

Calmy-Rey hat versprochen, alle Empfehlungen sorgfältig zu prüfen. Die Lesbenorganisation Schweiz und LOS und die Schweizerische Schwulenorganisationi PINK CROSS erwarten vom Bundesrat, dass er die Empfehlungen ernst nimmt und dass sie zügig umgesetzt werden.

Bereits im Vorfeld der Überprüfung hatten PINK CROSS und LOS dafür gesorgt, dass die Themen sexuelle Orientierung und Identität sowohl im offiziellen Bericht der Schweiz wie auch im Bericht der Nichtregierungsorganisationen Erwähnung fand.

14.05.2008

PinkCross

HIV/Aids-Patienten droht Ausschluss

(pink cross) Krankenversicherungsartikel nein! "Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Krankenversicherung" verspricht der Verfassungsartikel, über den am 1. Juni abgestimmt wird. Wirtschaftlich wirds höchstens für die Krankenkassen. Die Qualität könnte dagegen ganz auf der Strecke bleiben. Chronisch-Kranken, namentlich auch HIV/Aids-PatientInnen, droht der Ausschluss aus dem Gesundheitssystem.

Die Neuerung, die am 1. Juni zur Abstimmung steht, ermöglicht die Einführung der Vertragsfreiheit der Kassen gegenüber ÄrztInnen, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen. Ausserdem ermöglicht sie die Aufhebung des Kassenobligatoriums. Für HIV/Aids-PatientInnen und andere chronisch Kranke kann eine Aufhebung des Obligatoriums den Ausschluss von der Krankenversicherung und damit vom Gesundheitswesen bedeuten.

Haben Kassen zudem die Freiheit, nur noch Leistungserbringer unter Vertrag zu nehmen, die in ihren Augen günstig arbeiten, kann dies den Ausschluss all jener Fachpersonen und Facheinrichtungen bedeuten, die z.B. chronische, kostspielige Krankheiten behandeln.

Die Schweizerische Schwulenorganisation PINK CROSS ruft euch deshalb dringend auf: geht stimmen und stimmt nein!

 

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