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19.09.2008

PinkCross

Vorsorge-Begünstigung auch für homosexuelle Paare

(pink cross) Lesbische und schwule PartnerInnen sind auch vor den Pensionskassen heterosexuellen Paaren gleichgestellt. Das Bundesgericht hat die Begünstigung einer Frau gutgeheissen, obwohl diese mit ihrer verstorbenen Partnerin nie zusammengewohnt hatte und die Partnerschaft auch nicht eingetragen war.

Gegen die Auszahlung des Freizügigkeitsguthabens in der Höhe von 200’000 Franken hatten Eltern und Geschwister der Verstorbenen geklagt. Das Bundesgericht ist der Ansicht, dass homosexuelle und heterosexuelle Paare seit Einführung der eingetragenen Partnerschaft gleich zu behandeln sind. Das Reglement der Pensionskasse stellt die Ansprüche von LebenspartnerInnen aus Parternschaften von fünf und mehr Jahren vor die Ansprüche von Eltern und Geschwister. Entscheidend für eine solche Partnerschaft sei weder die geschlechtliche Zusammensetzung des Paares noch eine gemeinsame Wohnung. Entscheidend ist laut den Bundesrichtern in Luzern vielmehr, dass beide PartnerInnen bereit sind, sich gegenseitig zu unterstützen und sich Beistand zu gewähren.

05.09.2008

pressetext

Radio queertunes zieht positive Bilanz

Zürich - Radio queertunes ist mit dem vergangenen Projekt auf positives Echo gestossen. Das Eventradio sorgte mit einem informativen und unterhaltsamen Programm für Bewegung im Äther. Vor allem das Musikprogramm mit exklusiven internationalen lesbischen und schwulen Künstlern stiess bei der Hörerschaft in der Schweiz und der ganzen Welt auf grosse Begeisterung.

«Wir haben sehr viel positives Feedback erhalten», sagt Christian Bavier, Mediensprecher von radio queertunes. «Komplimente gab es vor allem für das exklusive Musikkonzept», so Bavier. Das Eventradio spielte exklusiv internationale, lesbische und schwule Künstler. «Viele der Songs, waren noch nie auf einem Radiosender zu hören», freut sich Bavier. Generell erhielt die Musik beim vergangenen Projekt ein grösseres Gewicht. Jeden Abend strahlte der Sender eine Musikshow zu einer anderen Stilrichtung aus. Ausserdem wurde im Vorabendprogramm jeden Tag eine Stunde der lesbischwulen Musik gewidmet.

Prominente Gäste am Mikrofon
Auch dieses Jahr waren bei queertunes prominente Persönlichkeiten zu Gast. So waren etwa Miss Zürich Alexandra Feibly oder Weltstar Ari Gold mit von der Partie. Auch die Ex-Musicstar-Finalistin Claudia D'Addio war einige Male am Mikrofon. Als erster Radiosender der Schweiz spielte queertunes ihren offiziellen Song zum Christopher Street Day (CSD). Ausserdem legten am Plattenteller im Studie namhafte DJs wie Tanja La Croix, René S. und Leon Klein auf.

Als Höhepunkt zum CSD sendete das Eventradio live aus einem fahrenden Wohnwagen. Das rollende Studio wurde begleitet von Miss Drag Queen Jazzmin Dian Moore. Auch die Reden während der Kundgebung auf dem Helvetiaplatz vor dem Start der grossen Strassenparade der Schwulen und Lesben wurden live übertragen.

Radio queertunes wird hauptsächlich von Schwulen und Lesben gemacht. Der Sender richtet sich aber an die ganze Bevölkerung der Schweiz. Dennoch ist Bavier überzeugt, dass die kommerziellen Radios nicht konkurrenziert werden. «Wir tönen ganz anders als die Langzeitradios», sagt Bavier. «Unser Programm erreicht deshalb Menschen, die sonst gar kein Radio hören», erklärt er. «Wenn eine Radiostation mit uns zusammen arbeitet, wird sie enorm profitieren», so der Queertunes-Sprecher.

Queertunes sendete während zwei Wochen bis zum CSD auf dem Kabelnetz der Cablecom in der Deutschschweiz. Im Raum Zürich war das Programm zudem über UKW empfangbar. Über einen Webstream konnten Hörerinnen und Hörer auf der ganzen Welt mithören. Gesendet wurde aus eine professionellen Studio, das in der trendigen Cafe-Bar DANIEL H. in Zürich eingerichtet wurde.

Motiviertes Team mit hoher Professionalität
Am Sendepult und hinter den Kulissen wirkten über 25 freiwillige Helferinnen und Helfer mit. «Unserem Team attestierte man ein hohes Mass an Professionalität», sagt Queertunes-Sprecher Christian Bavier. «Alle haben sich mit hoher Zuverlässigkeit und viel Fleiss für das Projekt engagiert», lobt Bavier.

Träger des Projektes war der Verein queertunes. Der Verein ist von der Organisation des CSD Zürich unabhängig. Anstelle des CSD findet im Jahr 2009 die EuroPride in Zürich statt. Die EuroPride ist das grösste und gesellschaftspolitisch wichtigste Festival lesbischwuler Menschen in Europa. Queertunes will als offizielles Eventradio der EuroPride 09 während fünf Wochen ein informatives und unterhaltsames Programm anbieten. Der Verein hat sich hierfür bei den Organisatoren der EuroPride 09 mit einem Konzept beworben. Weitere Infos gibt es unter www.queertunes.ch.

 

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