Zürich, 20. April 2007
Nulltoleranz Sittenzerfall

Zürich drohte, ein Sündenpfuhl zu werden. Doch jetzt ist Schluss mit Lustig! Die rechtschaffene Gesellschaft hat die Bedrohung erkannt und schlägt nun erfolgreich zurück. Die letzten Bastionen der homosexuellen Partyszene wanken. Bald wird an der Limmat wieder Sitte und Ordnung herrschen!

 

« Das Volk braucht Disziplin! »

 

Sodom und Gomorrha in Zürcher Partyclubs

Statt Sonntags in die Kirche zu gehen, gerät unsere Jugend auf übelste Abwege. In dunklen Löchern werden Sie von skrupellosen Drogendealern süchtig gemacht und ihrer Sinne beraubt. So frönen Sie der verderblichen Lust, entblössen unbedacht ihre unschuldigen Körper, und geraten unweigerlich immer tiefer ins Verderben. Studien beweisen, wer heute Haschisch spritzt, endet morgen in der Gosse. Schon der erste Joint lähmt das Gehirn und öffnet die Tür für noch härtere Drogen wie Extasy, Kokain und Heroin. All diese Substanzen vernebeln das Recht- und Unrechtsempfinden. Die Folgen sind Schamverlust, ungehemmtes Verlangen nach Sex, Ablehnung jeder Autorität, Aufmüpfigkeit, Atheismus oder Homosexualtiät. Darauf folgt ein sozialer und psychischer Zerfall, Gewalttaten, Tod und Verderben. Diesem Zerfall ist dringend Einhalt zu gebieten! Mit Nulltoleranz packen wir das Übel an der Wurzel. Schon der erste Ausrutscher muss hart bestraft werden - nur so kann Sitte und Ordnung gerettet werden!

 

« In jedem Bürger steckt ein Verbrecher - finde ihn! »

 

Aufruf zur Wachsamkeit

Die Nulltoleranz ruft alle Zürcher Bürger zur Wachsamkeit auf. Jeder Passant - und sieht er auch noch so freundlich aus - könnte ein Verbrecher sein. Die verbrecherische Natur offenbart sich im kleinsten Ungehorsam. Wer 5 Minuten die Parkzeit überschreitet oder 3 km/h zu schnell fährt, bringt damit unmissverständlich seine Verachtung gegenüber der staatlichen Autorität zum Ausdruck. Seit 2006 straft die Zürcher Polizei solch fehlbare Täter bereits unerbittlich zu Beginn ihrer Verbrecherkarriere, und man glaubt kaum, in wievielen braven Bürger ein niederträchtiger Straftäter schlummert. Auf Grund der unbestrittenen Priorität frühzeitiger Erkennung von Straftätern, hat die Polizei bereits viele Beamte aus den sekundär prioritären Abteilungen für Gewaltverbrechen, Einbruch und Entreissdiebstählen abgezogen. Die lückenlose Überwachung und Verzeigung von (homosexueller) Partyszene, asozialen Kiffern, ruhendem und stockendem Verkehr erfordert jedoch enorme Ressourcen, und die Polizei kann leider nicht überall zur gleichen Zeit sein. Daher ergeht nun ein dringender Aufruf an die Bevölkerung: "Kaufen Sie sich einen Feldstecher und beobachten Sie ihre Nachbarn! Bei geringstem Verdacht auf Verstoss gegen Sitte und Ordnung ist unverzüglich der Polizeinotruf Tel. 117 zu verständigen." Die Polizei rät jedoch von einem direkten Einschreiten ab, da Kiffer unter Drogeneinfluss jederzeit zu unkontrollierbaren Reaktionen fähig sind.

 

Zürich: Esther Maurer
Zürichs Polizeivorsteherin Esther Maurer in heiliger Mission der Nulltoleranz

 

Erfolge im Kampf gegen den Sittenzerfall

  • Am 3.4.2005 stürmte die Polizei die Untergrundklubs Spider-Galaxy und Stoffwechsel, wo der Abschaum der Party- und Drogenszene exzessive Feste jenseits von Geschmack und Anstand abhielt. Beide Klubs wurden definitiv geschlossen.
  • Im Sommer nahm sich die Polizei dem unsittliche Treiben in der Öffentlichkeit an. Am Ende des malerischen Werdinseli schreckten Homosexuelle nicht davor zurück, es unter freiem Himmel und in den Büschen zu treiben, wie ahnungslose Bürger mit dem Feldstecher vom Balkon aus mitansehen mussten. Hätten Kinder solche Szenen zu Gesicht bekommen, wären schwerwiegende psychische Störungen und eine lange psychiatrische Behandlung die unweigerliche Folge gewesen. Mit einer gross angelegten Plakataktion und unerschrockener Intervention vor Ort brachte die Polizei den nackten Abschaum schliesslich unter Kontrolle.
  • Am 5. Dezember gelang ein weiterer Schlag gegen den Sittenzerfall in Zürich West. In den Klubs Dachkantine und Club-Q wurden unzählige harte Drogen konfisziert. Ein DJ versuchte, sich der Festnahme zu widersetzen, der Aufstand wurde aber erfolgreich niedergeschlagen.
  • Mittlerweile hatte sich in einem Waldstück in Wädenswil eine neue Szene gebildet. Mitten in der Nacht trieben dort Homosexuelle im Dickicht ihr Unwesen, um sich gegenseitig zu befriedigen und Spaziergängern tödliche Schrecken einzujagen. Mit Hilfe von als homosexuell getarnten V-Männern konnte die lokale Polizei die Szene infiltrieren und eines Nachts in einer unerschrockenen Aktion ausschalten. Ein Freispruch vor dem Bezirksgericht darf nur als vorübergehender Rückschlag gewertet werden. Die Polizei will den Kampf gegen die sittenlosen Homosexuellen auch in diesem Sommer wieder aufnehmen.
  • Doch auch was die Homosexuellen hinter verschlossenen Türen treiben, kann nur entsetzen: In der Zürcher Magnus Bar exstierte tatsächlich ein Keller, in dem erwachsene Männer ohne Genehmigung miteinander Sex hatten. Natürlich wurde dieser rechtswidrige Raum sofort polizeilich geschlossen.
  • Im Oktober 2006 wagten sich die tapfere Zürcher Stadtpolizei mit grossem Mut in die Höhle des Löwen: Der Homosexuellenklub Labyrinth galt schon Jahre lang als Hort des Lasters und der exzessiven Ausschweifungen. Abgeblich trafen sich hier regelmässig Homosexuelle, um im Rausch illegalster Substanzen alle Regeln von Sitte und Anstand zu brechen. So soll es sogar schon zu homosexuellen Akten mittem auf der Tanzfläche gekommen sein. An der 13. Geburtstagsparty setzte die Polizei diesem unsittlichen Treiben ein jähes Ende: Sie verhaftete den Anführer und schloss den Tempel des Teufels, was die Homosexuellen-Szene in Zürich 3 Wochen lang fast vollständig lähmte.
  • Nach der leider unvermeidlichen Wiedereröffnung startete die Stadt-Polizei eine erfolgversprechende Zermürbungstaktik: In Personenkontrollen werden seither unzählige Klubbesucher systematisch blossgestellt und peinlich genau bis auf die nackte Haut untersucht. Keine noch so kleine Pille kann so dem Auge des Gesetzes entgehen.
  • Mitten im Zürcher Niederdörfli entdeckten verdeckte Ermittler einen weiteren Skandal: In der nur wenige Quadratmeter grossen Wildsau-Bar fanden direkt neben dem Getränkeausschank sexuelle Handlungen von homosexuellen Ledermännern statt. Dank §17 (Sitte und Ordnung in Gastwirtschaften) konnten den Betreiber derart unmögliche Auflagen gemacht werden, dass dieser seine Bar aufgeben musste.
  • Am 11.3.2007 stürmte die Polizei den Klub Labitzke. Bei der Razzia in diesem, von vielen Homosexuellen frequentierten Lokal der übelsten Sorte wurden unzählige Drogen sichergestellt. Der Klub ist bis heute geschlossen.
  • Eine Woche später verübten Neonazis einen Anschlag auf eine Homosexuellenbar in der Zürcher Altstadt. Die Täter entkamen unerkannt, und die Polizei hatte zum Glück Wichtigeres zu tun, als spielende Jugendliche zu verfolgen.
  • Die Lobby-Bar im Zürcher Niederdorf gehört den gleichen Besitzern wie der Labyrinth-Club. Eine Razzia in der Lobby-Bar konnte daher die Szene erfolgreich weiter schwächen.
  • Am 22.3.2007 traf sich eine Delegation der Homos mit Behördenvertretern. Die Anliegen der Homosexuellen konnten mit unbedeutenden Zugeständnissen souverän abgewimmelt werden.
  • An Ostern 2007 konnte die grosse homosexuelle Männerparty geschickt verhindert werden, indem dem Klub Labitke die Betriebsbewilligung in Aussicht gestellt und dann in lezter Minute wieder verweigert wurde.
  • Am 20.4.2007 schliesslich entzog die Wirtschaftspolizei dem Klub Labyrinth definitiv das Patent. Der grösste Partyklub der Schweizer Homosexuellen-Szene gehört somit der Vergangenheit an.
  • Am Samstag danach existierte nur noch eine einzige Homosexuellenparty in Zürich-West. Im Lotus-Club blieb jedoch der Darkroom vergittert, und dank lückenloser Überwachung konnten alle sexuellen Handlungen bereits im Keim erstickt werden.

Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der letzte Homosexuelle die Limmat-Stadt verlassen hat. Der Sieg der Nulltoleranz ist nah. Schon bald wird Zürich wieder in der ganzen Welt ein Sinnbild für Sitte, Ordnung und Moral sein!

 

« Satire ist bitter. Die Wahrheit ist manchmal noch bitterer. »

K

Immer auf die Kleinen (Satire Teil 2)

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