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16.06.2010

pressetext

Kiss for equal rights!

Unter dem Motto „Kiss for equal rights!“ soll das lesbischwule Selbstverständnis neu entfacht werden. Am 19. Juni rufen die GaynossInnen mit Unterstützung von Pink Cross, LOS, Purplemoon und weiteren Organisationen welche sich für die Interessen der Homosexuellen einsetzen zu einem Kiss-In auf: Schwule, lesbische und bisexuelle Paare oder KurzpartnerInnen küssen sich auf dem Bahnhofplatz in Bern.

Öffentliches Küssen zwischen zwei Frauen oder Männern ist für viele Menschen abstossend bis widerlich. Viele (junge) Queers lassen es sich somit nehmen, ihre Gefühle ausserhalb eines „sicheren“ Umfeldes auszudrücken. Mit dieser Aktion wollen wir gegen dieses grosse Tabu ankämpfen und zeigen, dass es sie auch heute noch gibt: Bi- und homosexuelle, die zu sich stehen und ihre Liebe leben wollen. Lasst uns alle ein Zeichen setzen und solidarisiert euch!!!

Die Öffentlichkeit soll wahrnehmen, dass es Bi- und Homosexuelle überall gibt und dass sie selbstbewusst sind. Vielleicht sind sie anders, aber genauso lebens- und liebenswert.

Kiss for equal rights, 19. Juni 2010, (genau) 19h, Bahnhofplatz Bern

Anschliessend "Kiss for equal rights!“ Party (hosted by Purplemoon) in der Reithalle in Bern.
DJ Selini, Dj Peeza, DJ Angel O, DJ Q-Big, DJ Jay Niclas & DJ Neox

Für’s Mitmachen gibt's einen Gratis-Drink und weitere Überraschungen an der "Kiss for equal rights!“ Party in der Reithalle in Bern.
Infos: www.purplemoon.ch und www.gaynossinnen.ch

15.06.2010

PinkCross

Mehrheit der Schweizer für gleichgeschlechtliche Elternschaft

Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung ist für eine Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Elternschaft (Regenbogenfamilien) und die Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage unter 1007 Personen des Instituts Isopublic, durchgeführt im Juni im Auftrag der Lesbenorganisation Schweiz LOS und Pink Cross.

Diesen Dienstag, 15. Juni wird eine Petition des Vereins „Gleiche Chancen für alle Familien“ der Bundeskanzlei übergeben, die unter anderem eine bessere Anerkennung der Regenbogenfamilien fordert. In diesem Zusammenhang haben die homosexuellen Dachverbände LOS und Pink Cross eine Studie bei Isopublic in Auftrag gegeben, die folgendes aufzeigt:

•Die Notwendigkeit, einen gesetzlichen Rahmen für diese Familien zu schaffen, wird von 86,3% der Befragten anerkannt.
•Die Möglichkeit der Adoption des Kindes der Partnerin oder des Partners wird von zwei Dritteln der SchweizerInnen befürwortet.
•Schliesslich findet sogar die gemeinsame Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare eine Unterstützung der Mehrheit der Schweizer Bevölkerung (53%).

Ein Plebiszit für einen angepassten gesetzlichen Rahmen

Frage 1 „Bereits heute leben in der Schweiz tausende von Kindern in einer aus gleichgeschlechtlichen Partnern bestehenden Familie. Was denken Sie, sollten diese Kinder die gleichen rechtlichen Rahmenbedingungen erhalten wie Kinder in andern Familien? Wären Sie sehr dafür, eher dafür, eher dagegen oder ganz dagegen?“ Auf diese Frage antworteten die Schweizer und Schweizerinnen mit 52% „sehr dafür“, 34,3% „eher dafür“, 5,6% „eher dagegen“ und 4,7% „ganz dagegen“; dh. mit 86,3% befürwortenden Stimmen (gegen 10,3% „dagegen“).

2 von 3 SchweizerInnen befürworten die Adoption des Kindes der Partnerin oder des Partners

Auf die Frage 2 „Heute ist es in der Schweiz so, dass Kinder von ihrem Stiefvater oder ihrer Stiefmutter adoptiert werden können. Kinder aus einer Familie mit gleichgeschlechtlichen Partnern können hingegen nicht vom Partner des leiblichen Vaters bzw. von der Partnerin der leiblichen Mutter adoptiert werden. Was ist Ihre Meinung dazu, sollten diese Kinder in Zukunft auch vom gleichgeschlechtlichen Partner bzw. der gleichgeschlechtlichen Partnerin adoptiert werden können?
Wären Sie sehr dafür, eher dafür, eher dagegen oder ganz dagegen? antworteten die Schweizer und Schweizerinnen mit 27.8% „sehr dafür“, 38% „eher dafür“, 16,2 % „eher dagegen“ und 13,7% „ganz dagegen“; dh. mit 65,8% befürwortenden Stimmen (gegen 30 % „dagegen“).

Die Adoption durch homosexuelle Paare

Auf die Frage 3 „In der Schweiz ist es für homosexuelle Paare nicht möglich, Kinder zu adoptieren. Wie würden Sie dazu stehen, wenn es gleichgeschlechtlichen Paaren in Zukunft möglich wäre, Kinder zu adoptieren? Wären Sie sehr dafür, eher dafür, eher dagegen oder ganz dagegen? “ antworteten die Schweizer und Schweizerinnen mit 20% „sehr dafür“, 33% „eher dafür“, 21,9 % „eher dagegen“ und 22.4% „ganz dagegen“; dh. mit 53% befürwortenden Stimmen (gegen 44,3 „dagegen“).

Ein Umschlagen der öffentlichen Meinung

Die Frage 3 wurde der Schweizer Bevölkerung schon vor 6 Jahren gestellt, durch das gleiche Institut, mit dem genau gleichen Wortlaut und dem gleichen Verfahren (mandatiert vom Magazin Facts, Ausgabe vom 7. April 2004). Der Vergleich der Zahlen ist vielsagend: Das Resultat von 2004 (41,3% dafür gegen 56% dagegen) ist 2010 fast umgekehrt (53,0% dafür gegen 44,3% dagegen (2,3% Unentschlossene in 2004, respektive 2,7 in 2010).

Diese Änderung der öffentlichen Meinung zeigt, laut Anita Wymann, Co-Präsidentin der Lesbenorganisation Schweiz LOS, dass die Schweizer Bevölkerung bereit ist, die Frage der gleichgeschlechtlichen Elternschaft auf politischer und juristischer Ebene aufzunehmen, damit die Tausenden von betroffenen Familien endlich durch einen gesetzlichen Rahmen geschützt sind.

Es gilt hervorzuheben, dass bei allen drei gestellten Fragen die Frauen ungefähr 10% häufiger mit „sehr dafür“ geantwortet haben als die Männer. Laut Uwe Splittdorf, Geschäftsleiter von PINK CROSS, lässt sich das auf die Tatsache zurückführen, dass die Frauen immer noch den zentralen Punkt der Familie einnehmen und dadurch eine dezidiertere Meinung zur Sache haben als die Männer.

Man kann auch feststellen, dass die Deutschschweizer häufiger „sehr dafür“ sind als die Romands (zwischen 8,7% und 24,8% mehr). Laut Jean-Paul Guisan, Sekretär von Pink Cross Romandie, und Barbara Lantheman, Sekretärin von LOS Romandie, ist das keine Überraschung, da die Romands sich schon 2005 bei der Abstimmung zur eingetragenen Partnerschaft zurückhaltender gezeigt haben.

Die Dachorganisationen LOS und PINK CROSS rufen daher die PolitikerInnen auf, ein offenes Ohr zu haben für dieses berechtigte Anliegen und die entsprechenden Schlüsse zu ziehen.

07.06.2010

BjoernSunshine

Zurich Pride: Kurze Parade und super Partys

Nach wochenlangem Dauerregen genau 3 Tage Sonnenschein, wunderschön und wie bestellt fürs Zurich Pride Festival! Doch trotz 27°C blieb der Umzug weit hinter den Erwartungen zurück. Die Stadt hatte uns Gays zwar die prominente Street Parade-Route ums Seebecken zugeteilt - aber leider nur die halbe Strassenbreite. Zwischen Strassenrand und Gegenverkehr wurden wir denn auch in nur gut einer Stunde von Enge zu Utoquai durchgeschleust. Und ehe man sich versah, war die schöne Parade schon vorbei. Wer am Freitag Abend bereits gefeiert hatte, kam zum frühen Paradebeginn um 13 Uhr sowieso zu spät. Und wer erst um halb 3 am Bellevue ankam, sah gerade noch das Schlusslicht der Putzkolonne.

Die Spitze der Parade bildeten ein paar Smart mit dem neuen Mr. Gay Dominic Hunziker. Dahinter folgten drei Fahnenschwinger mit Schweizer Fahnen - keine Rainbowflags! Worauf bezieht sich das Wort "Pride" doch gleich?

Die Lesbencommunity Shoe, Gewinnerin des Stonewall Award, demonstrierte im Stretchlimo-Hummer für mehr CO2. Dahinter die Pink Cops - leider ohne rosa Plüschhandschellen. Immerhin gab es einige Kleinlaster mit DJ und Musikanlage. Die Partylabels Flexx und Jack sorgten für guten Sound. Die Stimmung hinter ihren Wagen war jedoch sehr bescheiden im Vergleich zur ausgelassenen Party hinterm Labymobil vor 2 oder 3 Jahren.

Am witzigsten fand ich noch die Gruppe des Berner Filmfestivals Queersicht, die mit einem rollenden Sofa, kaputten TV und Reserverad daherkamen. Am auffällig schwulsten waren die vielen Luftballons in Regenbogenfarben über den schwullesbischen UBS-Mitarbeitern. Wer genau hinschaute, fand zwischen den vielen Normalbekleideten auch ein paar Dragqueens und einige bunte Federboas. Dem Zürcher Tagesanzeiger war die Parade jedoch nicht mal eine Randspalte wert. Ein ausgebrochener Zirkuselefant ist für die Zeitungsleser auch viel unterhaltsamer.


Richtig los ging das Zurich Pride Festival erst am Abend auf dem Turbinenplatz. Das Yello-Virtual-Concert am Freitag war genial, DJ Jam Janiro brachte am Samstagabend die beste Stimmung. Der angebliche Höhepunkt Glitzerhaus konnte uns mit seiner Ferienclubmässigen Danceanimation jedoch weniger begeistern.

Unser Höhepunkt war ohne Frage die Party von Testosteron und Selection im Lotusclub. Mit Abstand die heisseste Party in Zürich seit Jahren!!!

 

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Gay Schweiz

News und Pressemeldungen zur Schweizer Gaypolitik. Schwule Rechte in der Schweiz.

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