ZÜRIGAY SZENE

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30.11.2006
26.11.2006

BjoernSunshine

Eierkontrolle vor dem Laby

Gestern Abend fand nun endlich das 13. Jubiläum im Labyrinth statt. Und ich muss sagen, die Party war wesentlich besser als unter den gegebenen Umständen erwartet, auch wenn die Stimmung natürlich nie das Niveau früherer Jahre erreichte. Tatsächlich durften wir bis in den frühen Morgen feiern, ohne dass die Polizei den Strom abdrehte.

Die Stadtpolizei war diesmal anderweitig beschäftigt - nicht etwa beim Verbrecher jagen, denn wir wollen ja nicht vergessen, wer der wahre Feind des Staates ist: Man schnappte sich die Partygäste diesmal einfach erst zwischen Club und Bushaltestelle. Wie wir also brav ohne Auto in Richtung des öffentlichen Verkehrs spazieren, spricht uns ein schmächtiger Junge in coolen Partyklamotten an: "Personenkontrolle. Hände aus den Hosentaschen, und würden Sie bitte mitkommen...". Auf dem McDonalds-Parkplatz steht ein grüner Kastenwagen und ein stämmiger Kerl in Uniform. Dann geht es los: Ausweiskontrolle und peinlich genaue Durchsuchung aller Klamotten. Im meinem Portemonnaie wird jede Münze umgedreht. Dann muss einer nach dem andern in den Kastenwagen. Schuhe ausziehen und Socken umdrehen - immer noch nichts gefunden. Also heisst es zu guter Letzt Hose runter. Und "würden Sie bitte Ihren Hodensack ganz nach oben ziehen... Bitte noch ein Stück!" Ich schwieg um nicht zu provozieren. Immerhin, unter die Vorhaut und in den Mastdarm hat mir der Bulle die Taschenlampe nicht gesteckt. Aber das kommt wohl erst nächste Woche...

"Nichts für ungut", meint der Uniformierte, als uns wieder ein Bus davon fuhr. Wer am Sonntag Vormittag vor einem schwulen Partyclub spazieren geht, macht sich nun mal verdächtig. 20 Minuten später im Bus legen sich meine gütlichen Gedanken und ich verspüre irgendwie Lust auf Rache, verbunden mit einer Ohnmacht gegenüber dem allmächtigen Polizeistaat. Eine gewisse Sympathie für Randalierer und Vandalen kommt in mir auf. Zum ersten Mal in meinem Leben verspüre ich den Drang, im Bus die Polster zu zerschneiden. Doch zum Glück hat gerade niemand ein Messer dabei. Wir sind eben noch alle neu unter den bösen Buben.

Noch eine halbe Stunde später ist mein Realismus zurück. Es ist nun mal eine Tatsache: Die Polizei stand noch nie besonders auf Schwule, und Partygäste gelten bei den Herren in Blau sowieso alle als Junkies und Sozialschmarotzer. Liebe Polizei, wisst ihr eigentlich, wieviel Steuern wir für euch bezahlen?! - Offensichtlich schwimmt eure Abteilung im finanziellen Überfluss, und vor lauter Langeweile wisst ihr nicht, wo ihr eure Ressourcen einsetzen könnt. Und dummerweise sind wir Schweizer so ein langweiliges Volk ohne Mafia und Strassengangs, das euch (ausser am 1. Mai) keine richtige Action bietet. Also bleibt mir nur ein Aufruf an die lieben Zürcher Stimmberechtigten: Halbiert der Polizei endlich den Etat, damit sie sich wieder darauf beschränken muss, Verbrecher zu jagen, anstatt mit euren Steuergeldern anständigen Bürgern unter die Eier zu leuchten!

06.11.2006

BjoernSunshine

Police closed Labyrinth Club

It should have been a glorious 13th birthday party but one hour after door opening the police closed the club after they found 30 drug portions (ecstasy, cocaine, GHB, marihuana) in the staff rooms. The boss was arrested and also his appartment was searched. The party guests told us that they could leave the club without beeing searched but the police found another 50 portions of drugs thrown away on the floor of the club.

The police raid strikes the club very hard on its biggest event. Zurichs party people are badly remembered of last years drug raids at the clubs Spider Galaxy, Q and Dachkantine.

05.11.2006

BjoernSunshine

Labyrinth Club von Polizei geschlossen

Gestern Samstag sollte im Labyrinth die 13. Geburtstagsparty des Clubs gefeiert werden. Die angekündigte 30-Stunden Party wurde aber schon nach einer Stunde von der Polizei beendet. Nach Angaben von Partygästen konzentrierte sich die Polizei auf die Durchsuchung der Personalräume. Die Gäste seien nicht durchsucht worden.
Für den Club ist der Abbruch der aufwändig inszenierten Grossveranstaltung ein harter Schlag, und bei den Gästen wurden böse Erinnerungen an die Razzien des vergangenen Jahres in Spider Galaxy, Club Q und Dachkantine wach.

 

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