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24.09.2013

pressetext

696 club: Wiedereröffnung geplatzt

Wir bedauern Ihnen mitteilen zu müssen, dass die Neu-Eröffnung des 696clubs an diesem Freitag/Samstag, 27./28. September 2013 nicht stattfindet.

Das gilt auch für die weiteren geplanten Veranstaltungen der derzeitigen Mieter.

Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen haben die neuen Mieter einen gültigen Mietvertrag mit uns abgeschlossen, es jedoch unterlassen, die vertraglich vereinbarten Mietzins- und Sicherheitszahlungen zu leisten, weshalb das Mietverhältnis nicht angetreten werden kann. Wir werden uns sämtliche damit verbundenen Schadenersatzforderungen vorbehalten.

Weiter möchten wir festhalten, dass die von den Mietern beauftragten Agenturen, Medien, DJs (insbesondere DJ Madhouse) und Künstler und allenfalls weitere Kreise ebenfalls zu den Geschädigten zu zählen sind.

Wir bedauern diesen Umstand sehr und sind zuversichtlich, demnächst mit neuen Mietern ein neues, erfolgreiches Kapitel in der 16jährigen Geschichte des Clubs an der Badenerstrasse 696, 8048 Zürich, schreiben zu können.

Thys Flueler
Bad696 GmbH
8048 Zürich

Beitrag zur Neueröffnung

23.09.2013

BjoernSunshine

An welche Party würdest du gehen?

Letztes Jahr habe ich diese Umfrage gestartet. Die Resultate sind eindeutig: Die meisten Gays (41%) stehen auf kleine private Sexpartys ohne DJ, etwas weniger auf heisse Techno-Underground-Clubs (28%). VIP-Anlässe, Studentenpartys und Megaraves sind out.

Die Umfrage läuft noch. Ihr könnt noch immer abstimmen (Link siehe unten).

Es zieht also in erster Linie der Sex, auch dann wenn die Lautsprecher schärbeln. Die stickig, heisse Underground-Party mit verschwitzen (halb)nackten Männern kommt aber immer noch 3x besser an, als der gemischte Megarave ohne Darkroom (9%) oder fast 5x besser als die gestyle VIP-Lounge (6%). Der Preis scheint nicht ausschlaggebend zu sein. Die Studentenparty mit Pop, Charts und Bier für 2 Euro kann nur 8% begeistern. 9% gaben an, lieber ins Kino zu gehen.

gaYmeBoys hat im Vergleich zu anderen Gayplattformen noch einen relativ hohen Anteil an Schweizer Partypeople. Bei Romeo oder Grindr geht es fast nur um Sex und dort wäre die Umfrage vermutlich noch deutlicher zu Gunsten der privaten Sexparty ausgefallen.

Gemäss Umfrage besteht das Rezept für einen erfolgreichen Gayclub also aus 41% Sex; 28% Underground, Techno, Schweiss und nackter Haut und einer kleinen Beigabe aus 6% VIPs, 9% Shows und 8% Popmusik.
Warum nur verzichten so viele Zürcher Gay-Veranstalter von vornherein auf Sex und Underground-Feeling und konzentrieren sich auf das, was die Meisten langweilt? Weil sie Angst haben, dass irgendwann Mamma vorbeikommt?

Chartspartys mit Klemmschwestern sind ein Nischenprodukt. Die grösste Zielgruppe hängt zu Hause rum und wartet darauf, endlich mal eine richtig geile, schwule Party zu erleben. Man muss sie nur abholen und nicht gleich von der Security rausschmeissen lassen.

Poll: To which party would you go?

20.09.2013

BjoernSunshine

Angels Black Unchained: 3 Tage Megaparty

Vom 1. bis 3. November wollen die Angels auf den Putz hauen, wie nie zuvor:

"Angels wants you to let go, smash taboos and free your deepest kinkiest desires on the dance floor. Break the bondage! Get ready to be unchained in Zurich’s first time ever three continuous days of nonstop party sin."

Hey Leute, da könnt ihr aber Gift drauf nehmen, dass ich das wörtlich nehme: Tabus smashen und kinky Begierden auf der Tanzfläche ausleben? Die letzten Jahre musste man für solche Erlebnisse immer extra nach Berlin fliegen. Ich glaub das Berghain wird uns Anfang November vermissen...

Viele von euch denken jetzt sicher, grosse Worte in der Werbung haben schon viele gespuckt. Tatsächlich ist es in Zürich Mode geworden, Flyer mit heissen Jungs und viel Sex-Vokabular zu bedrucken, aber an der Party dann doch jede Latte im Ansatz zu ersticken. Warum soll das bei den Angels anders sein? - Einfach weil ich die Jungs jetzt drauf festnagle!

Die Angels haben sich in Zürich zum absoluten Top-Event hochgearbeitet. Ein Weekend mit 2 Partys plus Afterhour. Das schafft ihr nicht mit Zürchern allein. Da müssen Touristen aus halb Europa kommen. Und wenn die diesen Flyer samt Pressetext sehen, dann haben sie Erwartungen, die ihr nicht enttäuschen dürft. Der kleine Zürigay lässt sich ja noch manchmal von einem Security einschüchtern und zieht etwas schmollend den Schwanz ein, aber Gays aus London, Berlin oder Amsterdam, die so aussehen, wie der Typ, der auf dem Flyer Ketten sprengt, die lassen sich garantiert nicht sagen, dass sie an einer "Unchained Black Party" den Prügel im Höschen lassen müssen, nur weil sonst irgendeine imaginäre Oma, die noch nie ein Schwänzchen gesehen hat, vor Schreck in Ohnmacht fallen könnte.

Nein Jungs, diese Versprechen sind echt. Und falls ihr lieben Angels (und Flexx) jetzt aus allen Wolken fallt, dass ein Schweizer Presseheini tatsächlich Englisch versteht und beim Pressetext 'nen Ständer kriegt, dann habt ihr noch fast 6 Wochen Zeit, die Zeilen auf Deutsch zu übersetzen und eure liebe Security von Volkshaus und Kaserven damit vertraut zu machen, dass "smash taboos" und "deepest kinkiest desires" definitiv nichts mit Kindermädchen sondern mit GROSSEN, HARTEN SCHWÄNZEN zu tun hat.

So, jetzt hab ich's gesagt und krieg garantiert nie mehr im Leben eine Google Werbung auf die Seite.

Ach ja, die DJs - Googelt (oder bingt) die Namen und hört euch den Sound an. Meine Meinung ist da eh relativ. Ich werde auf jeden Fall den Abend nicht nur fickend auf dem Klo verbringen - ihr wisst, was ich meine ;-)

Tickets und Infos: www.angels.ch

17.09.2013

BjoernSunshine

696 club: Wiedereröffnung

Der 696-Club in Zürich Altstetten steht wieder unter neuer Leitung. Tommy Steiner und Dominic Kobel heissen die neuen Chefs. Die Namen kennt man vom Ikarus und vom T&M. Nach Aussage des Vermieters Thys wollen die beiden mit verschiedenen Veranstaltern unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.

Die Eröffnungsparty startet am 27. und 28. September mit DJane Pinklady (Italien), DJ QBass, DJ Christiano S und Travestieshows mit Mona Diva (Deutschland). Türöffnung ist jeweils um 22 Uhr und der Eintrittspreis ist mit 10 Fr. inkl. Garderobe schon mal sehr entgegenkommend.

Der zuerst verbreitete Flyer zusammen mit "Diva", "Lady", "Pink" und "Travestie" erweckte schon die Befürchtung, man wolle das Heaven und sogar das ehemalige T&M auf der tuntigen Seite überholen. Der neue Flyer kommt da schon viel männlicher daher und wenn solche Jungs tatsächlich auch im Club auftauchen, müsste nur noch die DJane die Schlager brav im Koffer lassen und dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Das 696 an der Badenerstrasse 696 in Zürich West hat eine bewegte Vergangenheit. Von Fetisch- bis Goa-Partys, den letzten Events des legendären Labyrinths bis zu Family Affair und Shaft. Während alle anderen Gaypartys das Fähnlein nach Heterostandards ausrichteten, die Erotik von der Tanzfläche verbannten und Darkrooms schlossen, durfte man im 696 noch tanzen und nackt und frei sein, ohne sich mit selbsternannten Moralaposteln abzumühen. Ein kleines Paradies im überregulierten Zürich. Leider fand die schöne Zeit zur Street Parade 2013 ein jähes Ende, als sich Willi P, der Veranstalter der Familiy Affair mit den damaligen Geschäftsführern nicht einigen konnte und die letzte grosse Party platzen liess.

Nun geht der Club also wieder auf und wir hoffen, dass die neuen Betreiber den Spagat zwischen kommerziellen Interessen und Underground-Clubtradition schaffen und mehr bieten, als nur leckere Jungs auf dem Flyer. Die Nachfrage nach guten Gaypartys in Zürich wäre vorhanden und zwischen den braven, sexfreien Kommerzpartys in der Innenstadt und dem Sexclub ohne Tanzfläche in Schlieren klafft nicht nur geografisch eine ziemliche Lücke. Aber das Vertrauen der Gäste muss nach den unzähligen Pleiten der letzten Zeit erst wieder erarbeitet werden. Wir wünschen den beiden viel Erfolg und hoffen auf eine heisse Partyzukunft, in der wir wieder häufiger nach Altstetten statt nach Berlin jetten...

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Inzwischen gibt es ein Statement von Stephan (696) zur Frage nach Partylabels und Erotik:
"Familie Affair und Shaft wurden angefragt ob Interesse besteht die beiden Partys weiter zu führen. Die Leute von Shaft sind sich nicht sicher ob sie die Partyreihe weiter führen werden. Von der Family Affair haben wir noch nichts gehört. All unsere anderen Partys sind gemischt, der Fucking Friday bezieht sich mehr auf den 3. Freitag im Monat, KEIN GELD MEHR. Da unsere Partys gemischt sein werden, auch Lesben und Heteros zu den Gästen zählen, wird es an diesen Abenden kein nacktes rumgetanze geben, SORRY. In Zukunft besteht auch die Möglichkeit von Fetish Partys etc. diese würden jedoch als solche auch beworben werden. Stephan"

"kein nacktes rumgetanze, SORRY" - Schon wieder müssen wir also aus Rücksicht auf angeblich intolerante Lesben und Heteros unsere Freiheit aufgeben. Wenn das in Zürich so weiter geht, werde ich noch Lesben- und Hetero-Hasser! Früher nannte sich das Laby "erotischer Tanzpalast" und verdiente sich mit diesem Konzept eine goldene Nase. Intolerante und prüde Typen, die an uns Gays herummeckern, liess der Türsteher damals gar nicht erst in den Club rein. Die coolen Lesben und Heteros, die damals und bis vor kurzem auch im 696 zu den Stammgästen gehörten, wussten diese Politik sehr zu schätzen.

Wie auch immer - am 18.10. ist Hustlaball in Berlin und da kommt es garantiert niemanden in den Sinn, geile nackte Jungs aus Rücksicht auf Lesben und Heteros zu verbieten...

Wiedereröffnung geplatzt

 

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