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coverboy

06.12.2006

rolifan

Antischwule Schmiererei im öffentlichen Hallenbad!

Vor ein paar Tagen ging ich wie so oft ins Städt. Hallenbad im Zentrum meinen Kilometer schwimmen; man(n) versucht ja, den eigenen Body in Form zu halten. Nach der Dusche fönte ich noch meine Haare, es war ja schon fast winterlich kühl draussen, und mein Blick schweifte auf die Wand neben dem Spiegel und erstarrte. Dort stand als "Schmiererei" oder schlechtes Graffity: HOMO = AIDS. Ich traute meinen Augen nicht. Das in einem öffentlichen Schwimmbad. Abgesehen davon, dass es klar und leider immer noch an der Tagesordnung ist, dass es ignorante Homophobe gibt, welche solche Sprüche klopfen und sogar an öffentliche Wände schmieren.

Was mich jedoch am meisten beschäftigte war die Tatsache, dass die Angestellten des Schwimmbades diese intolerante und antischwule und falsche Schmiererei wohl tolerierten und diese nicht wegwischen wollten.

Ich finde es traurig und skandalös...

Vielleicht mal ein anderes Thema, um ein wenig von den nun in aller Gay-Munde diskutierten Polizeirazzien abzuschwenken... aber für mich nicht unwichtiger, geht es doch darum, weiterhin die Hetero-Mehrheit aufzuklären und solche Vorfälle nicht einfach stillschweigend zu akzeptieren.

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BjoernSunshine
 Das Thema Sex wird eben in der Schule fast nur von der Biologischen Seite angegangen. Themen wie Geilheit und Verlangen sind tabu. Besonders in den Balkan-Familien darf man nicht über sowas sprechen.

Nun was machen die Politiker seit dem Fall von Schwamendingen? Sie fordern nur noch härtere Gesetze, wollen den Kids die Handys und das Internet verbieten usw. Der Tagi prangert die "übersexualisierte Gesellschaft" an und der Sex wird pauschal verteufelt.

Dass ein Teenie den ganzen Tag nur an das Eine denkt, ändert man damit aber auch nicht. Im Gegenteil: Die Jungs werden nur noch viel geiler auf das, was verboten ist und die ganze unverstandene Geilheit staut sich auf bis zu einem Moment, wo der Verstand ausschaltet...

Kaum ein Land hat so eine verkorkste Sexualmoral wie die USA. Und wo haben wir die meisten Sexualverbrechen und Amokläufer? - Genau da!

Man sollte eben nicht dauernd die Sexualität verteufeln, sondern den Jugendlichen beibringen, dass Sex etwas mega tolles zwischen gleichberechtigten Partnern ist. Es geht dabei nicht um Besitz und Machoallüren sondern um Fun für alle Beteiligten!vor 16 Jahren
rolifan
 Sicher habt ihr richtigerweise erwähnt, die Jugendlichen sollten besser aufgeklärt werden. Aber nicht nur über HIV; generell sind ja gerade in diesen Wochen allgemeine Aufklärungsprobleme seitens von Schulen/Eltern über Sexualität und deren - leider - möglichen fatalen Folgen (Fall Seebach) in aller Munde.

Auch ich habe bemerkt, dass die zunehmende Rate der HIV-Ansteckungen unter Schwulen bei den Heteros ein gewisses Kopfschütteln auslöst und zum Teil alte Vorurteile wieder aufleben lässt... leider. Barebacking und alle, die ungeschütztem Sex vorziehen, lassen grüssen.

Wer selbst davon betroffen ist, wird diese Russisch-Roulette-Spielchen wohl nie verstehen.... denn trotz besten Medi-Cocktails und einem "normalen" Leben bzw. einer "normalen Lebenserwartung" sind die negativen Auswirkungen im Leben eines HIV-Infizierten viel eingreifender und für immer! Ein Impfstoff ist ja in absehbarer Zeit nicht in Sicht. vor 16 Jahren
Kalu
 Ehrlich gesagt, weiss ich nicht, wie es in den Herrengarderoben im City-Hallenbad ausschaut. Schmierereien, wie du sie beschreibst, sollten erstens gar nicht entstehen und zweitens sofort entfernt werden.

ABER:
Ich VERMUTE, dass hinter einem Grossteil der Schmierereien Schüler stecken - bei denen sind homophobe Schimpfwörter ja nach wie vor sehr beliebt. Im City-Hallenbad findet tagsüber auch Schulschwimm-Unterricht statt - die Erklärung wäre also naheligend. Nötig wäre deshalb also nciht nur eine Aufklärung der Heteros darüber, was in den Garderoben steht, sondern eine generell bessere Aufklärung der Kinder und Jugendlichen.
Was die Bademeister angeht, so musste ich mir leider von ihnen schon sagen lassen, dass sich einzelne Schwule (und es sind ja immer einzelne, die sich auffällig benehmen und damit eine ganze Gruppe in ein schlechtes Licht rücken) in gewissen Bädern (ich glaube es bezog sich damals auch auf das City) nicht gerade sehr allgemein verträglich sondern sexuell etwas zu ausschweifend benehmen. Für Bademeister sicher keine angenehme Situation. Es ist also denkbar, dass die Bademeister wegen solcher Vorkommnisse der Entfernung schwulenfeindlicher Graffiti nicht oberste Priorität zumessen.vor 16 Jahren
trubadix
 Heteromerhheit aufklären, das ist eine ganz gute Idee. Die Frage ist allenfalls, wie man das tun soll. Wer das wirklich ernsthaft möchte ist sicher in einer Schwulenorganisation dabei und hiflt entweder durch den Mitgleiderbeitrag, oder sogar durch aktive Mithilfe (z.B. www.haz.ch, www.pinkcross.ch). Das tun allerdings in Tat und Wahrheit nur etwa 2 Prozent der Schwulen. Es stimmt aber schon: Homophobie ist zum Grossen Teil eine Frage von Nicht informiert sein, von Vorurteilen. Die Tatsache, dass die Neuinfektionen mit deem Aids/HIV-Virus bei allen Bevölkerungsgruppen zurückgeht, nur bei uns Schwulen Männern nicht, gibt den Vorurteilen allerdings willkommene neue Nahrung,vor 16 Jahren

 

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