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21.12.2012

BjoernSunshine

St. Barth: Traumstrände für nackte Jungs und Superyachten

Von St. Martin oder Guadeloupe her erreicht man St. Barthélemy mit dem Propellerflugzeug. Der Anflug auf den winzigen Flughafen der Insel ist spektakulär. Je nach Windlage fliegt man über einen Berg und sieht dann durchs Cockpitfenster plötzlich die ultrakurze Piste gleich dahinter. Man hält den Atem an und krallt sich mit aller Kraft in den Oberschenkel des Freundes auf dem Nebensitz, während der Pilot im Sturzflug zur Landung ansetzt... und diese in beeindruckender Perfektion ausführt. Wow! Das ist noch Fliegen!

Auf der anderen Seite endet die Piste direkt im Sandstrand. Kein Zaun - nichts als ein paar Sandkörner zwischen Flugzeugen und Badegästen. Nach 2 Minuten hat man Passkontrolle und Gepäckausgabe passiert und steht vor dem Flughafen, wo auch schon das Mini Cabrio wartet.

Auf St. Barth fährt man Mini Cabrio. Und das macht super Spass! Die Strassen sind eng und kurvig und manchmal so steil, dass man sich fühlt wie beim Start in einer Apollo-Kapsel. Nach 3 Tagen kennt man alle Kurven und Schlaglöcher auswändig und will den Autoschlüssel nicht mehr aus der Hand geben.

Residieren und Dinieren
Saint-Barth ist definitiv keine Destination für den Massentourismus. Man residiert hier in einer Villa, oder etwas günstiger in einem Bungalow. Es gibt auch ein paar wenige sehr teure Hotels. Wir leisteten uns in der Vorsaison einen einfachen, kleinen Bungalow aber mit einem privaten Pool auf einer grossen Terrasse mit Blick über die halbe Insel. Einfach Traumhaft!

St. Barth ist nicht billig. In St. Martin am Strand bekommt man noch einen Cuba Libre für 5 Dollar. In St. Barth zahlt man für einen Drink 12 Euro. Plus Trinkgeld. Wenn man am Abend essen geht, spürt man erst recht, wo man gelandet ist. Im Niki Beach direkt am feinen Sandstrand genossen wir eine fantastische Sushiplatte. Dazu bestellten wir den zweitbilligsten Weisswein. Der teuerste Wein auf der Karte kostet hier 16'000 Euro! Am Schluss zahlten wir für edle Atmosphäre, fantastisches Essen, Top-Service, Life-Musik und Feuershow zu zweit gut 300 Euro. Zu meinem nicht ganz Standesgemässen Beach-Outfit mit Blümchen-Shorts und ultraweit ausgeschnittenem ES-Tanktop hatte niemand etwas einzuwenden.

Am nächsten Tag war dann aber zur Budget-Schonung erst mal wieder wieder Pizza mit Cola (flüssig) bei Andy's Hideaway in St. Jean angesagt. Zu Zweit für 80 Euro.

Relaxen und Schnorcheln
Auf St. Barthélemy gibt es viele schöne Strände zu erkunden. Windsurfer, Kitesurfer und Familien treffen sich im Nordosten. Unsere Favoriten waren die Gouverneur Beach und Saline Beach im Süden. Keine Strandbars, keine Liegestühle, keine Badehosen - nur Natur. Und viele schöne Fische. Schnorcheln lohnt sich. Da die meisten Superreichen am Pool ihrer Villa bleiben, hat man an den Stränden viel Platz und kann auch schon mal ungestört mit Schätzchen und Schwänzchen spielen ;-)

Ein besonders schöner Strand liegt auch im Norden. Die Colombier Beach erreicht man nur zu Fuss oder per Schiff und kann dort Romantik und wunderschöne Sonnenuntergänge erleben. Einmal jedoch erlebten wir eine Invasion einer Superjacht. Das läuft dann ähnlich ab wie die Invasion in der Normandie. Zuerst stürmen Landungsboote den Strand und laden tonnenweise Material ab. Dann bauen 10 Leute eine Zeltstadt auf, richten Bar und Sportgeräte ein. Wenn alles steht, landen die erlauchten Herrschaften, hängen 2 Stunden am Strand ab, bevor sie wieder zurück in die klimatisierten Räume ihrer Yacht flüchten und sich vom Sand befreien müssen. Dann kommen wieder die Schlauchboote und laden die Zeltstadt und Champagnerkisten wieder auf. Ein tolles Schauspiel, wenn man nackt im Sand liegt und eine Freiheit geniesst, die sich der kamerascheue Jetset offenbar nicht leisten kann.

Nightlife
In einem Gayguide hatten wir vom LeTi's gelesen. Wie das Lokal in den Guide gekommen ist, ist uns jedoch schleierhaft. Auf der Homepage nur Fotos von Frauen. Drinnen stehen junge Girls auf der Bühne und Herren über 50 im Langarmshirt sitzen am Tischchen. Wir kippten nur schnell den Wein runter und machten, dass wir raus kamen. Das hübscheste im LeTi's ist der Typ vom Valet-Parking.

Nun hatten wir aber ungestillten Durst auf Party. Also packten wir alle goldenen Kreditkarten zusammen und fuhren nach Gustavo in den Yacht Club. Der war dann aber halb so versnobt wie sein Name andeutet - man trifft hier auch alle Barkeeper und Kellner der Insel. Deshalb ist wohl auch erst ab 1 etwas los, wenn die Restaurants zu machen. Der Club ist eigentlich voll hetero. Aufgetakelte Tussies und Typen die gleichzeitig balzen und saufen. Dem DJ muss man zu Gute halten, dass er wirklich mixen kann. Allerdings verfällt er nach 2, 3 guten Songs immer wieder in den Hip-Hop, der so langsam ist, dass man auch sturz betrunken noch den Weg über die Tanzfläche zur Bar findet. Nach 4-5 Vodka-RedBull lässt sich der Sound jedoch aushalten und man kann durchaus Spass haben. Als Schwuler hat man keine Probleme. Alles cool, Mann. Da kann es auch vorkommen dass dir auf dem Klo ein knallvoller Hetero seinen Pimmel zeigt, nachdem er 10 Minuten vergeblich versucht hat, die Hose zuzuknöpfen. Gelegentlich kommen auch wirklich reiche Yacht-People. Die hängen dann in einer Lounge und trinken flaschenweise Dom-Perignon bis man sie nicht mehr von Normalsterblichen unterscheiden kann.

Als um halb 5 die Musik unter 80 BPM rutschte und uns fast die Flip-Flops einrosteten, packten wir unseren Mini und fuhren zum Sex-on-the-Beach an den Strand. Und siehe da, schon auf dem Weg zum Strand kam uns ein nacktes Päärchen entgegen, dass genau die gleiche Idee hatte...

Nach der dritten Nacht im Yacht-Club kriegt man schon mal einen Gratisdrink und nach dem dritten Besuch bei Andy serviert man uns zum Kaffe vier Karaffen Rum, bis wir dem Mini zuliebe passen müssen. Es gibt wohl auf dieser Jetset-Insel nur selten schwule Gäste in unserem Alter. Für die meisten jungen ist St. Barth (vor allem in der Hauptsaison) zu teuer, oder es gibt zu wenig Action. Die Superreichen bleiben in ihren Villen und auf Ihren Yachten und lassen dort das Catering kommen, statt zum Dinner in die vielen guten Restaurants der Insel zu fahren.

Alles in allem ist St. Barthélemy wunderbar schön und romantisch und deshalb das ideale Reiseziel für zwei verliebte Jungs wie uns. Singles und Partyanimals fliegen jedoch besser nach Ibiza.

St. Martin: Palmenstrände, Blowjobs und Dauerstau

21.12.2012

BjoernSunshine

St. Martin: Palmenstrände, Blowjobs und Dauerstau

Die Karibik kann nicht gerade als schwulenfreundliche Region bezeichnet werden. Mit 2 Ausnahmen: St. Martin (Sint Maarten) und die kleine Nachbarinsel St. Barthélemy (Saint Barth), die zu den französischen Antillen gehören und deutlich liberaler sind als Jamaika und Co.

Anflug + Jet blast
Von Paris, Amsterdam oder Miami landet man in Sint Maarten, dem niederländischen Teil von St. Martin. Schon der Flughafen ist eine Attraktion, denn am Strand am Pistenende landen die Jets nur wenige Meter über den Köpfen der Touristen. Wer sich trotz aller Warnschilder beim Start eines Jets an den Zaun stellt (und mit aller Kraft festklammert!) kann dort den heftigsten Blowjob der Welt erleben. Siehe Video in der Gallery. (Nachmachen auf eigene Gefahr!)

Strände
St. Martin hat rund um die Insel 35 schöne Strände, an denen man sogar nahtlos braun werden kann. Der bekannteste Strand ist der Orient Beach wo neuerdings jedoch nackte und angezogene strikt getrennt werden. Hinter dem freiheitlichen Teil liegt der Club Orient, wo man sich nicht mal an der Bar oder im Restaurant in lästiges Textil hüllen muss. Mit einem nackten Mann in der Aussicht schmeckt der Salat doch gleich doppelt so gut!

Ebenfalls auf viele nackte Jungs trifft man am Cupecoy Beach, mit Höhlen, in denen gegen Abend gelegentlich sogar noch mehr Action läuft. Allerdings wird hinter dem Strand schon heftig betoniert und so wird die Freiheit wohl nicht mehr lange anhalten.

Der schönste Strand ist die Happy Bay, die man nur über einen Fussweg von der Friars Bay aus oder mit dem Boot erreicht. Die Badehose kannst du getrost zu Hause lassen. An einem Tag, als ich leider die Kamera nicht dabei hatte, trieb es eine Herde Kühe mitten am Strand. Sex on the Beach mit Milch, nennt man das wohl in Barkeeper-Kreisen.

Leider hat Hurrikan Sandy die Insel böse heimgesucht und an vielen Stränden den halben Sand ins Meer verfrachtet. Insbesondere am Orient Beach und Cupecoy blieb nur noch Platz für eine Reihe Liegestühle, und bei hohen Wellen stehen sogar die schon im Wasser.

Einflüsse von Frankreich und Holland
Auf der zweigeteilten Insel gibt es zwar keine Grenzzäune aber den Unterschied spürt man trotzdem. Der französische Teil im Norden ist viel idyllischer. Im niederländischen Süden spürt man wesentlich stärker den amerikanischen Einfluss. Man zahlt hier nicht in Euro sondern in Dollars und statt schmucken Häuschen im kreolischen Stil prägen im Süden 10-stöckige Hotels und Casinos das Panorama.

Staus ohne Ende
Im Gegensatz zur Dominikanischen Republik, wo alle Touristen in All-Inclusive-Resorts untergebracht werden, bereist man St. Martin individuell, wohnt in einem Appartment und erkundet die Insel, die fantastischen Strände und die vielen guten Restaurants per Jeep. Für die Einheimischen, insbesondere im amerikanisch orientierten Süden, ist das Auto das primäre Statussymbol. Vor jeder kleinen Wellblechhütte stehen mindestens vier Pick-up Trucks und an einem fünften wird noch herumgeschraubt. Am Abend sind dann alle Autos auf der Strasse und die einzige Route rund um die Insel wird dann zur Dauerstaumeile mit den Klängen von Hip-Hop und V8-Motoren.

Gay life
Tatsächlich hat die 92 km² grosse Insel mit 80'000 Einwohnern auch einen Gayclub (Eros-Club in Marigot). In dem ist allerdings nur am Samstagabend etwas los. Am Tag unserer Ankunft war mein Freund jedoch derart vom Jetlag erschlagen, dass ich ihn unmöglich an eine Party schleppen konnte.

St. Martin ist aber auch keine Party-Destination sondern eher eine Insel für erholsamen Strandurlaub abseits des Massentourismus.

St. Barth: Traumstrände für nackte Jungs und Superyachten
The hottest blow job... (Jetblast at St. Maarten Airport)

 

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