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20.02.2012

BjoernSunshine

Neue HIV-Kampagne: Break the Chain

Bist du auch HIV-negativ? Dann können wir ja ohne...

Typischer Anfang eines schwulen Sexdates. Nur wie sicher kann man sein, dass der Sexpartner nicht unwissentlich den Virus dabei hat? Dummerweise kann man sich mit HIV anstecken, ohne Symptome zu zeigen. Oder die Symptome ähneln nur einer Grippe. Aber in den ersten Wochen nach einer Ansteckung (Primoinfektion) ist die Virenlast bis 100x stärker als später. So werden Leute, die noch gar nicht wissen, dass sie infiziert sind, zum grössten Ansteckungsrisiko und zum Auslöser einer Kettenreaktion über den ungeschützten Sex mit ihren Gelegenheitskontakten.

Checkpoint Zürich plant deshalb im April eine Aktion mit einer App für iPhone und Android. www.breakthechain.ch

Falls du beim Sex kein Handy dabei hast oder nur ein Blackberry, Symbian oder Windows Phone, nützt natürlich auch ein Gummi. Den hältst du dir nicht ans Ohr sondern stülpst ihn über den Schwanz. Und zwar auch dann, wenn dein Sexpartner gesund aussieht und ehrlich glaubt, negativ zu sein. Denn wenn er auch bareback mit anderen fickt, die auch nur darauf vertrauen, dass ihre Sexpartner gesund aussehen und diese auch nur glauben, dass..., dann ist eben gar nichts so sicher, wie es scheint.

Viren sind die erfolgreichsten Organismen auf diesem Planeten. Wahrscheinlich, weil sie nicht so leichtgläubig sind wie Schwule...

Poll: Poll for all HIV-negatives: When would you forgo a condom to fuck?

15.01.2012

BjoernSunshine

Zurich Pride Festival: 15.6.2012: Welcome to Reality

Der Verein Zurich Pride Festival hat das Datum und das Motto für das diesjährige Zurich Pride Festival festgelegt. Die Vorbereitungen für 2012 sind bereits angelaufen – wieder mit viel Engagement und einem teilweise neuen Vorstand.

Zürich, 12. Januar 2012 – Das Zurich Pride Festival hat sein Motto für die Session 2012 bestimmt und auch zeitgleich das neue Datum der Veranstaltung festgelegt. Im letzten Jahr wurde erstmalig die Zurich Pride Week eingeführt. Der Mediensprecher des Festivals Chriss Kling erklärt das Dank der grossartigen Unterstützung der verschiedenen Vereine und Institutionen viele sportliche und kulturelle Events in der Woche vor dem Zurich Pride Festival durchgeführt werden konnten. Die Zurich Pride Week findet vom 08. Juni bis 17. Juni 2012 statt. Ein genauer Eventplan wird ab Mai 2012 auf der Webseite des Festivals ersichtlich sein.
Das Open Air Zurich Pride Festival wird dann vom 15. Juni bis 17. Juni 2012 stattfinden. Die Parade wird traditionell wieder am Samstag (16. Juni 2012) durchgeführt.

Neues Motto für 2012. Das Motto „Welcome to Reality“ (zu Deutsch: Willkommen in der Realität) der Zurich Pride 2012 soll Aufwecken, Aufzeigen und den Blick auf die heutigen Probleme lenken.
Vieles wurde bereits erreicht, wie das Partnerschaftsgesetz in der Schweiz oder ein Adoptionsgesetz für gleichgeschlechtliche Paare in einigen europäischen Ländern.
Trotzdem müssen wir weiterkämpfen – aber das ist nicht allen bewusst!

Die heutigen Probleme in einer oberflächlichen Scheinwelt gehen schnell vergessen oder werden einfach verdrängt. So haben junge Homosexuelle, deren Outing nicht akzeptiert wird von Familie und Freunden oft mit psychischen Erkrankungen zu kämpfen, da der Rückhalt fehlt. Homosexualität gilt im privatwirtschaftlichen Umfeld noch immer als Karrierebremse. Es fehlt in der Schweiz an einem Diskriminierungsgesetz, weswegen mediale Beleidigungen der Homosexuellen durch die Walliser SVP ungestraft bleiben.

Nicht nur in unserem Land gilt es noch Missstände zu bekämpfen. Wie geht es Homosexuellen in anderen Regionen dieser Erde. In Afrika und im mittleren Osten werden Menschen aufgrund ihrer Homosexualität getötet oder jahrelang ins Gefängnis gebracht. Menschen die aus ihren Ländern fliehen müssen und Asyl beantragen wollen, müssen ein unmenschliches und schwieriges Verfahren antreten.

All dessen sollten wir uns bewusst sein, wenn wir unser eigenes Leben offen und frei gestalten können. Und uns nur ein kleines bisschen einsetzen, nur etwas Zivilcourage zeigen, damit das allen Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern ermöglicht wird.
Mit dem Fokus auf die Menschenrechte setzen sich dieses Jahr das Zurich Pride Festival zusammen mit den nationalen Dachorganisationen Pink Cross und LOS dafür ein, dass alle zu ihren Rechten kommen.

Welcome to Reality – es gibt noch viel zu tun ausserhalb deiner eigenen Welt!

Ein erneuerter Vorstand. An der Generalversammlung im November 2011 wurde der Vorstand des Vereines neu gewählt. Das Ressort Marketing bleibt leider weiterhin unbesetzt und wird, bis zur Findung eines Interessierten, ad interim vom Ressort Kommunikation mitbetreut. Wie folgt, ergibt sich eine neue Zusammensetzung des Vorstandes:
Präsidentin bleibt Nathalie Schaltegger, für das Ressort Festival Patrique Maget, der zugleich Vize-Präsident ist. Für das Ressort Finanzen wurde neu Karin Steiner gewählt. Das Ressort Parade & Politik übernimmt neu David Reichlin. Im Ressort Mitglieder & Administration bleibt Werner Neth, genauso wie auch im Ressort Kommunikation Chriss Kling im Amt bleibt.

Neues Team bereit für 2012. Mit diesem neuen Team und einem grossen Organisationskomitee startet der Verein Zurich Pride Festival in die kommende Pride-Saison 2012. In den nächsten Wochen warten zahlreiche Aufgaben und neue Ideen auf ihre Umsetzung. Die Details zum Veranstaltungsort, zum Programm und zur Paradestrecke gibt der Verein in den nächsten Monaten bekannt, sobald der Entscheid der Behörden über die eingereichten Gesuche eingegangen ist. Eines der grossen Vereinsziele bleibt auch im neuen Vereinsjahr die Kooperation mit anderen Schweizer Vereinen, Institutionen und Organisationen, die gleiche und ähnliche Ziele verfolgen. Und: Jede und Jeder soll das Zurich Pride Festival mitgestalten können.

20.09.2011

BjoernSunshine

Wen wählt ihr ins Parlament 2011?

Am 23. Oktober wählt die Schweiz ein neues Parlament. Wen wählst du? Welche Partei kommt für dich in Frage?

Willst du aus der Atomkraft aussteigen, mit 2000 Watt leben, ökologisch konsequent sein, oder lieber absurde Bürokratie stoppen, Christliche Werte fördern, Familien stärken und Masseneinwanderung stoppen?

Hast du eine Meinung, dann schreib uns hier, was du für Richtig hältst!

13.09.2011

PinkCross

EDU: Die Krankheit ist noch nicht besiegt

Die Schaffhauser Eidgenössisch Demokratische Union (EDU) startet in den Wahlkampf und sorgt in ihrer Wahlgemeinde für Furore. Der für den Nationalrat kandidierende EDU-Präsident Erwin Sutter setzte sich mit dem Begriff „Gender Mainstreaming“ auseinander und hat für einen Vortrag den Experten Mounir Hikmat eingeladen, der im Auftrag vom Verein „Zukunft-CH“ unter anderem der Genderfrage auf den Grund geht und mit einschlägigen Argumenten, gezielt ausgesuchten Zitaten und exklusiven Einzelbeispielen dem Volk überzeugend davon abrät. Mounir Hikmat ist in Marokko geboren und wuchs in einer radikal muslimischen Umgebung in Marrakesch auf. Er besuchte nahezu alle arabischen Staaten (natürlich überall dort, wo Homosexualität bestraft wird), bevor er sich vor über zehn Jahren in Dortmund niedergelassen hat. Hikmat konventierte nach eigenen Angaben zum Christentum. In diesem Jahr referierte er an der „sbt“ in Beatenberg BE als Dozent für Islamwissenschaft und ist dem Verein „Zukunft-CH“ beigetreten. Für diese Vereinigung hält Hikmat Vorträge über das Gender Mainstreaming, Glaubensfragen, Werte der Familie und noch viel mehr.

Die EDU nutzt dieses Angebot der Genderfrage und propagiert für den Wahlkampf, dass die Werte der Familien erhalten bleiben sollen. Eine Gesellschaft ohne Familie ist keine Zukunft. Es ist wie eine Blume, die regelmässig gegossen werden muss, damit sie ihre Blüte nicht verliert. Und dieser neumodische Begriff „Gender“, der aus den drei Gruppen Biologie, Grammatik und Sozialismus besteht, ist auf dem besten Weg dazu die Familien zu zerstören. Die traditionellen Werte der Familie kann mit diesem Begriff nicht mehr aufrecht erhalten werden und zu allem Übel wird das noch mit dem Deckmantel „Anti-Diskriminierungsgesetz“ geschützt. Dagegen muss man angehen. Es müsse gemäss Hikmat eine Dekonstruktion stattfinden, um diese unsäglich neumodische Art bedeutungslos zu machen. Denn schliesslich sollen die Kinder so erzogen werden, wie es die Eltern wollen und da darf es auch nicht sein, dass die Kinder selbst entscheiden sollen, ob sie nun männlich oder weiblich – oder vielleicht sogar beides – sein wollen (Intersexualität), wie der Marokkaner an einem Einzelbeispiel aus dem Jahre 1967 vorzeigt. Die Abschaffung der Geschlechterrolle steht bevor. Hier braucht es wieder eine klare Struktur. Der Mann geht der beruflichen Tätigkeit nach und die Frau erzieht die Kinder. Es klingt auch irgendwie danach, als wolle Hikmat islamische und christliche Werte miteinander vermischen. Seine Rhetorik klingt für die Wahlgemeinde derart überzeugend, dass diese seine blendenden Worte natürlich abkaufen. Auch die Homosexuellen bleiben nicht verschont. Schwule und Lesben sind einer Krankheit unterlegen und als Experte sieht sich Hikmat dazu berufen, diese kranken Homosexuellen von dieser Last zu befreien und bietet dafür therapierende Seminare an. Schliesslich konnte er schon einmal jemandem auf diesem Weg helfen und diese Person lebt nun glücklich in einer gesunden Heterofamilie.

Mounir Hikmat versteckt seine teilweise auf Lügen basierendeTheorien in diversen aus der Zeitgeschichte herausgepickten Zitaten einiger Professorinnen und Professoren und untermalt stets, dass dies nicht aus seinem Mund stamme. Er habe schliesslich auch sämtliche Quellenangaben bei sich, falls ihm jemand nicht glauben soll. Das ist ja gut und recht, nur vermischt der Neuzeitmessias diese Aussagen so, dass daraus eine Negation hervorgerufen werden muss und die Zuhörer dies als Solches aufnehmen. So wurde auch der Lehrplan 21 hart kritisiert, weil der Unterreicht bereits im Vorschulalter mit pornografischen Bildern den unschuldigen Kindern nahegebracht werden. Der arme Hikmat schämt sich so sehr, dass er den Mut nicht aufbringt, auch einschlägige Worte wie „Penis, Analsex oder Oralverkehr“ auszusprechen, weil das seine islamischen Werte nicht erlauben. Schliesslich wolle man dies dem prüden Wahlvolk auch nicht antun. Trotzdem wird auch erwähnt, dass das Internet an der Verrohung der Kinder schuld ist. Wie sollen technisch nicht versierte Eltern die Kinder entsprechend erziehen, wenn diese den PC besser beherrschen als die Alten? Denn schliesslich laden sich die Jungen Informationen oder harte Pornografie ganz einfach herunter – und trotzdem gelten die Aufklärungspropaganden der Sexualkunde vom Lehrplan 21 als pervers. Und trotzdem muss ein fünfjähriger Knabe wissen, dass der liebe Onkel an seinem Hosenschlitz nichts zu suchen hat.

Der Feminismus muss gestoppt werden. So wurde sogar die Bibel „frauengerecht“ umgeschrieben (Vater und Mutter unser) und heutzutage müsste man immer zu einer männlichen Form (zB. meine Freunde) auch stets die weibliche Form hinzugefügt werden (meine Freundinnen und Freunde). Das ist eine klare Verletzung der christlichen Werte.

Die Frage stellt sich berechtigterweise, was Lokalpolitiker wie zum Beispiel Christian Heydecker (FDP) an einem solchen Anlass zu suchen haben, abgesehen davon, dass sie vielleicht die eine oder andere Stimme für sich gewinnen könnten. Das Fazit ist auf jeden Fall ernüchternd. Diese Aufmachung könnte man als Belustigung anschauen, aber es ist eigentlich eher erschreckend, was hier propagiert wird. Die EDU will sich mit solchen unlauteren und alles andere als seriösen Thematiken für den Wahlkampf rüsten. Schwule Brüder, lesbische Kinder müssen geheilt werden und das darf nicht als gesellschaftstauglich betrachtet werden. Vielmehr müsste man der EDU die Politik verbieten, wie auch das Schlusszitat eines älteren Herrn besagt: „Sodom steht über uns und man muss das Pack (sprich Homosexuelle und alle, die seine Werte nicht vertreten) mit allen Mitteln bekämpfen.“ Da stellt sich am Schluss doch die Frage, wer in dieser Gesellschaft wirklich krank ist.

Ronny Bien
Queerdom Schaffhausen

12.08.2011

BjoernSunshine

Ohlala Der Liebescircus LGBT Pre-Premiere

Eine Gregory und Rolf Knie Produktion

Ohlala erzählt die ewige Geschichte der Liebe neu und in einer anderen Dimension. Die Artisten und Künstler werden in einem verführerischen Ambiente präsentiert. Sie erzählen die Geschichte der Liebe sinnlich, leicht, lustvoll, amüsant und artistisch.

Es ist der erste Circus nur für Erwachsene ab 16 Jahren. Und ein paar begeisterte Jungs haben es geschafft, uns Gays eine eigene Veranstaltung vor allen anderen zu organisieren: Eine exklusive LGBT Vor-Premiere am 30. August 2011.

Natürlich war ich misstrauisch und habe nachgefragt: Bietet denn das Programm auch etwas für Gays? Heteros verstehen ja unter Erotik meist nur Frauen in Strapsen und hässliche Männer im Hintergrund. Doch man versicherte mir, es würde auch einiges für uns geboten.

Der Liebeszirkus sei keine billige Stipshow sondern Artistik auf hohem Niveau, so wie man das von Salto Natale her kenne: "Auch Ohlala wird eine Knie Produktion – eine mit Stil. Wundersame Menschen, schillernde Figuren, faszinierende Persönlichkeiten. Und diese Menschen erzählen vom Lieben und Begehren, von Wahrheit und vom Betrügen, von Träumen, die man leben –, und von Geheimnissen, die man teilen kann. Und das Publikum darf bei all diesen Gefühlen fast hautnah dabei sein."

Jetzt dein Ticket mit Code LGBT buchen und CHF 20.- sparen.
Exklusive LGBT Pre-Premiere am 30. August 2011
An allen anderen Daten offeriert dir Gregory Knie mit dem Stichwort LGBT eine kleine Überraschung.

Tickets unter 0900 66 77 88 (CHF 1.15/Min., Festnetztarif) oder info@circusohlala.ch

Ohlala – Der Liebescircus, 1. September bis 2. Oktober 2011, Air Force Center Dübendorf
www.circusohlala.ch

25.07.2011

PinkCross

Checkpoints für Basel, Bern und Lausanne

Nach Genf und Zürich sollen auch die andern grossen Schweizer Städte Basel, Bern und Lausanne einen Checkpoint erhalten. Diese Checkpoints sind spezialisiert auf die Anliegen für Männer, die Sex mit Männern haben. Die Zentren sollen nicht nur Schwule, sondern alle Männer ansprechen, die irgendwann Sex mit andern Männern haben. Und gerade die zweite Gruppe könnte grösser sein, als oft vermutet wird. Trotzdem gibt es Widerstand gegen die Checkpoints.

Wenn Frau ein frauenspezifisches medizinisches Anliegen hat, geht sie zum Frauenarzt oder zur Frauenärztin. Und Mann? Klar gibt es auch hier Spzialisten, die Andrologen, allenfalls die Urologen. Aber ehrlich, welcher Mann war schon mal beim Andrologen? Wenn Wikipedia recht hat, gibt es In Deutschland rund 20 000 Gynäkologen, aber gerade mal 400 Andrologen. In der Schweiz dürften die Verhältnisse nicht anders sein. Welcher schwule Mann geht zum Andrologen, wenn er irgendwelche Fragen oder Probleme hat, die mit seiner Homosexualität zusammen hängen? Homosexualität hat nicht nur mit dem Funktionieren der Geschlechtsorgane zu tun, sondern umfasst den ganzen Menschen. Doch wo wendet sich der schwule Mann hin, wenn er Fragen zu seiner sexuellen Orientierung hat? Oder noch schwieriger, wie steht es um jene Männer, die mal Sex mit einem Mann haben, dann wieder mit Frauen, oder die mal verheiratet waren (oder es noch sind) aber merken, dass sie eigentlich doch eher auf Männer stehen?

Männer, die Sex mit Männern haben, gelten nach wie vor als Risikogruppe, wenn es um die Ansteckung mit Aids geht. Das mag der Hintergrund sein, weshalb das Bundesamt für Gesundheitswesen (BAG), die Einrichtung spezialisierter Checkpoints für Männer, die Sex mit Männern haben, unterstützt. Schwule finden dort Ansprechpersonen vor, die sich mit ihren Problemen auskennen. Untersuchungen haben nämlich gezeigt, dass es Schwulen insgesamt gesundheitlich oft weniger gut geht, als dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Ein spezialisiertes Gesundheitsangebot ist deshalb aus der Sicht von Pink Cross absolut notwendig. Nur wer die Probleme von Schwulen, oder generell von Männern, die Sex mit Männern haben kennt, kann ihnen auch die notwendige medizinische und psychische Betreuung anbieten, die ihrer Situation angemessen ist. Solche Zentren ermöglichen letztlich eine Win-win Situation: Schwule haben eine vertrauenswürdige Anlaufstelle und die Gesamtbevölkerung weiss, dass eine Aids-Risikogruppe von kompetenten Fachleuten betreut wird. Deshalb ist es verwunderlich, dass es gegen solche Zentren bereits vereinzelt Widerstand gegeben hat, für Pink Cross letztlich nicht verständlich.

20.06.2011

BjoernSunshine

Zurich Pride Festival 2011

Der CSD-Samstag präsentierte sich zum "Parade-Warm-Up" von seiner nassesten und kältesten Seite. Doch kurz vor 2 liess Petrus Gnade walten, stellte die kalte Dusche ab, und plötzlich war der Helvetiaplatz voller Menschen. Die Parade wurde von Polizeivorsteher Dani Leupi eröffnet, der in seiner Ansprache die guten Beziehungen von Gays und Polizei betonte und in einem kurzen persönlichen Gespräch auch Dialogbereitschaft mit der Partyszene signalisierte.

Die Parade via Sihlporte und Bahnhofstrasse bis Urania war trotz Schlechtwetterprognose sehr gut besucht. Die Veranstalter meldeten 15'000 Teilnehmer. Soundmässig reichte die Palette von Pop über Indie bis Schlager. Die Stimmung war gut, aber reichte nicht an die Zeiten heran, als noch die Laby-DJs die Bahnhofstrasse mit Progressive-Trance zum kochen brachten.

Beim Festival auf dem Turbinenplatz, das am Freitagabend noch fast im Regen davon schwamm, kam am Samstagabend schon viel mehr Stimmung auf. Doch auch hier waren die Zürcher Gaypartylabels nicht vertreten und der Sound von der Bühne hauptsächlich Mainstream, häufig unterbrochen von Moderation. Das spätere Abendprogramm opferten wir einem aufwärmenden Nachtessen bevor wir uns auf zur Angels-Party machten.

Bildergalerie CSD Zürich 2011
Angels Wild n' Wet Pride Party

30.05.2011

pressetext

Zurich Pride Festival 2011 – 9 Tage Programm

Das Zurich Pride Festival steht kurz vor seinem Opening und wartet dieses Jahr mit einem erweiterten mehrtägigen Programm auf, was für jedermann was zu bieten hat. Im Jahr 2010 zählte das Festival rund 35'000 Besucherinnen und Besucher aus der Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender (LGBT) and Friends Community auf dem Turbinenplatz. Neben den zahlreichen Events vom 03. – 06. Juni 2010 fand auch eine Parade rund um das Seebecken statt. Neu ist die Erweiterung des Festivals mit einer Zurich Pride Week, die mit der Artist Charity Night am 10. Juni 2011 in der Maag Event Hall Zürich eröffnet wird. Zahlreiche Sport- und Kultur-veranstaltungen werden in dieser Woche vor dem Festival stattfinden, so dass am Freitag, 17. Juni 2011 das Festival auf dem Turbinenplatz in Zürich starten kann.

Der Verein Zurich Pride Festival (ZHPF) hat im Jahr 2010 den neuen Zürcher Grossanlass unter Leitung von Nathalie Schaltegger ins Leben gerufen. Aus den Erfahrungen der Vorjahre wurde in diesem Jahr die Zurich Pride Week ins Leben gerufen, die nicht zu viel verspricht: Neben zahlreichen Sportveranstaltungen und Kulturanlässen wird es kontroverse Diskussion an Pride-Talks geben, ausgelassene Stimmung am Strassenfest auf dem Turbinenplatz, ein ausgewogenes Partyprogramm, eine Parade durch die Zürcher Innenstadt und natürlich auch einen sonntäglichen Gottesdienst mit Brunch bescheren den Festivalbesuchern eine unvergessliche und abwechslungsreiche Woche.

Am Freitag, 10. Juni 2011 wird im Rahmen der Artist Charity Night die Zurich Pride Week eröffnet. Präsidentin Nathalie Schaltegger wird hierzu auf der Bühne den Videotrailer präsentieren und den Startschuss in eine Woche mit verschiedenen Events geben. Verschiedene Sportarten werden durch den Verein Gaysport angeboten, das Filmfestival Pink Apple präsentiert eine Filmnacht, der Verein HAZ bietet ein Slam Poetry an, sowie weitere Organisationen beteiligen sich an der Zurich Pride Week.

>> Freitag, 10. Juni 2011 bis Freitag, 17. Juni 2011 in der Stadt Zürich und Agglomeration

Das Festivalgelände zum Zurich Pride Festival öffnet seine Tore am Freitag, 17. Juni 2011 auf dem Turbinenplatz im Kreis 5 von Zürich. Neben einer grossen Hauptbühne auf der nationale, wie internationale Künstlerinnen und Künstler auftreten werden, sind unterschiedliche Informations- und Versorgungsstände vorhanden, die viele Möglichkeiten offen lassen auf dem Festivalgelände zu verweilen. Die Stadtpräsidentin Corine Mauch höchstpersönlich eröffnet mit einer Ansprache das Festival.
Grosse Stars auf der Hauptbühne: Am Freitag und Samstag steht der Zürcher Turbinenplatz im Glanze des Regenbogen und präsentiert ein grosses Strassenfest mit Acts wie Anna Rossinelli, Caroline Chevin, Robin S., Adam Joseph, The Lady Gaga Experience, Franca Morgano und viele weitere mehr. Als Moderatoren stehen Alf Heller, Luca Pappini und Jolanda Orlando auf der Bühne. Sie werden unterstützt von der bezaubernden Amerikanerin Sherry Vine, die auch einen Auszug aus ihrem aktuellen Programm zum Besten geben wird.

>> Freitag, 17. Juni 2011, ab 17.00 Uhr, Turbinenplatz Zürich
>> Samstag, 18. Juni 2011, ab 14.00 Uhr, Turbinenplatz Zürich

Pokal für besonderes Engagement: Die Finalisten des diesjährigen „Stonewall Award“ heissen Erika Volkmar von der Fondation Agnodice, das Schwul-Lesbische Filmfestival der Zentralschweiz Pink Panorama und das Eventlabel Spray Gay Village / Purespray. Die Wahl des Gewinners findet am Freitagabend, 17. Juni 2011 um 19.15 Uhr statt und wird von Alf Heller moderiert.

Informationen an Pride-Talks: An den Pride Talks tauscht die LGBT Community Anliegen und Ansichten aus, vermitteln die neusten Informationen und Untersuchungsergebnisse und erarbeiten Lösungen zu Fragestellungen und sensibilisiert die Gesellschaft auf diese. Die Pride-Talks beschäftigen sich mit der Thematik HIV / AIDS und Religion & Homosexualität. Am letzteren Talk wird der renommierte Theologe Dr. David Berger im Gespräch sein, der mit seinem aktuellen Buch „Der Heilige Schein – Als schwuler Theologe in der katholischen Kirche“ in den Medien vertreten ist.

>> Freitag, 17. Juni 2011, 20.15 Uhr | Forum HIV/AIDS im 2011 | Labor Bar Zürich
>> Sonntag, 19. Juni 2011, 16.00 Uhr | Forum Religion & Homosexualität | Helferei Grossmünster


Mission „LIVE WITH THE DIFFERENCE – VIVRE AVEC LA DIFFERENCE“: Das diesjährige Motto des Zurich Pride Festival nimmt sich dem von den Dachverbänden Pinkcross und LOS lancierten Kampf gegen die Diskriminierung an. Das Motto versteht sich als Aufforderung die Unterschiede Anderer zu tolerieren und zu akzeptieren, aber auch mit dem eigenen Anderssein zu leben. Dabei bezieht sich dies nicht nur auf die sexuelle Ausrichtung, sondern auf sämtliche Diversitäten unserer Gesellschaft. Einen speziellen Augenmerk legt das Komitee dabei auf den gesundheitlichen Aspekt, wie z.B. HIV/AIDS oder körperlichen und geistigen Einschränkungen sowie die Diskriminierung rund um dieses Thema.

Parade zurück in der Innenstadt: Einer der Höhepunkte des grössten LGBT-Events der Schweiz ist der traditionelle Demonstrationsumzug am Samstag. Die Parade wird sich mit seinen zahlreichen Fahrzeugen, Fussgruppen, Tänzern und Zuschauern vom Helvetiaplatz aus durch die Zürcher Innenstadt bewegen. Sie durchläuft dabei die Stauffacherstrasse, Sihlbrücke, Sihlporte, Talackerstrasse, Bahnhofstrasse, Uraniastrasse und endet auf dem Werdmühleplatz. Eröffnet wird die Parade vom Vorsteher des Polizeidepartments Daniel Leupi.

Grosse Unterstützung der Politik: Neben Der Stadtpräsidentin Corine Mauch und Polizeitvorsteher Daniel Leupi, werden auch Ständerat Felix Gutzwiller und Regierungsrat Thomas Heiniger als Gastredner auf der Bühne des Zürich Pride Festival auftreten. Sie werden sich zu den Themen Anti-Diskriminierung und der gesundheitsorientierten Ausrichtung äussern.

Weitere Informationen stehen auf der Webseite www.zurichpridefestival.ch zur Verfügung.

13.05.2011

pressetext

Filmfestivals Pink Apple zu Ende

Die 14. Ausgabe des schwullesbischen Filmfestivals Pink Apple ist am Donnerstagabend mit einem neuen Zuschauerrekord zu Ende gegangen. Rund 7000 Filmbegeisterte haben in den letzten 9 Tagen das Festival besucht, das sind etwa 10% mehr als letztes Jahr. Der Kurzfilm «Hammerhead» des britischen Filmemachers Sam Donovan gewann den Jurypreis, den «Pink Apple Award». Die Publikumspreise für den besten Dokfilm und den besten Spielfilm gingen an «Due volte genitori» und «Contracorriente». Beide Filme kommen in Frauenfeld noch einmal zur Aufführung, wo Pink Apple noch bis am Sonntag zu Gast ist.

Die Zürcher Ausgabe des 14. Pink Apple Filmfestivals war ein voller Erfolg. Trotz Sommerwetter strömten die Filmfans in Scharen an das Festival. Gegenüber dem letzten Jahr stiegen die Zuschauerzahlen noch einmal an. Insgesamt besuchten in den letzen neuen Tagen rund 7000 Filmfans das Festival. Das ist Rekord und bedeutet eine Zunahme um ca. 10 Prozent.

Der «Pink Apple Award» für den besten Kurzfilm ging in diesem Jahr an «Hammerhead» des britischen Filmemachers Sam Donovan. Im Zentrum steht der kleine Boris, wild entschlossen, seine getrennten Eltern wieder zusammenzubringen. Sein grösster Feind: Lilah, die neue Freundin seiner Mutter. «Hammerhead» erzähle mit viel Witz, jedoch ohne zu albern zu werden, der Film selbst sei ähnlich launisch und unvorhersehbar wie seine Protagonisten, und er vermeide souverän die üblichen Klischees, begründet die Jury ihren Entscheid. Sam Donovan nahm den «Pink Apple Award» persönlich entgegen. Er sei «over the moon», meinte der Filmemacher bei der Preisübergabe.

Den Preis für den besten Spielfilm und den besten Dokumentarfilm verlieh traditionsgemäss das Publikum. In der Sparte Dokumentarfilm gewann «Due volte genitori» vom italienischen Filmemacher Claudio Cipelleti, der nicht die Emanzipation von Schwulen und Lesben, sondern von deren Eltern ins Zentrum stellt. Zum besten Spielfilm wurde «Contracorriente» von Javier Fuentes-Léon gekürt, ein bildgewaltiger, berührender Film über eine schwule Liebe in einem peruanischen Fischerdorf.
Nach Zürich ist Pink Apple nun zu Gast in seiner Geburtstadt Frauenfeld. Im Cinema Luna ist bis am Sonntag, 15. Mai, eine Auswahl des Programms zu sehen. Informationen zu allen Filmen und Spielzeiten gibt es auf www.pinkapple.ch.

25.03.2011

BjoernSunshine

Luzerner SVP-Politiker beleidigt Schwule

Der SVP-Politiker Emil Grabherr schrieb im Luzerner Parteiblatt "SVP Kurier", es gäbe drei verschiedene Arten von Schwulen, die in ordentlicher Partnerschaft lebenden, die männlichen Huren und die unter keinem Titel akzeptierbaren Bubenschänder. Schwule ohne Freund sind somit zwangsläufig Stricher oder Kinderschänder.

Der Verein "Gays in der SVP" (kein Witz, den gibt's wirklich!) reagiert schaft auf diese Äusserungen. "Eine solche Formulierung habe ich in meiner Partei noch nie gehört", sagt Vereinspräsident Beat Feurer in einem Artikel des TagesAnzeigers.

SVP-Parteipräsident Toni Brunner schweigt zum Thema. Und auch aus Luzern kommt keine Einsicht. Anian Liebrand vom SVP Kurier hält die Äusserungen von Emil Grabherr "in keiner Weise diskriminierend".

Die SVP hat also wieder mal bewiesen, dass sie Politik aus der untersten Schublade macht und dabei Recht und Gesetz mit Füssen tritt. Verwundert hat mich das im Gegensatz zu Beat Feurer gar nicht. Es passt zum Kommunikationsstil dieser rechtspopulistischen Partei, die ihre Wählerschaft seit Jahren kaum mit Argumenten sondern fast nur mit Angstmache und Hasstiraden bindet. Dummerweise wirkt das beim Volk.

Ich will jedoch Hass nicht mit Hass begegnen. Vielleicht ist Emil Grabherr ja einfach nur so unterbelichtet dass er sich beim Thema "Schwul" vergoogelt hat. Also hier nochmal ganz nett für alle SVPler: Schwule sind Männer, die auf Männer stehen. Richtige Männer, nicht Kinder! Und bevor mich nochmal einer als Hure beschimpft, soll er gefälligst ein paar Hunderter rüberschieben.

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