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10.08.2009

BjoernSunshine

Church of Extasy: After-Hour ohne Spielwiese

Fett und rot stand es auf jedem Flyer für die Labyrinth-Afterhour: "Lass deinen erotischen Phantasien freien Lauf. Unser dunkles Abseits ist für noch so unterschiedliche Varianten der Lust gerüstet." - Doch wer nach der musikalisch grossartigen Laby-Volkshaus-Party mit dicken Eiern im Escherwyss-Club ankam, fand nur einen leeren grossen Saal vor, in dem wiedermal jegliche Homosexualität verboten war. Von Kuschelecke, Spielwiese oder Darkroom keine Spur.

Bevor ich mich also wieder mit der Security anlegen würde, fragte ich Kris vom Laby, welches denn nun das abwaschbare Sofa für die sexuellen Phantasien sei. Kris entschuldigte sich jedoch nur damit, dass dem Laby angeblich die Kuschelecke vom Vermieter verboten wurde. Ist also auch der Escherwyss-Club ein Lokal, das uns Gays nur als Geldesel ausnehmen, aber unsere Sexualität nicht akzeptieren will? - Nach zwei Stunden Escher-Wyss hatten wir trotz gutem Sound jedenfalls genug von der sexuellen Bevormundung und machten uns wie viele andere auch auf, um nach 20 Stunden tanzen endlich irgendwo einen Schwanz zu lutschen. Am Ausgang fragte ich nochmal bei der Security nach ihrer Meinung zur nicht vorhandenen Kuschelecke. Die Antwort war, dass das Laby die Flyer einfach ohne Absprache mit dem Club gedruckt hätte und dass man ja davon ausgehen müsse, dass nicht alle Gäste homosexuelle Handlungen mitansehen wollen.

Das klang ja wiedermal unglaublich. Wer mietet denn einen Club, ohne vorher abzuklären, was man dort machen kann? Auf jeden Fall macht man sich keine Freunde, wenn man noch Stunden vor einer Party auf grossen Plakaten Dinge verspricht, von denen man genau weiss, dass man sie nicht halten kann.

Und noch ein Tipp an alle Zürcher Heteros, die mit uns Schwulen Geld machen wollen: Man nennt uns Gays Schwanzlutscher, weil wir gern Schwänze lutschen. Wenn ihr das nicht akzeptieren könnt, dann geben wir unser heiss begehrtes Double-Income lieber in Berlin aus!

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BjoernSunshine
 Früher gab es Aera-Parties mit einfachen, handgestrickten Flyern auf billigem Papier. Im Aera war nichts perfekt, aber die Parties waren super, weil viele tolle Ideen dahinter steckten. Am Schluss gab es im Aera Hochglanzflyer, die Erwartungen weckten, welche die Parties aber nicht halten konnten.

Von den Labyleuten wissen wir, dass sie eigentlich fähig wären, erstklassige Parties zu organisieren. Aber mit der Kommunikation hatte das Laby schon immer ein Problem. Man kann nicht dauernd das Blaue vom Himmel versprechen, die Versprechen nicht einhalten und nachher wieder Loyalität von den Gästen fordern. Das machen die Gäste nicht mit.

Wohl ist man nach 30 kein Twen mehr, aber als Twen hat man normalerweise auch noch nicht das nötige Kapital, um eine eigene Firma zu gründen. Wenn also die 30-50-Jährigen nicht bereit sind, in die Szene zu investieren, dann tut es wohl niemand mehr.vor 13 Jahren
Waltraud
 kjell, du hast völlig recht. aber das hat man nun schon seit längerer zeit immer wieder feststellen können, dass die erwartungen, die man in die laby-leute gesteckt hatte, nicht erfüllt wurden. früher war das laby der tollste ort weit und breit; offenbar schwelgen viele noch in der erinnerung an diese coole zeit und glauben immer wieder, was vollmundig verkündet wird. aber leider leider sind diese zeiten nun schlicht und einfach vorbei - und zwar definitiv.
vielleicht aber kommt einmal irgendwer neues und hat genug innovations-potential und pepp, um eine ebenbürtige nachfolge für das ehemalige laby auf die beine zu stellen. viele von uns hoffen darauf, aber wir sind auch nicht mehr die twens, die wir damals waren.

ich hoffe immerhin, dass du dir dann doch noch irgendwo einen schwanz zum lutschen schnappen konntest! ;-)vor 13 Jahren

 

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