ZÜRIGAY SZENE

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15.05.2015

BjoernSunshine

White Party Splash Review

Die White Party der Angels ist die grösste Gay Party der Schweiz. Dieses Jahr fand sie zum ersten Mal im X-tra statt, einer Location, die kleiner ist als das Volkshaus, in dem die Party bis anhin gastierte. Nach dem viel diskutierten Garderobenproblem der Black-Party im Herbst musste sich etwas ändern. Und diesmal haben die Angels das Eingangskonzept wirklich perfekt gelöst. Absolut Null Wartezeit. Super Kompliment! Auch der zusätzliche WC-Wagen zeigt, dass die Angels die Kritik ihrer Gäste aufnehmen und konstruktiv umsetzen.

Die ersten Minuten vergingen wie im Flug. Umso schneller waren wir auf der grossen Tanzfläche und da verflog die Begeisterung leider innert Minuten. Der Barman brauchte für zwei Drinks länger als die Garderobe für 20 Jacken und Hosen und die Musik war derart lahm, dass wir beim Warten auf das Bier fast zusammen mit ihm eingeschlafen wären.

DJ Angel O. hatte das Warmup zu besorgen. Das heisst auflegen, bevor der grosse Star des Abends kommt. Und Carlos Gallardo wollte halt nicht vor 1 Uhr. Also zog Angel O. die Warterei in die Länge, nie über 128 bpm und so bombastisch und emotional wie die Hintergrundmusik in einem Hotelfahrstuhl. Sorry für meine harten Worte, denn ich weiss, dass dieser DJ wesentlich mehr drauf hätte, als er von sich hören liess.

Zürcher Partys sind kurz und teuer. Wer für eine Party ohne Afterhour schon 40 Franken Eintritt und für ein Bier 8.50 zahlt, will sich nicht stundenlang mit öden Warmups vertrösten, sondern loslegen und Party feiern. Warmup-Musik kann, wer sowas cool findet, über Kopfhörer im Tram geniessen. Die Leute stehen da nämlich genauso gelangweilt rum. Bitte lasst in Zukunft die Warmups weg, und gebt euren DJs die Lizenz zum Gasgeben! Und wenn euer Top-Act die Bedingung stellt, dass sein Vorgänger das Publikum langweilen muss, dann ladet ihn aus und nehmt stattdessen einen, der die Menge auch dann noch begeistern kann, wenn drei andere vor ihm auch schon Vollgas gaben.

DJ Ben Manson zum Beispiel. Der war nämlich super gut und brachte morgens um 4 absolut voll geile Stimmung in den Saal. Oder John Dixon, der leider nur bei dickster Luft im Fumoir auflegen durfte, aber auf jeden Fall das Zeug für die grosse Mainstage hat!

Der Raucherraum mag die Rettung für alle sein, die keine 20 Minuten Party ohne Nikotin aushalten, und es ist sicher besser, dass dank eines Fumoirs im Club nicht dauernd alle nackt rausrennen und sich die Eier abfrieren oder mit der dicken Jacke auf der Tanzfläche die erotische Stimmung kaputt machen. Aber die Luft da drin hält man als Nichtraucher echt kaum aus. Ich war nur einmal kurz im Fumoir. Und zwar genau dann, als DJ John Dixon meinen absoluten No.1-Hit, den Lange-Remix von "I am what I am" auflegte. Die bekannte Story der 4. La Demence-Cruise... Sorry, aber zu diesem Lied kann ich nur nackt tanzen. Und ich danke der X-tra-Security, dass sie mich nicht daran hinderte!

Kommen wir von den nackten Schwänzen ("stop trying to change me - I am what I am") zur Deko. Und die war weiss. Meiner Meinung nach zu weiss, zumindest im grossen Saal. Auch wenn es endlos viele Bettlaken gekostet haben mag, den ganzen Club in weisse Tücher zu hüllen, macht das die Farbe nicht wirklich spannend. Das viele Weiss hellt so sehr den Saal auf, so dass man kaum noch Lichteffekte hinzugeben kann oder kaum noch jemand etwas davon merkt. Das gleiche gilt für die Klamotten der Gäste. Weisse T-Shirts so weit das Auge reicht. Gähn.
Meiner Meinung nach wäre weniger mehr gewesen. Ein paar weisse Skulpturen oder wenn es schon Mainstream sein muss, vielleicht drei schräge, weisse Stoffbahnen gesponsort von Adidas? Und bei den Gästen weisse Jockstraps oder weisse Bodypaintings. Sonst nichts ausser UV-Licht, damit das wenige Weiss so richtig krass leuchtet.

Am liebsten wär ich ja nur in weissen Socken und weisser Punkmähne hingegangen und hätte mir mit Tipp-Ex drei weisse Streifen auf den Schwanz gemalt. Doch leider rostet meine mechanische Schreibmaschine seit 30 Jahren vor sich hin, und das Tipp-Ex* in der Schreibtischschublade ist inzwischen eingetrocknet. (Anm. d. Red.: gebräuchliche weisse Korrekturfarbe, bevor es die Delete-Taste am PC gab).

Zu den Shows. Als mir die Angels vor Monaten die Presseinfo mit dem grünweissen Splash-Flyer schickten, träumte ich schon von einem Pool aus Milch (oder Sperma?), in dem man so richtig rumsauen könnte. Es war mir schon klar, dass sowas an einer Mainstreamparty nicht möglich ist. Aber der Splash, der irgendwann auf der Bühne statt fand, war so klein, dass ihn kaum jemand mitbekommen hat. Ich sah nur nach einer Show einen Wasserfleck und dachte - Mist, da wurde einer angepisst, und ich war nicht dabei. Ich habe rumgefagt, was vorher abging, aber keiner der Befragten hatte den Splash gesehen.

Was macht man, wenn es eine (womöglich noch teure) Show gibt, die kaum einer sieht? Höhere Bühne? Mehr Licht auf die Show? Weniger Licht im Saal? Laserkegel mit Strobospot? Laufsteg hinaus in die Tanzfläche? Gogo-Boys mit nackten Schwänzen? Die sieht zumindest der Blick immer! Oder vielleicht doch gar keine Bühnenshow und stattdessen einfach einen 10'000-Liter-Warmmilchwerfer ins Publikum, damit alle richtig geil nass werden, sich gegenseitig die Klamotten vom Leib reissen und...

...ja ja, ich weiss, das ist schon wieder nicht Mainstream, und ich bin ein versautes, schwanzfixiertes Party-Kid in einem viel zu braven Land. Aber 'I am halt what I am'. Bitte nehmt mir meine Zeilen nicht übel, ich find' eure Partys ja eigentlich ganz gut! :-)

15.05.2015

BjoernSunshine

Leckere PlayerZ - come as you are ?!

Da sitz ich mal wieder nackt vor dem PC, click mich durch die E-Mails und lese das hier:
PlayerZ presents XLSIOR Mykonos... Come as you are or dress in sportswear...
Dazu ein superheisses Foto mit einem Body in Speedos und einem ... as naked as I am...

Jetzt sag mir einer, ob ich da wie immer was falsch verstanden hab, oder ob ich am 30.5. wirklich so nackt wie ich bin in den Escherwyss-Club kommen soll?

(es wär ja saugeil, wenn man endlich mal einen Zürcher Gay-Veranstalter beim Wort nehmen dürfte, und die Partys mit den geilsten Flyern auch die geilsten Gäste hätten)

04.05.2015

jannek

Inside, nur viele waren Outside

Ja, da hatten wir doch mal ein langes Wochenende, draussen war es nur am regnen und... Eigentlich sind das doch gute Voraussetzungen, um mal wieder richtig ausgelassen bis in den frühen Mittag durchzufeiern. Auch war die Agenda am Wochenende entsprechend bestückt, denn der Stairs Club hatte zu "Inside" bzw. einer neuen Partyreihe geladen. Die Werbung klang gut, nachtragend soll man nicht sein und deswegen dachte ich mir so, "geh' da mal hin". Endlich rockt es in Zürich mal wieder.

Gesagt getan. Im strömenden Regen machte ich mich recht zeitig nach Altstetten auf, da ich wenig Lust hatte, draussen in der Schlage oder sonst wo anzustehen. Aber das brauchte ich "leider" nicht. Ich kam unten an der Kasse sofort zum Zuge und auch oben ging es an der Garderobe blitzschnell. Dies sollte ein weniger gutes Omen sein, denn... Wo waren die Heerscharen von Junxx? Um 0:45h war der Club weniger als halb gefüllt. Da hatte es der DJ nicht leicht, den ansonsten sympathischen, sexy und teilweise halbnackigen Gästen einzuheizen. "Okay" dachte ich mir, das wird noch, denn es sollte ja noch bis in den Morgen gehen und die noch nicht angekommenen Junxx schlafen vor... Aber nix da... Gefühlt leerer wurde es noch, als der Nebenraum bzw. die Cruising Area geöffnet wurde... So dümpelte eine wirklich gut gemeinte Party dahin, die gefühlte Enge zwischen schwitzenden und gut riechenden Junxx blieb leider aus. Da war es ein schwacher Trost, dass der Barkeeper dich vorzüglich bedienen konnte, da er bei der tiefen Auslastung bereits wusste bzw. vorab sehen konnte, wann dein Bier leer ist. Eigentlich wollte ich bis zum Schluss bleiben, aber als die Anzahl Gäste drohte, gerade noch in den tiefen zweistelligen Bereich abzusinken, bin ich gegen 6:30h etwas wehmütig nach hause gegangen.

Nun ja, nun heule ich mich hier auch über sogenannte Luxusprobleme aus und beklage mich, dass die Junxx heutzutage lieber zuhause bleiben und am Handy bzw. PC die Online-Zahlen in Gayromeo beobachten, um abzuleiten, ob was in der Stadt los ist und wenn ja, sich dann doch lieber auf dem heimischen Sofa "spezielle" YouTube Videos ansehen. Nun ja, Clubbing ist in der zweiten Dekade des 21. Jahrhundert tatsächlich out. Mal sehen, wann ich das lernen werde bzw. mich daran gewöhnen muss, dass ich mehr und mehr zum Dino mutiere. Sicherlich nie... Auf eine Renaissance der 90er? Keine Ahnung... Da sind wir wieder beim Stairs Club: Ich hoffe ihr haltet ein paar Abende durch. Vielleicht raffen die Junxx in und um Zürich sich doch noch auf, so dass die Partyreihe eine Zukunft hat und dem Nachtleben der grössten Stadt der Schweiz etwas mehr Leben eingehaucht wird... Zu wünschen wäre es... nicht nur für die Veranstalter, sondern auch für das Zielpublikum bzw. die sogenannte "Szene"...

 

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