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30.04.2008

BjoernSunshine

SHAFT am 3.5. auch nicht bewilligt

(shaft) Die Shaft findet am kommenden Samstag, den 3.5. definitiv nicht statt. Die Einsprache wurde von unseren netten Stadtbehörden leider noch nicht beantwortet. Wie schon vor einem Monat vermutet, werden sie es so lange wie möglich hinauszögern. Sollte der Club aber in den nächsten Tagen wieder eine Bewilligung MIT Musiker erhalten, werden wir vielleicht eine Party vor dem nächsten regulären Termin schmeissen. Wir melden uns...

Poll: The SHAFT mens party has been prohibited twice by the government. How should the organisers react? How far would you go for a SHAFT party?

23.04.2008

pressetext

Schwule Sonntagsschule

(beloved) Ab Sonntag, 4. Mai ist fertig mit dem Lotterleben. Ab dann geht der Bub wieder schön brav und wie es sich gehört jeden Sonntagabend in die Sonntagsschule. Und die Flegel, die schon am Freitag und am Samstag gesündigt haben, müssen erst recht Manieren lernen und Busse tun.

Für die ganz bösen gibt’s zur Strafe hammerharten Sound an die Ohren, während sich die lieben im Himmel in die Lounge kuscheln dürfen. Die geeignete Methode, um den Jungs das sündige Leben auszutreiben, ist es ihnen vor Augen zu führen. Und dafür gibt es wohl keinen besseren Laden als das LongStreet – früher ein Puff und jetzt ein Szeneclub mitten im Sündenpfuhl Zürichs, an der Langstrasse 92.

Wer ab jetzt am Montagmorgen ein seliges Lächeln auf der Lippe hat und vielleicht noch nicht ganz fit aussieht, ist entschuldigt, denn er war ja nur in der Sonntagsschule…

Sonntagsschule, der neue schwule Sonntagabend in Zürich. Jeden Sonntag, 20h ab 4. Mai im LongStreet an der Langstrasse 92, Zurich, www.sonntagsschule.ch, www.longstreetbar.ch

18.04.2008

BjoernSunshine

Wiedergeburt der Spidergalaxy im Loop38

Da flatterte uns gerade eine sensationelle Pressemeldung ins Haus:

Am 3.05.08 Zeit 23.00 uhr ist die grosse Wiedergeburt Party von Spidergalaxy und der Comback von Smokingfish im Loop38.

Mit in der Partei ist auch Smokingfish der seine Partys früher auch im spidergalaxy gemacht und gefeiert hat. nach einen 2 jährigen aufenthalt in Arabien ist er wieder im land und startbereit zusammen mit uns das loop38 in ein neues Konzept einzuführen.

Ihr seid alle herzlich eingeladen an der grosse Eröffnungs feier von 03.05.08 mit uns mal richtig zu feiern.


Eine Wiedergeburt der legendären Spidergalaxy? - "Die haben Mut", meinte mein Freund. Wer von euch die alte Spidergalaxy an der Geroldstrasse kannte, weiss warum. Die Spider war der After-After-After-Partyclub in dem man am hellichten Sonntag Nachmittag die Zivilisation hinter sich lassen und in eine Welt eintauchen konnte, in der es angeblich niemals hell wurde. Es war in der Zeit, als in Zürich das Weekend am Donnerstag Abend begann und ohne Unterbruch nicht vor Montag Abend aufhörte. Die Spider war eine unkonventionelle Welt im Untergrund. Voller Kreativität: Am Rand des Dancefloors stand ein lila Pferd. In den Darkroom schlüpfte man durch eine Möse, und neben den Pissoirs stand ein Ledersessel für alle die gern andern beim Pinkeln zuschauen. Zu Anfang war die Spider ein Gayclub - gegen Ende ein Auffangbecken für alle, die das Ende der Nacht nicht wahrhaben wollten. Natürlich funktionierte diese Welt nicht ohne Drogen. Die Spidergäste flogen durch die Wochenenden, und wenn am Montag morgen die Bankangestellten der ZKB im Anzug zur Arbeit hasteten, lagen sich oftmals auf dem gegenüberliegenden Trottior noch die Partygäste träumend in den Armen.

Kein Wunder also, dass die biedere Gesellschaft zurückschlug: Am 3.4.2005 stürmte die Polizei den Club mit einem massiven Überfallkommando inklusive Fernsehteam, verhaftete Hunderte von Gästen und Personal (Razzia in Spidergalaxy). Es war der Auftakt der Zürcher Clubrazzien, und der Tag, an dem die Partyszene einen neuen Namen lernen musste: Polizeivorsteherin Esther Maurer.

Die Organisatoren der Spidergalaxy, René und Gianfranco waren vorerst auf Eis gelegt. Erst 2 Jahre später, am 19.5.2007 wagten Sie die Eröffnung eines neuen Clubs: Loop38 neben dem Labitzke, just in der Zeit, als Esthers Truppen aus vollen Kanonen auf die Szene ballerte und dem Labyrinth das Patent entzogen wurde. Das Loop war gezwungen, den Behörden in den Allerwertesten zu kriechen. Die Partygäste waren wenig begeistert von der knallharten Security, der Videoüberwachung auf den Toiletten und dem fehlenden Darkroom. Und so konnte auch die gute Soundanlage den Dancefloor nicht füllen.

Jetzt kommt die Spidergalaxy zurück. Ein Label, das in den Köpfen der Polizei Alarmglocken läuten lässt. Sex und Drogen wird man in der neuen Spider vergeblich suchen, dafür werden sich die Zivilfahnder sicher schon um die goldene Jahresmember bewerben, denn wer am Sonntag Mittag immer noch tanzt, muss einfach ein Verbrecher sein! Kann die Spidergalaxy trotzdem in Zürich 2008 wieder aufleben? Gibt es eine Spider ohne Sex und Drogen? - Viele von euch werden jetzt rufen: "Ja, man braucht keine Drogen um Partys zu feiern!" Andere werden antworten: "Ja, und Frauen brauchen auch keinen Orgasmus um Kinder zu kriegen!"

15.04.2008

BjoernSunshine

Street Parade in Zürich ohne Musik

Bars und Restaurants erhalten dieses Jahr an der Street Parade keine Bewilligungen mehr für Gartenbeizen mit Musik. Also keine Party im Rosenhof, auf dem Hirschenplatz, oder vor Cranberry und Odeon. So habe der Stadtrat entschieden, wie ein Sprecher des Polizeidepartements gegenüber der Zeitung 20minuten bestätigte. Nach der Euro08 müsse man die Bevölkerung vor Lärm schützen. Ausserdem wolle man so auch gegen die Zunahme von Alkoholkonsum und Ausschreitungen an der Street Parade vorgehen.

Zuerst bringt man der ehemals friedlichen Partyszene das Saufen und Raufen bei, und dann dreht man ihnen den Saft ab. Ein weiterer Stein Zürichs auf dem Weg zur langweiligsten Stadt Europas Nummer 1...

04.04.2008

BjoernSunshine

SHAFT wegen Lärmklage polizeilich verboten

(shaft) Hallo Männer.

Leider haben wir Euch eine sehr sehr schlechte Nachricht mitzuteilen:

Aufgrund einer unfairen und unberechtigten Klage wegen Lärmbelästigung ist es uns polizeilich untersagt, am kommenden Samstag eine Party im Labitzke zu veranstalten!

Wir würden euch, wie immer, eine schöne Männernacht bieten - dies wird uns jedoch durch eine behördliche Verfügung verboten!

Wir hoffen, Euch in einem Monat wieder eine Shaft-Party präsentieren zu können!

Euer Shaft-Team!

04.04.2008

BjoernSunshine

Saufende Jugend in Polizeigewahrsam?

Zürich hat ein Problem: Die Jugend besäuft sich in der Öffentlichkeit. Der Stadtrat (zuvorderst Polizeivorsteherin Esther Maurer) hat deshalb beschlossen, betrunkene Jugendliche und junge Erwachsene, welche die öffentliche Ordnung stören, fortan in polizeilichen Gewahrsam zu stecken.

Was vielen "aufrechten Bürgern" recht ist, ist juristisch und politisch äusserst bedenklich. Freiheitsentzug für eine "Störung der öffentlichen Ordnung" ist nicht zulässig, betont Viktor Györrfy (Demokratische Juristen Zürich) in einem Interview des Tages-Anzeigers.

Aus den Clubrazzien und Darkroomschliessungen wissen wir, dass die Polizei z.B. auch schwulen Sex im Wald oder in einem Club als "Störung der öffentlichen Ordnung" ansieht. Und es kann nicht angehen, dass nun plötzlich homophobe Polizisten die Macht erhalten, schwule Jungs z.B. wegen Fummeln im Park in eine Zelle zu sperren!

Jungs die saufen sind eigentlich nicht neu. Auch wir haben im Militär zuerst mal Bier saufen gelernt und als Studenten auch schon mal auf die Niederdorfstrasse gekotzt. Nur war es uns danach sicher 4 Wochen lang voll peinlich. Und genau das ist der Unterschied zu früher: Die heutigen Jungsäufer haben total das Mass verloren und besaufen sich fast täglich ohne sich dafür zu schämen.

Das Problem ist ein rein kulturelles: Unsere Gesellschaft ist so spiessig geworden, dass man als Jugendlicher offensichtlich nur noch saufen kann, um sich von ihr abzugrenzen. Als wir 20 waren, gab es heisse Underground-Parties, Gruppensex und bewusstseinserweiternde Substanzen, die man legal im Smart Shop kaufen konnte. Natürlich waren unsere Eltern davon auch nicht begeistert, aber die Polizei hatte damals noch Wichitgeres zu tun, als Super-Nanny zu spielen. Wir hatten unser Leben noch selbst in der Hand und (dank so gelernter Eigenverantwortung) wesentlich besser im Griff als die Jungs von heute.

Die Politik ignoriert die Ursachen und macht weiter mit Symptombekämpfung: Immer neue Regeln und Verbote, immer mehr Macht der Polizei, immer mehr Einschränkungen der persönlichen Freiheit, immer mehr Extreme und immer weniger Vernunft. George Orwell, wir kommen...

 

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