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19.11.2014

BjoernSunshine

Black Hate - Kleiderbügel und Amokschreiber

Die Voodoo-Black Party der Angels war eigentlich gar nicht so schlecht, aber auf Facebook schäumt die Gehässigkeit der Kommenare über.

Tatsächlich passierten am Event Fehler, die einem Profi-Veranstalter wie den Angels nicht passieren dürfen. Die zu erwartende Besucherzahl war genauso bekannt wie die Anzahl der Toiletten, der Kleiderbügel und der Garderobendamen im X-Tra. Der normale Eintritt kostete schon 45 Franken. Das VIP-Ticket vermutlich noch mehr. Wer um Mitternacht bei Dauerregen ankam, stand eine Stunde in der Schlange.

Da kann kann man noch so gute DJs gebucht haben - wenn die Garderobe nicht klappt, ist die Stimmung der Gäste ist erst mal im Arsch.

Nach meinem Geschmack legten DJ Micky Friedmann und DJ Pagano super auf. Aber wir waren ja auch schon drin und konnten die Party geniessen. Die Deko war toll, der Totenkopf mit den rollenden Augen der Hammer, die Location mit den Sofas am Rand sicher gemütlicher als das Volkshaus, die Stimmung zumindest bei uns sehr gut und die grosse Halle endlich mal angenehm warm - auf Facebook meckerten schon Leute, es wäre zu heiss. Ihr wart wohl noch nie an einer La Demence in Brüssel - an einer richtigen Schwulenparty muss es von der Decke tropfen! YES!!!

Als wir uns zwischen 5 und 6 zur After-Hour aufmachten, ging an der Garderobe wieder gar nichts mehr. Da nützen auch alle VIP-Bändel nichts. Hinter der VIP-Garderobentheke rannte nur eine einzige total überforderte Frau hin und her und davor standen 100 Very Irked People.


Am Eingang der Flexx-Afterparty in der Kaserne dann der nächste Fehler, der einfach nicht passieren darf: Auf der Homepage stand klar und deutlich "Door CHF 15", aber an der Kasse verlangten sie von uns knallhart 20 Franken. Sowas nennt man juristisch "Unlauterer Wettbewerb", ganz egal, ob die Party nun 20 Franken wert und der Sound super war, oder nicht.


An der Main Party verteilten Leute Flyer für eine Aftersauna im Moustache. Eintritt 15 Franken. Als wir nach dem (zu frühen) Ende der Flexx-Party im Moustache ankamen, kostete der Eintritt statt 15 jedoch 30 Stutz. Die Vergünstigung gelte nur bis 7 Uhr morgens, also nicht wirklich "after" sondern parallel zum Hauptevent und noch vor der Official Afterhour. Solche Zeiten sind Blödsinn, und eine 24h-Eventsauna mit Putzen zwischendurch haben auch schon andere geschafft.


Wer in Berlin ins Berghain geht, kann für 14 Euro 30 Stunden lang Party feiern. Dafür steht man auch schon mal ne Stunde in der Schlange ohne zu meckern. In Zürich läppern sich mittlerweile die Preise zusammen, dass man sich nicht wundern muss, wenn viele Ausländer unsere Partyszene als Abzocke bezeichnen und auf Organisationsfehler entsprechend gehässig reagieren. Trotzdem sind Kommentare wie auf Facebook unter jeder Sau. Was auch immer schief läuft - man kann es auch anständig sagen.

13.11.2014

BjoernSunshine

Sündenbock: Leider zu wahr um geil zu sein

Das Mailing liest sich (trotz ###) supergeil:

"Warst Du unartig und suchst einen #Sündenbock für Deine #Räubertaten? Hier ist es anders – #Sündenbocksein ist bei uns erlaubt!
Wir wollen keine #Engelchen und suchen keine #Schuldigen. Sei für einmal #Räuber und JA – bei uns völlig legitim. Keine #Scham, keine #Bescheidenheit, einfach hemmungslos tanzen, lachen, lieben.
Für unverschämt gute Musik im House Stil sorgen die Virtuosen Jean Mirò + Angel O. Oben drauf gibt es für Dich als #Freiheitsliebender 2 #Sündenböcke mit tiefen Einblicken … #Verhüllen und Grossmutters #Beichte war gestern.
Heute ist #Freisein! Sei einfach Du selbst.
Tanze, lache, lebe!"


Nach dem Text hatte ich einen #Ständer und dachte: "Endlich mal wieder 'ne richtig geile schwule Party in Zürich". An der Bang-Afterhour hatten die PlayerZ ja schon bewiesen, dass sie es könn(t)en. Doch ganz sicher war ich mir nicht und fragte deshalb nochmal beim Veranstalter nach. Rik antwortete sofort:

"Danke für Deine Nachfrage.
Die Party ist wie jede andere "normale" Gay Party von uns auch, komplette Nacktheit ist nicht erwünscht weil es die meisten Party Gäste abschreckt. Dafür sind das Rage oder andere Gruppenparties besser geeignet. Die Ausnahme sind unsere Afterhours bei denen es generell zu fortgeschrittener Stunde freizügiger zugeht.
Vielen Dank für Dein Verständnis und Rücksichtnahme auf andere Gäste"


Aha. Also doch wiedermal nichts als Pseudofreiheit und leere Werbeaufgeilerei. #Sexting nennt man das heute wohl.

"Die meisten Schwulen schrecken nackte Schwänze ab." - Huch!

Da kommt mir ein alter Film von Woody Allen in den Sinn, in dem er von einer Riesentitte verfolgt wird. (Die meisten Heten schrecken bekanntlich nackte Titten ab)

Aber keine Angst, ihr schreckhaften Huchtunten. Ich werde euch sicher nicht mit meinem Sündenprügelmonsterschwanz verfolgen, dass euch die iPhones aus den zittrigen Fingern fallen. Wir nehmen brav Rücksicht und machen einen Bogen um die Fete. Sündigen im Kindergarten ist nichts für uns.

Frühere Zürcher Gay-Werbegeilheiten:
Black Party (zuerst war's nur Wording - am Ende dann doch ganz geil)
Fuck positive (Bundesamt für Pseudosex)
Hemmungslos knutschen... (Boyahkasha)
Rausschmiss aus der Blumenparty (Aera im Hive)

Poll: Do you think that nudity and sex should be tolerated at bigger gay parties? And would you join the action?

03.11.2014

 

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