ZÜRIGAY SZENE

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14.08.2019

BjoernSunshine

Tolle Street Parade und prüde Angels

Von Heten gefeiert und von Schwulen gefeuert - manchmal kommt es anders als man denkt...

Der Wetterbericht sah hässlich aus, doch pünktlich zu Paradebeginn schob Petrus die Wolken weg und bekannte sich als Raver. Meine Freunde und ich trafen uns am Utoquai, wo ich wenige Minuten später schon einen Caipirinha offeriert und dafür keine Hose mehr an hatte. Wer kann schon einer schönen Dame widersprechen, die einen so direkt zum Nackttanzen auffordert? Okay, die meisten lassen sich länger betteln - bei mir reicht ein halber Caipirinha.

Als wir vor sechs Jahren von einem Schwulenhasser mit Penisneid angegriffen wurden, hatte ich mir geschworen, nicht nachzugeben und erst recht weiter für Freiheit zu kämpfen. Und auch diese Street Parade bestätigte mir wieder: 99% der Raver in Zürich sind gute, tolerante und freiheitsliebende Menschen!

Ich tanzte nackt durch die ganze Street Parade. Ab Opernhaus waren wir schon zwei Nackte und immer wieder Freude, Jubel, OMG, High Five und Selfies. Einfach unglaublich, wie viel Freude zwei nackte Pimmel bereiten und verbreiten können! Bis kurz vor Mitternacht nur Happyness und null Problemo und immer wieder "OMG!", "Ihr habt aber Eier!", "Darf ich mal anfassen?" und "Ihr seid die Geilsten!"

Dann fuhren wir zum Volkshaus an die Angels Flash Party. Der Sound war wie immer Circuit House oder wie es ein Kollege etwas gar abschätzig auszudrücken beliebte: "Kommerz***". Trotzdem waren sie alle da. Was soll man als Schwuler in Zürich sonst auch machen? Fast alle, die ich kenne, meckern an den Angel Partys über schlechte Musik und hohe Preise. Zuerst der horrende Eintritt. Dann noch fünf Franken für die Garderobe? Sechs Franken für viel Eis mit wenig Cola? Und nochmal extra 2 Franken für den Becher?

Was kriegt man dafür geboten? Eine einzige Tanzfläche mit grosser LED-Wand hinter dem DJ, ansonsten aber kaum Dekor und im ersten Stock nur eine lieblos hingestellte Abtrennung aus schwarzem Stoff, die vermutlich als Darkroom gedacht war. Ach ja, und da waren ja noch ein paar Gogo-Boys, die auf der Bühne gelegentlich Cowboy und Indianer markierten. "DirtyWest - Freedom Party" stand noch auf dem Flyer. Dirty war die Show nicht wirklich und Freedom? Da dachte ich: häng einfach mal den Pimmel raus und geniess deine Freiheit auf der Tanzfläche.

Nackt zwischen guten Freunden und vielen verschwitzten Männerkörpern vergass ich schnell, dass mir die Musik nicht wirklich gefiel und hatte eigentlich eine gute Party, bis mich plötzlich, aus heiterem Himmel morgens um 5 zwei Securityleute packten und ohne Vorwarnung vor die Tür stellten.

"Was zum Geier soll das? ", fragte ich.
"Du bist nackt!"
"Das bin ich doch schon den ganzen Tag und alle fanden es cool."
"Aber das hier ist nicht die Street Parade."
"Nein, es ist eine Gayparty. Sind Gaypartys etwa prüder als die Stadt Zürich im öffentlichen Raum? Oder glaubt ihr, dass ihr erwachsene Schwule vor dem Anblick von Schwänzen beschützen müsst?"
"Nein, wir haben kein Problem mit dir. Aber der Veranstalter will es so."

Interessant. Die Security machte nur ihren Job und sagte mir klar, dass es hier weder um Hausordnung noch um gesetzliche Auflagen ging, sondern nur um einen direkten Befehl des Veranstalters. Ein Rausschmiss ohne Kompromiss. Wiedereintritt nicht möglich. Nur wegen schlappen 15cm?! Früher war es in Zürich die Polizei, die uns Gays drangsalierte, die Erotik aus den Partys verbannte und deren Gäste vergraulte, dann waren es die Hausordnungen der Veranstaltungslokale und heute sind es also die schwulen Veranstalter selbst, die intolerant und antischwul agieren.

Als ich vor dem Eingang stand, hatte einer der Veranstalter, tatsächlich noch die Dreistigkeit, mir einen Flyer für seine Afterparty zuzustecken, den ich aber sogleich zerriss. Im Jubiläumsjahr "50 Jahre Stonewall" krieche ich keinem in den Arsch und zahle nochmal Eintritt für eine freiheitsverachtende Fake Freedom Party.

Nun leben wir in einem freien Land. Jeder Veranstalter darf die Regeln seiner Events selbst bestimmen. Und jeder Gast kann frei entscheiden, welche Partys er besucht und welche Labels er unterstützt. Wenn euch Freiheit egal ist und ihr gerne überrissene Preise für teuer eingeflogenes Mittelmass bezahlt, dann tut, was ihr nicht lassen könnt.

I am what I am! - und wenn ich für die Angels zu heiss bin, dann sollen sie ihren Club eben mit langweiligen Spiessern füllen.

Für mich gibt es bessere Partys als die der Angels: Explicit, Blutt, Harderoder Disco Bizarre im Club Schlaflos nächsten Samstag in Aarau zum Beispiel. Sogar ein Weekend in Berlin ist samt Flug kaum teurer als eine Party bei den Angels. Aber auf jeden Fall viel, viel geiler!

09.05.2019

BjoernSunshine

Blutt in der Sauna, geht das?

Und ob! Am 30. April luden die Organisatoren der Partyreihe "Blutt" (schweizerdeutsch für "nackt") zu einer Partynacht in der Sauna Moustache ein. Und natürlich trugen zu Beginn alle brav ein Handtuch um die Hüften, wie es verklemmte Schwule in fast jeder Sauna tun, zumindest solange sie nicht zu zweit in einer Kabine verschwinden. Alle bis auf, na ja, ihr wisst schon wer. Und irgendwann auch noch zwei weitere.

Die DJs legten coolen Sound auf: Melodisch elektrisch treibend mit Berliner Einschlag und auf der kleinen Tanzfläche vor der Bar entstand mit rund 20 Saunatänzern richtig gute Stimmung. Es tanzt sich echt gut, barfuss, nur mit Handtuch oder ohne. Und es sieht auch geil aus, wenn alle andern drum rum (fast) nichts am Körper tragen. Spätestens beim Nackttanzen merkt man aber, dass an einem solch neuartigen Event zwei Kulturen aufeinander treffen. Die Jungs aus der Partyszene beschwingt und erheitert rufen: "Na, wiedermal nackig?!" und die aus der Saunaszene blicken verstohlen nach unten und fragen: "Wie viele Zentimeter hat der denn?"

In Zürich sind seit gut 13 Jahren Tanz und Sex strikt voneinander getrennt und die meisten unter 30 kennen auch nichts anderes. Doch endlich kommt wieder Bewegung in die Szene. Mit Explicit und Blutt haben bereits zwei Partylabels ein Konzept wiederbelebt, das einst der Erfolgsgarant des Schwulen Nachtlebens war: Erotik auf der Tanzfläche.

Gays aus Amsterdam, Brüssel, Berlin oder Tel Aviv muss man es nicht erklären. Für Zürcher sage ich es ganz einfach: Der (schwule) Mann hat keine zwei Betriebsmodi. Kopf und Schwanz sind durch Nervenstränge verbunden und funktionieren tatsächlich auch gleichzeitig: Es ist bewiesenermassen möglich, mit Latte zu tanzen. Und wenn einen keine Moral-Security daran hindert, ist es hierzulande sogar legal. Es ist auch nicht verboten, unter der Dusche zu singen oder beim Sex eine Lightshow zu sehen und Musik zu hören. Nun stellt euch doch einfach mal vor, was man alles tun könnte, wenn man nackt und schwul wär, alle Hemmungen beiseite und ein DJ gute Musik auflegen würde... Kommen euch da nicht auch ganz heisse Ideen?

Von mir aus dürften alle Gaypartys so sein: Blutt, barfuss, mit Whirlpool, Dampfbad und Schaumkanone. Jede Menge geile Männer mit (fast) nichts als nackter Haut und purer Energie.

Die meisten meiner Freunde haben mir nicht geglaubt. Aber mir hat's an der Blutt im Moustache gefallen. Den Veranstaltern gefiel der Abend auch. Falls aus dem Experiment eine Reihe wird, bin ich auf jeden Fall wieder dabei und ich hoffe, ganz Zürich feiert mit!

14.03.2019

BjoernSunshine

Es war einmal vor 7 Jahren...

Dieses Foto aus Barcelona vor dem Nudismusverbot von 2012 begegnet mir immer wieder im Internet. Ich poste es hier (zensuriert gemäss Jugendschutz) als Protest gegen die Zensur und als Erinnerung, dass einem coole Dinge nur passieren können, wenn es auch coole Leute gibt, die Cooles tun.

Findet ihr es nicht auch langweilig, durch die Strassen zu gehen, wenn alle immer nur auf ihre Handys glotzen und jeder seine Attraktionen nur für sich behält?

Die Welt draussen ist eure Welt. Beschränkt euren Horizont nicht auf eure Handys! Gestaltet die Welt mit! Setzt euch für Freiheit ein und nicht für mehr Verbote. Und lasst die Welt teilhaben, an euren Luxuskörpern!

Ich will wieder nackte Männer sehen. In echt und 3D und nicht nur im Spiegel, in dunklen Kellern und im Internet.

12.03.2019

BjoernSunshine

Explicit - Ein Revival des erotischen Tanzpalasts?

"Queerness Uncensored" steht gross auf der Webseite und "Your Kink - Your Rules". EXPLICIT sei eine queere, Sex bejahende Tanzparty und ein Protest gegen schwule Zensur. Also genau das, was wir schon seit Jahren fordern.

Im legendären Laby, dem "erotischen Tanzpalast", gehörten Techno und Erotik untrennbar zusammen. Bis die Zürcher Stadtpolizei 2006 ein Sexverbot erliess und alle schwulen Partys damit kastrierte. Das Verbot wurde zwar drei Jahre später vom Obergericht aufgehoben, aber inzwischen hatten Romeo und Grindr die meisten Gayclubs bereits in den Ruin getrieben und die sexuelle Energie ins Internet gelenkt. Alle Gaypartys in Zürich, die es seither noch gab, litten unter halbleeren Tanzflächen, Defizit und prüden Hausordnungen, die wiederum einen Grossteil der Szene dazu brachte, nur noch privat Party zu feiern. Dabei wäre Erotik und Techno eine Kombination, die viel geiler einfährt als Koks am Küchenradio, aber im Gegenteil zur Egodroge eben nur funktioniert, wenn die Szene noch aktiv mitmacht.

La Messe in Basel, Schlaflos in Aarau und Utopia in Kloten haben gezeigt, dass Berlin grundsätzlich auch in der Schweiz möglich ist. Bringt Explicit das alte Konzept endlich wieder zurück nach Zürich?

Der kleine Kellerclub "Kauz" war schon ein paar Mal Schauplatz der Partyreihe "Blutt", auch wenn sich ausser mir kaum einer traute, nackt (Schweizerdeutsch: blutt) zu tanzen. Leider ist es seit Anfang 2018 um Blutt still geworden und auch "Game" hat seit über einem halben Jahr ohne Lokal keine Party mehr organisiert.

Kann Explicit die Gays wieder von ihren Handyapps zurück in die reale Welt locken? Ein paar coole Schwarzweissbilder und die zentrale Lage des Kauz sprechen dafür. Ein relativ hoher, erst auf Anfrage publizierter Eintrittspreis von 30 Franken für einen winzigen Club sprechen dagegen und musikaffine Clubber fragen sich, warum auf dem Flyer keine DJ-Namen stehen. Man spiele "deep Techno und hypnotic Techno", schreiben Dominik & Brian von Explicit. Das muss euch als Info genügen.

Ob Explicit ein Erfolg wird, erfahrt ihr am 29.3. im Kauz. Eigentlich müsste es ja, denn Sex sells und Konkurrenz auf dem Sektor gibt es in Zürich zur Zeit keine!

06.11.2018

pressetext

Angels Black Party Weekend

A splendid summer is almost over and the dark part of the year is approaching. But there is no reason for depression: The next Black Party Weekend will bring you comfort and a lot of pleasure. It stands under the motto of Anaconda. Anaconda is one of the biggest and most dangerous serpents of the world. Being used to strangling and devouring even bigger animals, she is master over life and dead, and, as a serpent, she is also symbol of seduction and sexual desire. So, don’t hesitate and join the savage realm of the BLACK PARTY WEEKEND ANACONDA! 9 DJs, representing the top of the world, a live show of star singer Meital de Razon, a spectacular decoration, Light shows and splendid visuals on a big LED screen, Dancers of Tarzan beauty and many more surprises are awaiting you!

24.09.2018

BjoernSunshine

Das schwule Zürcher Partyszene ist tot

Seit dem Konkurs des Club Q, dem letzten Lokal, in dem gelegentlich noch schwule Partys mit Proggi-DJs stattfanden, ist die schwule Partyszene praktisch tot. Die letzten Partylabels Game, Inside und Magiq finden kein Lokal mehr und ausser der Black Party der Angels und der Silvesterparty von Flexx (beide House-Music) steht für 2018 nichts mehr in der schwulen Agenda.

Wer heute Techno oder Proggy/Psy hören will, muss an unerotische Hetenpartys gehen, wo die rigide Hausordnung nicht mal das Tanzen ohne T-Shirt erlaubt, oder nach Basel, in den Aargau oder gleich ins Ausland fahren.

Beschämend, wenn man sich besinnt, wie hammergeil die Zürcher Gaypartys vor 10 Jahren noch waren. Damals, als es noch kein Online-Dating gab, waren die Zürcher Gayclubs von Samstagabend bis Sonntagnachmittag knallvoll und so heiss, dass es von der Decke tropfte. Nackte Oberkörper so weit man sehen konnte, fantastische Stimmung und jede Menge Sex in der Luft. Labels wie das Laby konnten ganze Hallen füllen und die Gayszene galt als Vorreiter der Partykultur.

Wie konnte so eine wunderbare Szene nur untergehen?

Gründe gibt es mehrere. Den Anfang machte 2006 die Zürcher Polizei, die mit ihrem Sexverbot und zermürbenden Personenkontrollen viele Clubber und Touristen verscheuchte. Bis Jahre später Erotik an Partys gesetzlich wieder möglich war, hatten sich bereits viele daran gewöhnt, zu Hause zu feiern.
Kurz darauf starteten Grindr und Romeo durch und saugten die Hälfte der Gays aus der Szene ab, die mehr Interesse am Sex als am Tanzen hatten.
Auch das Verhältnis der Gays zum Kommerz drehte sich um 180°. Zu Zeiten von Laby und Area war Kommerz noch ein Schimpfwort. Heute läuft kein Anlass mehr ohne Sponsor und muss wohl deshalb noch viel prüder sein, als die Polizei es je verlangte.
Und dann kamen noch die steigenden Mieten hinzu, die so manch einen halbvollen Gayclub in den Ruin trieben. Das T&M wurde verkauft und in Luxuswohnungen umgebaut, das Laby wurde abgerissen und auch an den Standorten von Aera und Stairs stehen heute neue, teure Wohnblocks.

Letztendlich sind die Gays aber selber schuld. Hetenclubs wie z.B. Hive oder Klaus demonstrieren, dass man mit einer loyalen Szene auch in Zürich rentabel Partys organisieren kann. Aber wenn die Gays heute lieber nur privat daten und am Küchentisch Koks ziehen, statt zu tanzen, dann will verständlicherweise kaum noch einer schwule Events organisieren.

Die meisten Gays unter 30 können sich wohl gar nicht vorstellen, was sie verloren haben. Für sie waren Tanzpartys schon immer asexuell, während Erotik schon immer nur im Internet begann und in privaten Schlafzimmern endete.

Ich kann euch nur raten: Fliegt einmal nach Berlin und erlebt eine Nacht z.B. an einer Revolverparty im Kitty. Dann wisst ihr, wie es in Zürich war, als es noch Schwule gab, die über den Rand ihrer Handys hinausblicken konnten.

Wir Gays könnten noch immer etwas bewegen... Wenn wir nur wollten und es auch täten.

13.08.2018

BjoernSunshine

Street Parade 2018: Viel Spass unter Heteros

Ja, ich hatte eine geile Street Parade und jede Menge Spass mit guten Leuten. Allerdings fast nur mit Heteros, während die Gays mich total enttäuschten.

Meine Party begann am Utoquai, wo ich mit 15 Freunden einen Treffpunkt ausgemacht hatte. Wir wollten mit Wagen 7 mitziehen, auf dem u.a. die Laby-Legende DJ Liquid Soul auflegte. Ich zog mit. Alle andern blieben stehen. Die Stimmung hinterm Synergy-Lovemobile war fantastisch. Der Sound sicher der beste seit 10 Jahren. Doch egal, wie oft ich der Gruppe Nachrichten und Bilder schickte, meine Freunde ignorierten mich völlig.

Ich weiss nicht woran es liegt? Bin ich alt und fett geworden? Liegt es daran, dass ich als letzter Gay keinen Hipster-Bart trage? Liegt es an meinem Outfit, dass 100 Heten ein Selfie mit mir wollen, aber meine Freunde mich wie Luft behandeln? Oder liegt es vielleicht doch nicht an mir sondern an den Egodrogen, die sich heute alle Schwulen reinpfeiffen und dann nichts mehr zustande bringen, ausser sich ziellos treiben zu lassen?

Warum gibt es keine schwulen Lovemobiles mehr? Und warum ist Zürichs Gaypartyszene heute fast ausgestorben? Könnte es sein, dass sich einfach kaum noch jemand für eine Idee engagieren kann, weil alle nur noch an sich selbst denken und im Rausch dahingleiten wollen, von Zufallsdate zu Zufallsdate, ohne Bindungen, ohne Verpflichtungen, aber eben auch ohne etwas Grösseres zustande zu bringen?

Wie gesagt, ich hatte Spass und freute mich, dass meine Zufallsbekanntschaften allesamt postiv waren und kein einziger aggressiv oder negativ reagierte. Aber wie viel mehr Freude hätten wir erleben können, wenn wir zusammen geblieben und miteinander gefeiert hätten? Vermutlich bin ich der einzige Schwule, der noch von sowas träumt.

Ich weiss, anonyme Dates und Unverbindlichkeit liegen im Trend. Beziehungen und Freundschaften sind out. Für Romantik gibts rosa Filter bei Instagram. Und wer wie ich noch von Gemeinschaft und Liebe träumt, sollte sich umpolen lassen und eine Frau heiraten. Nur Scheisse, dass Heilung vom Schwulsein nicht funktioniert.

07.08.2018

pressetext

Angels Flash Party at Street Parade Zurich

On the occasion of the famous Street Parade™, the biggest Techno Parade of the World, ANGELS will surprise the community with a ravishing new edition of the FLASH PARTY.

Main Party // FLASH PARTY // SUPERHERO// 11 AUGUST 2018// X-TRA

The Superheroes are back for a fiercely fun battle of super human dance! You all will be showing your super powers to create a party night out of this world! Don’t hesitate and come all out! The 2018 Zurich Street Parade is calling: DANCE LIKE THERE’S A SUPERHERO IN EACH ONE OF YOU!


The Party will take place on two floors:

FIRST FLOOR
In the Main Floor Angels Resident Star DJ Micky Friedman (Berlin) will spin as a Superhero and make you dance by his exciting tunes and rhythms. He will be supported by the unbeatable Star DJ Hector Fonseca (New York) and the young Angels resident Dj Allysson Luis (Zurich).

Of course you also will have the occasion to enjoy the exciting performance of the famous Gogo Dancers powered by Angels, who with their enthusiastic dances will inspire you to feel and act as super -Hero..


SECOND FLOOR
The extremely cool and snazzy Swiss duo DJ Glitzerhaus will be spinning a very special music cocktail to our guests at the Smoker's Lounge.


Of course


Be ready, the other Superheroes are waiting for you!

LINE UP:

- DJ Micky Friedmann (DE)

- DJ Hector Fonseca (USA)

- DJ Allysson Luis (CH)

- DJ Glitzerhaus (CH)
- Angels Dancers (EU)
Angels’ FLASH PARTY will be held at Club X-TRA, featuring different levels and rooms for an ultimate clubbing adventure in lights, visual, lasers and supersized evil…ehmm…robots! So make sure you beam in and vaunt yourself in the superhero you feel is deep in you! Thumbs up to the ones who come in witty costumes! Or just come as you are - but be ready to have some serious cosmic fun! The dance floor is all yours! We are the heroes of our time ;)
Tickets

Pre-sale locations in Zurich: Cranberry Bar,, Les Garcons, Moustache & Männerzone. Online ticket sale (print@home): www.angels.ch or Ticketino (www.ticketino.com) with numerous box offices.

18.05.2018

BjoernSunshine

Was man über GHB/GBL wissen sollte

Die Presse nennt sie K.O.-Tropfen, einige nennen es Liquid Ecstasy, an Partys nennt man es schlicht "G". Die einen trägt es in wunderbare Höhen, die andern mit der Ambulanz ins Spital. Was ist dran an dem Zeug, das Partyboys lieben und die Kontrolleure am Eingang des Berghains hassen wie die Pest?

Auf Wikipedia findet man viele interessante Fakten, die jeder Konsument und Veranstalter kennen sollte. Hier eine kurze Zusammenfassung:

GHB, GBL oder BDO wirken in geringer bis mittlerer Dosis (GHB: etwa 1,0 ml bis 5,0 ml; GBL: etwa 0,5 ml bis 2,5 ml) stimulierend, aber in höherer Dosis narkotisierend.

Für Partyveranstalter ist GHB/GBL ein Horror. Die Fälle, in denen fremde Leute anderen K.O.-Tropfen ins Glas schütten, um sie zu vergewaltigen, sind zwar oft nur aufgebauschte Presseenten, aber wenn überdosierte Partygäste ins Koma fallen und keiner mit Sicherheit weiss, was sie alles geschluckt haben, bleibt dem Veranstalter nur, die Ambulanz zu rufen, wenn er im seltenen Fall einer ernsten Komplikation nicht wegen unterlassener Hilfeleistung drankommen will.

Das Gefahrenpotential bei Monokonsum und richtiger Dosierung wird zwar als relativ gering eingeschätzt, aber richtig dosieren, wenn man high ist, ist gar nicht so einfach. Das Hauptproblem: GHB beeinträchtigt das Kurzzeitgedächtnis, man vergisst, dass man soeben etwas genommen hat und nimmt gleich noch eine Pipette mehr. Die zweitwichtigste Safer-Use-Regel bei GHB nach "Finger weg vom Mischkonsum" ist deshalb gegenseitige Kontrolle. Wenn ihr G nehmt, dann nehmt es gemeinsam und schaut gemeinsam auf die Uhr, um nicht zu früh nachzuschütten. Auch wenn du keine ernsten Schäden davon trägst - sabbernd zwei Stunden in einer Ecke zu liegen, während deine Freunde feiern, ist doch eigentlich ziemlich doof.

FINGER WEG VOM MISCHKONSUM!

GHB + Alkohol kann zu Atemlähmung und Erstickungstod führen. GHB + Milch oder Milchprodukte führt zu Erbrechen. GHB + Heroin oder Ketamin ist sehr gefährlich, aber auch Antidepressiva oder einige antiretrovirale (Proteasehemmer, z. B. Crixivan, Invirase, Kaletra, Norvir, Reyataz) oder potenzsteigernde (z. B. Viagra, Poppers) Medikamente können zusammen mit G zu einem Kreislaufkollaps führen.

Koffein gilt als natürlicher Blocker, was allerdings nur in begrenztem Rahmen funktioniert und eine fette Überdosis auch nicht mehr retten kann. Koffein, Speed oder Kokain sind im Mischkonsum mit G ebenfalls problematisch, denn sie verzögern die Wirkung, weshalb Konsumenten oft zu früh nachlegen und kurz darauf umkippen.

Ich habe selbst schon viele Partys organisiert, viele "G-Leichen" versorgen und zwei Beerdigungen von Drogentoten (beide Male Mischkonsum mit G) beiwohnen müssen. Ich will nicht den Moralapostel spielen und euch zur totalen Abstinenz ermahnen. Alk saufen ist nicht besser als Drogen nehmen und die heutige Einteilung in legale und illegale Drogen hat wenig mit deren Gefährlichkeit zu tun.

Aber was immer ihr mit eurem Körper und eurer Gesundheit tut. Schaut gelegentlich in den Spiegel, fragt euch ehrlich, ob ihr das, was ihr tut, noch im Griff habt oder ob ihr mühsam Argumente konstruiert, um zu verschleiern, dass eigentlich schon lange die Drogen euch im Griff haben. Drogen lösen keine Probleme. Sie sind eine Risikosportart wie Fallschirmspringen. High sein ist geil, aber Abstürzen ist Scheisse.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/4-Hydroxybutansäure
http://saferparty.ch/ghb-gbl.html

23.04.2018

BjoernSunshine

Nackt auf dem Snowboard

Scheiss auf die Schneequalität - nackt snowboarden ist geil!

Es wollte zwar wiedermal kein Schwuler mitkommen, weil meine schwulen Freunde leider zu 99% Höhlenmenschen sind, die nur dunkle Keller mögen, aber mein Schatz und ich hatten unglaublich viel Spass am Sonntag bei 26°C und noch heisserer Frühlingssonne auf 2000m.

Morgens um 10 standen an der Talstation Engelberg/Titlis alle noch im dicken Wintermantel wie im Januar, obwohl es schon fast 20°C und wolkenloser Himmel war. Nach kurzem Zögern (wie verrückt bin ich eigentlich?) liess ich dann doch sämtliche Kleider im Auto und machte mich nur mit Aussiebum's und 50+Sonnencreme auf ins Skigebiet. Die asiatischen Touristen vor dem Ticketschalter waren begeistert und wollten alle den sonderbaren Eingeborenen betatschen und natürlich Selfies knipsen.

Auf dem ersten Sessellift war es im Schatten noch etwas kühl, dann aber nur noch Sonnenschein den ganzen Tag. Das Gefühl, wenn einem beim Snöben der kühle Wind um die Nippel streicht und gleichzeitig die Sonne mit weiss Gott wie vielen Megawatt auf die Haut brennt, ist einfach unbeschreiblich geil. Keine Ahnung, warum ausser mir niemand solche Dinge tut.

Ich muss wohl verrückt sein. Total verrückt! Aber ich bereue nichts!

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