GAY SCHWEIZ

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05.11.2013

BjoernSunshine

Diskriminierende CVP-Initiative

CVP-Initiative gegen die Heiratsstrafe: Die CVP und der Bundesrat wollen die Diskriminierung in der Verfassung verankern.

Vergangenen Mittwoch hat der Bundesrat mitgeteilt, dass er die CVP-Initiative „Für Ehe und Familie – gegen die Heiratsstrafe“ zur Annahme empfiehlt.

Die Initiative will die steuerliche Diskriminierung verheirateter Paare gegenüber Konkubinatspaaren aufheben; sie will aber auch, dass in der Verfassung die Definition der Heirat als Verbindung zwischen Mann und Frau festgelegt wird. Wenn die Initiative in dieser Form angenommen wird, erschwert sie die Öffnung der Heirat für gleichgeschlechtliche Paare.

Die Dachorganisationen PINK CROSS (Schweizerische Schwulenorganisation), die LOS (Lesbenorganisation Schweiz) und TGNS (Transgender Network Switzerland), sowie Regenbogenfamilien und LGBT Youth, haben bereits mehrmals die Politikerinnen und Politiker sowie die Medien auf diese versteckte Folge bei einer Annahme der CVP-Initiative hingewiesen.

Bislang definiert die Verfassung das Recht auf Heirat und Familie, ohne deren Modalitäten zu präzisieren. Die CVP-Initiative will jedoch in Artikel 14 der Verfassung die Heirat auf heterosexuelle Paare begrenzen. Die Nationale LGBT Organisationen finden es inakzeptabel, eine Diskriminierung in der Verfassung festzuschreiben.

Die Schweiz würde damit ein negatives Signal gegenüber ihren LGBT-Bürgerinnen und -Bürgern (LGBT: Lesben, Schwule und Transmenschen) aussenden. In zahlreichen anderen Staaten ist die volle Rechtsgleichheit garantiert.

Wir appellieren an die Mitglieder des National- und Ständerats, Respekt gegenüber den betroffenen Personen zu zeigen und einen Gegenvorschlag zu unterbreiten, der das Hauptziel der Initiative enthält, jedoch ohne den diskriminierenden Zusatz.

Aufruf zur Kundgebung am 16.11.2013
Mittwoch, 30. Oktober 2013


Samstag 16. November organisieren LOS und Pink Cross eine Kundgebung auf dem Bundesplatz, dies von 14:00 bis 16:00

https://www.facebook.com/events/1431579320398489/permalink/1431579940398427/

Es geht darum, unsere Enttäuschung zu zeigen, und dem Parlament klar zu sagen, dass diese Initiative inakzeptabel ist, weil sie eine Diskriminierung in der Verfassung bringen würde.

Der Titel der Kundgebung auf Facebook wurde so ausgesucht, dass es provokativ tönt, ein wenig Humor darf auch noch dabei sein!

Wir hoffen auf eine wichtige Teilnahme um eine klare Botschaft zu senden!

16.11.2012

pressetext

Rückblick Zurich Pride Festival 2012 – Welcome to Reality

(zhpf) Das Zurich Pride Festival 2012 ist schon fünf Monate her. Die Erinnerungen ans Festival sind jedoch immer noch stark präsent. Das Jahr 2012 war für den Verein Zürich Pride Festival ein voller Erfolg!
Zum ersten Mal haben wir mit „Queeramnesty.ch“ einen starken politischen Partner an unserer Seite gehabt. Diese Zusammenarbeit war für beide Seiten sehr gewinnbringend. Das Highlight des Festivals war, neben dem Demonstrationsumzug, die Rede von Bundesrätin Simonetta Sommaruga. Bundesrätin Sommaruga hielt eine emotionale Rede und begeisterte das Publikum. Die Stimmung auf dem Festivalplatz war atemberaubend, da Petrus uns mit sonnigem Wetter gesegnet hatte.



Generalversammlung vom 1. November 2012 – Änderungen im Vorstand
Am Donnerstag den 1. November 2012 fand die Generalversammlung des Vereins Zurich Pride Festival im Quartierzentrum der Bäckeranlage in Zürich statt.

Wir konnten unseren Vereinsmitgliedern ein erfreuliches Resultat zeigen. Nach den konstruktiven Roundtables im Anschluss an das Zurich Pride Festival 2011 konnten wir viele Inputs in diesem Jahr umsetzen. Dafür ernteten wir von allen Seiten gute Feedbacks und Komplimente. Durch den grossen Erfolg des diesjährigen Festivals konnte die finanzielle Lage des Vereins stark verbessert werden.
Leider haben an der Generalversammlung drei kompetente Personen den Vorstand verlassen. Die Präsidentin Nathalie Schaltegger hat den Verein in stürmischen Zeiten geführt, was Sie mit Bravour gemeistert hat. Sie wird erfreulicherweise weiterhin einige Aufgaben für den Verein übernehmen.

Wir bedanken uns bei Nathalie Schaltegger, Karin Steiner und Chriss Kling herzlich für ihre hervorragende, ehrenamtliche Arbeit und das investierte Herzblut in den Verein!

Die Aufgaben des Präsidiums übernimmt vorübergehend David Reichlin bis eine geeignete Person für den Präsidiumsposten gefunden wurde. Als Vorstandsmitglied für das Ressort Finanzen wurde Natascia Tuttobene von der Generalversammlung gewählt. Die langjährigen Vorstandsmitglieder Werner Neth und Patrik Maget wurden von der Generalversammlung mit Applaus wiedergewählt.
Ausblick Zurich Pride Festival 2013 - All Families Matter

Die Vorbereitungen für das Zürich Pride Festival 2013 laufen schon auf Hochtouren. Wir führen das Erfolgsmodell des politischen Partners weiter und haben für das nächste Jahr das Motto „All Families Matter“ gewählt.

Familie hat in der der LGBT-Community eine vielschichtige Bedeutung. Denn auch heute noch verlieren LGBT-Menschen teilweise nach ihrem Coming-out den Kontakt zu ihrer Ursprungsfamilie und finden in der LGBT-Community neue Freunde und eine neue Gemeinschaft oder eben Familie. Immer mehr LGBT-Menschen machen sich Gedanken darüber, eine eigene Familie mit Kindern zu gründen, andere haben bereits ihren Kinderwunsch erfüllen können. Wir wollen mit dem Thema „All Families Matter“ deutlich machen, dass Familien, egal in welcher Konstellation, wichtig sind. Auf rechtlicher Ebene setzen wir ein klares Zeichen und fordern eine vollwertige Gleichstellung für Regenbogenfamilien und ein Adoptionsrecht unabhängig der sexuellen Orientierung.

Passend zum Motto „All Families Matter“ konnten wir den Dachverband Regenbogenfamilien als politischen Partner gewinnen und mit einem Themenverantwortlichen im Vorstand erweitern. Alan David Sanginés wurde an der Generalversammlung gewählt, um den Dachverband Regenbogenfamilien im Vorstand vom Zurich Pride Festival zu vertreten.

Bereits heute setzen wir ein Zeichen und werden zusammen mit dem Dachverband Regenbogenfamilien am 13. Dezember 2012 anlässlich der Abstimmung zur Motion „Gleiche Chancen für alle Familien“ im Bundeshaus präsent sein.
www.regenbogenfamilien.ch

Daten 2013
Wir freuen uns, euch zur Pride Week vom 1. bis 9. Juni 2013 einzuladen und euch am Pride Festival am 7. und 8. Juni und an der Pride Demonstration am 8. Juni am Nachmittag begrüssen zu dürfen!

11.10.2012

pressetext

Stadtbad Zürich: Donnerstag ist Männertag

Am Montag, 8. Oktober 2012, wird die Badesaison eingeläutet: Im Stadtbad Zürich beginnt die Wintersaison. Der Hammam- und Saunabetrieb hält einige Neuerungen für die Besucher bereit: Mehr für Männer, Neues für die weiblichen Gäste und dreimal Kunst für alle laden zum Entspannen ins Souterrain des Volkhauses. Nach reduziertem Sommerbetrieb ist das Stadtbad Zürich ab dem 8. Oktober 2012 wieder täglich von 11.00 bis 23.00 Uhr geöffnet und lässt seine Besucher in eine orientalisch anmutende Badewelt, fernab des grauen Herbstwetters eintauchen. Mit der anbrechenden Wintersaison halten auch einige Neuerungen Einzug im Bad unter dem Volkshaus.

So wird aufgrund der grossen Nachfrage in dieser Saison erstmals ein Männertag eingeführt. Jeweils donnerstags kann Mann unter sich wellnessen und relaxen, ganz ohne das nette weibliche Geplauder von nebenan. Mittwochs findet wie gewohnt der Frauentag statt.

Ausserdem werden neu auch Beauty Treatments speziell für den Mann angeboten: Ob «Facial Detox», «Vor-» oder «Nach der Party» Behandlung – alle sind sie auf die Bedürfnisse der Männerhaut abgestimmt und sorgen für Reinheit, Frische und neue Energie. Und zum Saisonauftakt gibt es auch gleich eine Aktion: Wer im Oktober ein Männertreatment bucht, erhält 50% Ermässigung auf den Eintritt ins Bad.

Das breite Angebot an klassischen und orientalischen Massagen wird um zwei mehrstündige Rituale
erweitert und verspricht Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele. Die beliebten Ayurveda Treatments runden das Wohlfühl-Angebot des Stadtbades ab und versprechen Erholung traditionell indischer Art.

Freuen darf man sich auch auf frische Kunst: Am 4. Oktober feiert die Ausstellungsreihe «Rituale»
Vernissage. Jeweils im Winterhalbjahr werden drei künstlerische Positionen präsentiert, die sich auf
unterschiedliche Weise dem Thema der Rituale annähern. Die erste Ausgabe von «Rituale» zeigt
Kunstwerke von Judith Albert, Stefan Burger und Elodie Pong, kuratiert von Stephan Meylan.
Das gesamte Angebot sowie alle Preise auf www.stadtbadzuerich.ch

Stadtbad Zürich
Stauffacherstrasse 60
8004 Zürich
Tel. 044 241 04 17

21.06.2012

BjoernSunshine

LGBTI..XYZ???

Früher schrieb man im Deutschen "man" und meinte damit alle Menschen. Dann kam die Emanzipation und man/frau musste überall /-in oder In/Innen anbasteln, bis niemand mehr was lesen konnte.

Früher hiessen die CSDs einfach Gay Pride. Dann erfand jemand die Abkürzung GLBT. Neuerdings heisst die Gay Pride nur noch Pride, weil sich die Lesben, Transgender usw. sonst diskriminiert vorkommen. Und statt GLBT schreibt man LGBTI... Mal ehrlich: kein Hetero kann sich diesen Mist noch merken. Im Radio fragte sogar einer, ob das Zurich Bride Festival eine Art Brautschau wäre?

Statt mit kryptischen Abkürzungen um sich zu werfen, würde sich die Pride lieber ganz allgemein für Toleranz und gegen Diskriminierung jeglicher sexueller Lebensarten einsetzen.

18.06.2012

BjoernSunshine

So war das Zurich Pride Festival

Fast 30°C und Sonnenschein pur - so schönes Wetter hatte die Zurich Pride schon lange nicht mehr. Am Vorabend dauerte es deshalb wohl etwas länger bis die Gays den Weg von der grünen Werdinseliwiese auf den betongrauen Turbinenplatz fanden. Gegen Abend füllten sich dann der Platz und die Becher mit Bier und Champagner.

Mein etwas provokativer Newsletter ("Wer kommt nackt an die Parade?") hatte das Pridekommitee wohl in Angst und Schrecken versetzt. Jedenfalls sah sich die Moderation genötigt, die Umzugsteilnehmer dazu aufzurufen, doch bitte nicht nackt an der Parade zu erscheinen. Als ob dieser Hinweis im prüden Zürich überhaupt nötig wäre - wir zählten am Freitagabend trotz tropischer Temperaturen gerade mal 4 Jungs ohne T-Shirt auf dem Festplatz, mich selbst und den Gogo-Tänzer der Parrots-Bar mitgezählt.

Samstag:
Der Umzug startete nach einer etwas leisen Ansprache am Helvetiaplatz, wo sich noch kurz einige religiöse Fanatiker mit schweinischen Antigay-Transparenten in Szene setzten. Da Partyveranstalter und Gayclubs auf der Teilnehmerliste fehlten, hatten wir schon einen Schweigemarsch befürchtet, doch die grösste Schweizer Bank, die UBS, hatte ihr knappes Eigenkapital zusammen gekratzt, um dem Verein ihrer schwulen Mitarbeiter, Pride @ UBS, einen grossen Wagen mit DJ zu bescheren. Da hat sich die Bankenrettung also doch gelohnt! Den besten Sound der Parade, für meinen Geschmack, legten die DJs von Checkpoint auf. Nur leider stieg auf halber Strecke der Verstärker aus.

Richtig kreative Kostüme sah man nur wenig. Zwei Drag Queens auf hohen Stelzen warben für die Wonderworld-Party, zwei Reiter hoch zu Ross präsentierten wohl die schwule Zunft, die das Sechseläuten verpasst hatte, die farbigen 4 vom lezten Jahr waren jetzt zu fünft, die Vereine trugen ihre Vereins-T-Shirts oder Poloshirts, und zu nackter Haut hatte man ja bereits verkündet: "Das wollen wir nicht sehen!". Der Presse war das Ganze wohl doch etwas zu brav: Im Tagesanzeiger von heute wurde das Pride Festival nur kurz in einer Randnotiz auf Seite 23 erwähnt, ohne Bild.

Festplatz:
Auf dem Turbinenplatz herrschte Bier- und Bratwurststimmung. Die Regenbogenfahnen verkauften sich weniger gut. Komischerweise wollten mir dauernd irgendwelche Leute unters Röckchen gucken, obwohl wir ja inzwischen wissen, dass niemand in Zürich Schwänze sehen will.

Bundesrätin Simonetta Sommeruga begeisterte das Publikum mit einer schönen Rede, in der sie versprach, sich dafür einzusetzen, dass der Gleichstellung im Gesetz auch die Gleichstellung in der Realität folgen soll.

Am Abend brachte ein DJ, ich glaube, es war Jam Janiro, richtig gute Stimmung auf den Festivalplatz. Jammerschade, dass er nach 45 Minuten schon wieder aufhören und die Bühne einer Moderatorin überlassen musste, die nun für eine Tombola endlos lange über die Lautsprecher Handy telefonierte, etwa so wie bei Astro-TV, nur dass man keine Fernbedienung hat, um weiter zu zappen. Der Sänger danach brachte Weichspülmusik im rosaroten Anzug. Naja, die Jugend steht halt auf so was. Ich fand die wilden Lesbenrocker vom Freitag viel besser.

Da mehrere offizielle Pridepartys angesagt waren, wollte ich eigentlich eine grössere Fototour machen. Leider beraubte mich ein Missverständnis für einige Zeit meiner Ausrüstung, und so kam ich nach ziemlichem Stress und Gerenne, schwarzfahrend in geliehenen Klamotten und ohne Presseausweis nur an eine einzige Party:

Wonderworld:
Ich war erst einmal im X-tra - vor 20 Jahren als Helfer für eine Technoparty. Seither kannte ich den Club nur aus Zeitungsberichten über komasaufende Teenager. Umsomehr beeindruckte mich die Wonderworld-Party von Flexx und Selection. Ein tolles Event-Lokal mit einer riesigen Halle, gutem Sound- und Lightsystem, sehr schön dekoriert. An Shows bekam man viel geboten. Der Live Violinist Dylan Naylor war echt der Hammer und die DJs begeisterten ebenso. Da der zweite und dritte Dancefloor gleichzeitig als Fumoirs dienen, hielt ich es als Nichtraucher in der dicken Luft nicht lange aus, obwohl mir der Sound auch dort ganz gut gefallen hätte.

Die Wonderworld-Afterhour im Bagatelle 93 sollte dann die Krönung des Abends (bzw. Morgens) werden. Wow! Ein Grosses Kompliment an die Jungs von Flexx und Selection und auch an das Team vom Bagatelle, das der schwulen Party viel Toleranz und Freundlichkeit entgegen bringt!

Die Bilder vom Zurich Pride Festival 2012

16.06.2012

athleticguy

dumm gelaufen

Diese zwei besorgten Herren (beides Gäste aus Deutschland) haben sich die Mühe gemacht, ein Transparent gegen die Pride zu entrollen (mit Worten darauf, die aus dem Fäkalbereich kommen). Dumm nur, dass Ihnen kecke Jungs unter Aplaus das Ding sogleich entrissen haben.
Jetzt stehen sie verwirrt und ratlos mit der leeren Stange da. Der Herr in blau meinte dann auch noch, die Leute hier wären ja so intolerant. Tja, wahrlich dumm gelaufen. ..

15.06.2012

pressetext

Zurich Pride Festival - Programmübersicht

(zhpf) Am Freitag, 15. Juni 2012 eröffnet das Zurich Pride Festival das Open Air Gelände auf dem Turbinenplatz. Im nachfolgenden erhalten Sie alle wichtigen Termine und Highlights im Überblick.

Programmübersicht | Freitag, 15. Juni 2012
Das Moderatoren-Trio bestehend aus Alf Heller, Jolanda Orlando und Luca Papini werden am Freitag, 15. Juni 2012 um 17:00 Uhr die anwesenden Festivalbesucher begrüssen und damit die Bühne freigeben für zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus dem in- und Ausland. Es treten auf: Die Schweizer DJ?s Wollana und Luca Papini Jr., Der Schweizer DJ Beatween, Die Schweizer Sängerin Jill Wick, die kanadische Band Hunter Valentine, der Schweizer DJ Leon Klein, das amerikanisch-belgische Duo Official und das Deutsch / Schweizer Duo Electric & Acoustic by Sam and Eddy G.. Zwischendurch werden die Projekte ?Open Artist Movement?, ?It gets better? und ?The Trevor Project? vorgestellt, die vom Festival unterstützt werden.
Ab 23:00 Uhr laden ein Zusammenschluss von diversen Gay-Party-Labels in den Klub EXIL zur Party ?WE ARE ZURICH?. Diese Kooperation ist einzigartig und die Party ebenfalls. Es erwartet die Gäste eine unvergessene Partynacht, die bis in den frühen Morgen des Pride-Samstag dauern dürfte. Ebenfalls lädt die Internetcommunity Purplemoon zu ihrer Party ?Zurich Pride Edition? in die Alte Kaserne Zürich ein.

Programmübersicht | Samstag, 16. Juni 2012
Der Samstag steht ganz im Zeichen der politischen Demonstration. Bereits um 13:00 Uhr startet das Warm-Up auf dem Helvetiaplatz. Bereits um 13:50 Uhr tritt die Präsidentin des Verein Zurich Pride Festival Nathalie Schaltegger an die Mikrofone für ihre Eröffnungsansprache zur Demonstration. Gegen 14:00 Uhr folgt die politische Ansprache der designierten Geschäftsführerin von Pinkcross Alicia Parel, die um ca. 14:15 Uhr der Gastrednerin Kasha J. Nabagesera aus Uganda das Podium überlässt. Frau Nabagesera ist Gast der Gruppe Queeramnesty Zürich und wird gemeinsam mit der Präsidentin Nathalie Schaltegger das rote Band um 14:30 Uhr durchschneiden und damit den Weg freigeben für eine farbenfrohe, vielfältige Demonstration unter dem Motto ?Welcome to Reality?.
Bereits während der Demonstration startet das Programm auf der Hauptbühne des Turbinenplatzes wieder. Es erwartet die ankommenden Teilnehmer der Demonstration mit einem abwechslungsreichen Showprogramm.
Dies gestalten der australischen DJ Alan T. der Schweizer DJ Mäx Varano, das Schweizer DJ Duo The Dramaqueens, der Schweizer Sänger Ivan Modoni, die amerikanische Künstlerin MEG, das britische Duo Booty Luv, der Schweizer DJ Jam Janiro, der italienische Künstler Fiorious feat. Scoula Furano, sowie der Schweizer DJ Juiceppe mit dem amerikanisch-belgischen Duo Official, die den offiziellen Zurich Pride Song 2012 live auf der Hauptbühne performen werden. Im Programm wird es auch eine Überraschung geben mit dem Titel ?Zurich Pride pays tribute to...?. Hierbei werden junge Schweizer Künstlerinnen und Künstler, Titel von verstorbenen Musikgrössen zum Besten geben und so an sie gedenken. Ebenfalls werden wieder die vom Festival unterstützten Projekte ?Open Artist Movement?, ?It gets better? und ?The Trevor Project? vorgestellt.
Wenn um 23.00 Uhr das Bühnenprogramm endet, ist das Festival noch nicht vorbei. Zahlreiche Kooperationen mit Schweizer Partyveranstaltern konnten geschlossen werden und bieten den Gästen des Zurich Pride Festival ein vielfältige Auswahl an Parties. Im X-tra begrüsst die Wonderworld auf mehreren Floors die Besucher, der EscherWyss Club beherbergt Jungle & Circuit ? The Pride Party, SEXY attacks Queer Beats in der Alten Kaserne, im Club Aubrey heisst es Come together, die 30 + Party und in der Pfingstweide startet das Label RIDE. Es gibt auch eine reine Frauenparty mit Star-DJ Tatana an den Turntables. Die Pride Ladies Night im Acanto.
Wenn diese Parties enden, dann graut schon der Morgen und die Vögel zwitschern. Wer noch nicht genug hat, kann zur offiziellen After Hour Party ins Bagatelle§93 auf der Langstrasse einkehren, die vom Label Wonderworld präsentiert wird.

Programmübersicht | Sonntag, 17. Juni 2012
Der letzte Tag der Zürcher Pride-Saison wird ruhig begangen. Die After Hour Party Wonderworld schliesst am Mittag die Tore und es gibt noch zwei Angebote.
Der traditionelle Sonntagsbrunch unter der Organisation der Homosexuellen Arbeitsgruppe Zürich findet im Restaurant Zeughaushof (Kanonengasse 20) statt. Um 10:00 Uhr geht es los bis um 14:00 Uhr.
Den Abschluss bildet dann ebenfalls eine langjährige Tradition. Der ökumenische Gottesdienst in der Kirche St. Peter und Paul an der Birmensdorferstrasse / Werdgässchen öffnet seine Türen um 14:00 Uhr. Im Anschluss sind alle TeilnehmerInnen noch zu einem Apéro eingeladen.

Weitere Informationen stehen auf der Webseite www.zurichpridefestival.ch zur Verfügung.

06.06.2012

BjoernSunshine

Zurich Pride - Demo statt Parade

Am 16.6. steht das Zurich Pride Festival auf dem Programm. Nun wurde auch die Teilnehmerliste der Parade veröffentlicht. Ich war gespannt zu sehen, welche Gruppen mit Trucks und DJs dabei sein werden. Doch leider fehlen die Namen der grossen Partyveranstalter. Wonderworld (Flexx+Selection, Gruppe 9) sind dabei, jedoch auch nur als Fusstruppe ohne Soundanlage. Wer alternativen Sound mag, könnte bei Offstream (Gruppe 31) auf seine Kosten kommen. Wer sonst noch Musik bringt, war nicht in Erfahrung zu bringen. 2011 hatte das Pride-OK selbst einen Truck mit DJ, aber der spielte nur Mainstream Radio Charts und brachte keine Stimmung auf die Strasse. Kein Vergleich zu früheren Jahren mit den Trucks von Laby, Flexx oder Loop38.

Auf der ZHPF-Homepage fällt auf, dass die Seite zum Umzug nicht mehr "Parade" sondern "Demo" heisst. Im Text steht, "man erwartet tausende Personen zu einer politischen Manifestation", aber von "Pride" (dt. Stolz) ist nichts mehr zu spüren - freudestrahlende Bilder muss man irgendwo im Untermenü suchen. Homoerotik sucht man auf der ganzen Pride-Homepage vergeblich. Die ganze Kommunikation ist nüchtern und trocken wie die Einladung zu einem Businessmeeting. Worauf sollen wir eigentlich stolz sein? Stolz auf die erfolgreiche Assimilation ins Bünzlileben?

Sicher haben wir politische Ziele. Noch immer werden Gays verfolgt und diskriminiert. Dafür müssen wir weiter kämpfen. Aber eine Gay Pride Parade ohne schrille Drag Queens, ohne knackige Gogo-Boys, ohne geilen Sound und extatische Tänzer ist einfach keine Gay Pride. Es geht nicht nur um Masse sondern auch um Klasse. Da gab es in Zürich CSDs mit weniger als 10'000 Leuten, aber alle hatten ein Riesenfest und die Leute am Strassenrand waren begeistert. Letztes Jahr waren wir angeblich mehr als 20'000, aber 95% latschten nur gelangweilt in Alltagsklamotten die Strecke ab. Die Fotografen knipsten alle 100x die gleichen 4 Leute.

Beim Pride-OK sagt man, man könne auch nichts dafür, dass die Veranstalter nicht mehr mitmachen. Aber bemüht man sich wirklich um eine bunte, ausgeflippte Parade? Das Problem des schwulen Identitätsverlusts, der schleichenden Asexualisierung der schwulen Partyszene wird vom Pride-Kommitee weder thematisiert noch wahrgenommen. Offenbar verlangt man von den offiziellen Pridepartys eine VIP-Area (gem. Aussage von Wonderworld). Man könnte ja auch Darkrooms und sexuelle Freiheit fordern, aber dem Vorstand und den teuren Sponsoren stehen Cüplis halt näher als Schwänze.

Wenn ich euch nun alle aufrufe: Kommt bunt, sexy und ausgeflippt an die Parade! Steht ein für Vielfalt, Toleranz und sexuelle Freiheit! Kommt ihr dann wirklich? Macht ihr mit und zeigt euch bunt und crazy? Oder denkt ihr nur, Freiheit wäre zwar ganz nett, aber ich will mich ja nicht exponieren, nicht auffallen und um Gottes Willen niemanden von seinem grauen Alltag ablenken.

Ich weiss auch nicht mehr, was ich tun soll. Eigentlich würde ich am liebsten bunt bemalt oder sogar nackt durch die Stadt tanzen, um Zürich zu zeigen, wie wunderbar Pluralität, Sexualität und Lebensfreude sein kann. Aber so wie es aussieht, macht ja wieder keiner mit, und als ewiger Einzelkämpfer kann man sich in dieser Welt leider nur Problem schaffen, aber kaum etwas bewegen... Seufz...

27.04.2012

pressetext

Zurich Pride Festival 2012 - Willkommen in der Realität

Das Zurich Pride Festival steckt mit in den Vorbereitungen für den grössten LGBTI- (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersexual) Anlass der Schweiz. Das mehrtägige Programm bietet ab dem 08. Juni 2012 wieder zahlreiche kulturelle, gesellschaftliche und sportliche Events für Jedermann an. Den Höhepunkt bildet das alljährliche Open Air auf dem Turbinenplatz, welches am Freitag, 15. Juni 2012 eröffnet wird und die Schweiz zu einem besonderen Anlass einlädt. Im Jahr 2011 konnten mehr als 35'000 Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland begrüsst werden. Mit Spannung wird auch die diesjährige Demonstration betrachtet, an der sich zahlreiche Vereine und Organisationen bereits angemeldet haben, um am Samstag, 16. Juni 2012 friedliche und farbenfroh über die Zürcher Bahnhofstrasse zu ziehen. Direkt im Anschluss an die Demonstration folgt die politische Ansprache von Bundesrätin Simonetta Sommeruga.
Zürich, 26. April 2012 ? Der Verein Zurich Pride Festival führt traditionell den Zürcher Grossanlass mit dem neuen Namen «Zurich Pride Festival» zum dritten Mal unter Leitung von Nathalie Schaltegger durch.

Die Zurich Pride Week bietet ein buntes Programm von welches von mehreren Vereinen und Organisationen zusammengestellt wurde. Neben zahlreichen Sportveranstaltungen und Kulturanlässen wird es eine öffentliche Podiumsdiskussion zur Situation von LGBTI?s in Uganda geben, ausgelassene Stimmung am Strassenfest auf dem Turbinenplatz, ein ausgewogenes Partyprogramm, eine Demonstration durch die Zürcher Innenstadt und natürlich auch einen Brunch mit anschliessendem sonntäglichen Gottesdienst bescheren den Festivalbesuchern eine unvergessliche und abwechslungsreiche Woche.

Am Samstag, 09. Juni 2012 wird im Rahmen der CD-Taufe des offiziellen Zurich Pride Song die Zurich Pride Week eröffnet. Präsidentin Nathalie Schaltegger wird hierzu auf der Bühne den Startschuss in eine Woche mit verschiedenen Events geben. Verschiedene Sportarten werden durch den Verein Gaysport angeboten, mit «Auftritt Bitte!» gibt es eine offene Bühne im Zentrum Karl der Grosse, der Verein HAZ bietet den Sonntags-Brunch an, sowie weitere Organisationen beteiligen sich an der Zurich Pride Week.

>> Freitag, 08. Juni 2012 bis Freitag, 15. Juni 2012 in der Stadt Zürich und Agglomeration

Das Festivalgelände zum Zurich Pride Festival öffnet seine Tore am Freitag, 15. Juni 2012 auf dem Turbinenplatz im Kreis 5 von Zürich. Neben einer grossen Hauptbühne auf der nationale, wie internationale Künstlerinnen und Künstler auftreten werden, sind unterschiedliche Informations- und Versorgungsstände vorhanden, die viele Möglichkeiten offen lassen auf dem Festivalgelände zu verweilen und in ein grossartiges Wochenende zu starten.
Grosse Stars auf der Hauptbühne: Am Freitag und Samstag steht der Zürcher Turbinenplatz im Glanze des Regenbogen und präsentiert ein grosses Strassenfest mit Acts wie Jill Wick, Hunter Valentine, Electric, Official, Jam Janiro und viele weitere mehr. Als Moderatoren stehen Alf Heller, Luca Papini und Jolanda Orlando auf der Bühne.

>> Freitag, 15. Juni 2012, ab 17.00 Uhr, Turbinenplatz Zürich
>> Samstag, 16. Juni 2012, ab 14.00 Uhr, Turbinenplatz Zürich

Informationen zur Podiumsdiskussion: Gemeinsam mit dem diesjährigen politischen Partner Queeramnesty findet eine öffentliche Podiumsdiskussion zur Situation von LGBTI Menschen in Uganda statt. Eigens dafür wird Kasha Jacqueline Nabagesera, Menschenrechtsaktivistin in Uganda und Trägerin des Martin Ennals Menschenrechtspreises 2011 auf dem Podium Platz nehmen. Mit ihr werden Margret Kiener-Nellen, Nationalrätin und Stella Jegher, Frauen- und Genderbeauftragte der Schweizer Sektion von Amnesty International gemeinsam informieren und diskutieren.

>> Donnerstag, 14. Juni 2012, 20.00 Uhr | Quartierzentrum Aussersihl (Bäckeranlage), Hohlstrasse 67

Slogan ?WELCOME TO REALITY?: Das diesjährige Motto des Zurich Pride Festival soll aufwecken, aufzeigen und den Blick auf die heutigen Probleme lenken. Vor über 40 Jahren begann ein Kampf für mehr Akzeptanz in der Gesellschaft. Es wurde in dieser Zeit viel erreicht, aber wir müssen weiterkämpfen. Noch immer werden zahlreiche Outings von Familien nicht akzeptiert, ist die Adoption nicht möglich, können sich Spitzensportler nicht outen und es gibt kein Anti-Diskriminierungsgesetz in der Schweiz. Aber nicht nur hier in unserer Schweiz gilt es zu kämpfen, sondern auch in anderen Ländern dieser Erde, wo man für Homosexualität verfolgt, getötet oder langjährig unter Menschenverachtenden Bedingungen ins Gefängnis kommt. Mit dem Fokus auf die Menschenrechte setzen sich dieses Jahr das Zurich Pride Festival, Pink Cross, LOS und Queeramnesty dafür ein, dass all zu ihren Rechten kommen.

Demonstration zurück in der Innenstadt: Einer der Höhepunkte des grössten LGBTI-Events der Schweiz ist der traditionelle Demonstrationsumzug am Samstag. Der Umzug wird sich mit seinen zahlreichen Fahrzeugen, Fussgruppen, Tänzern und Zuschauern vom Helvetiaplatz aus durch die Zürcher Innenstadt bewegen. Er durchläuft dabei die Stauffacherstrasse, Sihlbrücke, Sihlporte, Talackerstrasse, Bahnhofstrasse, Uraniastrasse und endet auf dem Werdmühleplatz. Abgeschlossen wird die Demonstration mit politischen Reden am Endpunkt.

Eine Bundesrätin zu Gast: Auf dem Werdmühleplatz werden erstmalig direkt im Anschluss an die Demonstration die politischen Reden gehalten. Es ist uns eine Ehre, das Bundesrätin und Vorsteherin des EJPD Frau Simonetta Sommeruga anreisen wird und zum Thema Stellung bezieht. Weiter freut es uns, das Menschenrechtsaktivistin Frau Kasha Jacqueline Nabagesera aus Uganda auf der Bühne sein wird und die designierte Geschäftsführerin von Pink Cross Frau Alicia Parel.

Weitere Informationen stehen auf der Webseite www.zurichpridefestival.ch zur Verfügung.

13.04.2012

BjoernSunshine

Safer ficken für Rabatte und Regentanz im Pulli

Seit 2 Wochen läuft die Kampagne "Break the Chain", mit der man uns Gays wiedermal an die Vorzüge des Safer Sex erinnern will. Denn HIV-Negativ zu sein, hat nicht nur Nachteile. Es ist zwar nervig, dass man auf Grund seines guten Gesundheitsstatus keine Einladungen zu all den geilen Bareback-Orgien erhält, und dass man bei HIV-gemischten Sexpartys immer zu kurz kommt, weil einem die allzeit bereiten Positiven jeden Knackarsch vor der Eichel weg schnappen, während man sich noch verzweifelt an der widerspenstigen Kondomverpackung abmüht. Aber hey, dafür spart man als HIV-Negativer einige Hundert Franken Krankenkasse im Jahr. Jedenfalls solange bis man wegen einer blöden Angina meist Ende Dezember doch noch zum Arzt und für ein "Na wie geht's uns denn heute?" seine schöne gesparte Franchise opfern muss.

Ok, das war jetzt etwas gar sarkastisch formuliert. Aber ich bin auch gerade erst aus Berlin (siehe Szene Blog) zurück, wo 90% der Gays BB ficken und man den Eindruck gewinnen könnte, HIV sei nichts weiter als ein neues Szenelabel.

BreakTheChain.ch belohnt Gays für das Versprechen, einen Monat lang keine Seuchen zu verbreiten, also den Dominoeffekt der Neuansteckungen zu unterbrechen, mit einer Menge Rabattgutscheine. Na, wenn das bei den konsumgeilen Gays nicht zieht, dann weiss ich wirklich nicht weiter.

Dummerweise gibt's die Rabatte nur für Besitzer von iPhones und Androiden. Damit auch Desktop-Tunten die Message checken, hat Glitzerhaus feat. Adam Joseph ein cooles YouTube-Video eingespielt:


Tönt ja gar nicht schlecht, die Safersex-Hymne. Aber mal ehrlich, hättet Ihr geschnallt, dass es hier ums Ficken mit Gummi geht? Da tanzen ein paar nette Jungs im Langarmpulli vor dem verregneten, grauen Hintergrund ausgestorbener Zürcher Shops und Gaybars rum und singen "only you can break the chain". Sucht da vielleicht einer den Schlüssel für die Kette, die die Einfahrt zur Bar versperrt? Nur du kannst die Kette zerbrechen, hilf mir, sonst kommen heute den ganzen Tag keine Gäste in den Laden...

Naja, wahrscheinlich bin nur ich so schwer von Begriff und jeder Zürcher Gay weiss: Regenwetter+Pulli = Ficken. Und die Unverbesserlichen, die beim Ficken noch immer das Hemd ausziehen und an dampfend heisse, nackte Männerhaut denken, sind eh schon alle in Therapie.

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Gay Schweiz

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